Alfred Jäschke (1886–1953) Görlitzer Lichtbildner und Gerhart-Hauptmann-Fotograf
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- Deutsch ausgewählt
28,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.05.2019
Abbildungen
395, Fotosgrafien von Alfred und Elisabeth Jäschke sowie Zeitgenossen, aus deutschen und polnischen Archiven sowie Privatsammlungen, einige heutige dokumentarische Aufnahmen
Verlag
Neisse VerlagSeitenzahl
272
Maße (L/B/H)
1,8/19,3/26 cm
Gewicht
816 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86276-275-0
Alfred Jäschke als vielseitig interessierter Allroundman war stets bereit zu Unternehmungen aller Art in berufsständischen wie kulturellen Organisationen und Vereinen als ideenreicher Anreger, pragmatischer Organisator und unentwegter Macher, ganz selten nur als stillerTeilhaber. In seinem Selbstverständnis als Fotograf gehörte es zu seinen Eigenschaften, nie wirklich außer Dienst zu sein. Die Zahl der von ihm überlieferten Schwarz-Weiß-Fotodokumente in öffentlichen und privaten Sammlungen, vor allem im Görlitzer und Berliner Umfeld, ist Legion. Erhebliche Lücken klaffen aber in den archivalischen Beständen seiner Farbaufnahmen, und bis auf klägliche Reste sind seine Schmalfilmproduktionen verlustig gegangen oder nicht mehr auffindbar.
Die Patina der im vorliegenden Band zum größten Teil erstmalig veröffentlichten Fotos wurde zur Wahrung der Authentizität weitgehend beibehalten. Schwierig gestaltete sich die Recherche zu seinem Lebenslauf. Biografische Aufzeichnungen sind nur ausnahmsweise vorhanden, und da das Ehepaar Alfred und Elisabeth Jäschke kinderlos blieb, laufen auch genealogische Nachforschungen ins Leere. So mußten viele Fakten aus Sekundärquellen wie ein Puzzle zusammengefügt werden, um der Vielseitigkeit von Alfred Jäschke gerecht zu werden.
Sehr wertvoll für die Recherchearbeit erwiesen sich einige ergiebige Begegnungen mit Personen aus der Nachkommenschaft des Umfeldes von Alfred Jäschke, die wesentlich zur Aufhellung der Persönlichkeit des Fotomeistersbeitrugen.
Die vorliegende Publikation erhebt nicht den Anspruch eines Fotofachbuches, dazu sind weder der Verlag noch der Autor prädestiniert. Vielmehr soll dem Werden und Wachsen eines Fotografen in der Eingebundenheit seiner Zeit nachgespürt werden. Bei der inhaltlichen Konzeption wurde auch Wert darauf gelegt, die individuell bedingten Aspekte der Betätigung von Alfred Jäschke zu betonen. Als typischer Vertreter der städtischen Mittelklasse füllt Alfred Jäschke ein ganzes Spektrum bürgerlicher Kulturaneignung im Vorkriegs-Görlitz. Deshalb werden zur Vertiefung der Biografie seine Arbeit für Gerhart Hauptmann und seine ausgeprägte Tätigkeit in Vereinen unterschiedlicher Couleur ausführlich gewürdigt.
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