Pränataldiagnostik. Eine Form neuer Eugenik?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
485 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668930438
Die "Attraktivität" des Abbruchs im Gegensatz zur "Hässlichkeit" eines Lebens mit einem "geschädigten" Kind lässt sich beispielsweise kritisieren. Tötet man mit seiner Entscheidung ein ungeborenes Kind oder verhindert man "lediglich" ein Leben, das von Leid und Ausgrenzung geprägt sein kann? Darüber hinaus wird zwischen der Mühe und den Kosten abgewägt, die die Pflege mit sich bringen kann, sowie der Stärke der emotionalen Bindung zum Ungeborenen. Dass es zu dieser Auffassung und der Abwägung "zwischen Leben und Tod" kommt, ist unter anderem der "genetischen Gouvernementalität" zuzurechnen, die im vorletzten Kapitel Behandlung erfährt.
Durch die Pränataldiagnostik kommt es bei schwangeren Frauen oft zu der Entscheidung, das Kind bei einer positiven Diagnose auf etwaige Erbkrankheiten oder Beeinträchtigungen abtreiben zu lassen. Hierbei ist zu untersuchen, ob es sich um eine Form von neuer Eugenik handelt, weil die Argumentation in einem solchen Falle jener der Eugeniker ähnelt, die Anfang des 20. Jahrhunderts für "Rassehygiene" plädierten.
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