Produktbild: Romane schreiben

Romane schreiben Geschichten entwickeln, Figuren zeichnen, Stil finden

10

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2019

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,4 cm

Gewicht

239 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3474-6

Beschreibung

Rezension

"Was die beiden erfahrenen ,Lehrer' zu sagen haben, das sagen sie so, dass an erster Stelle immer noch das Feuer stehen bleibt, das brennt - und deshalb nimmt man von ihnen gern an, was man beim Romaneschreiben berücksichtigen sollte. Hat Wirkung." KURIER, Peter Pisa "Die Seiten lesen sich fast so, als würde man mit einer befreundeten Person am Kaffeetisch sitzen und über das Für und Wider des Autorendaseins, verschiedener Schreibtechniken oder des Entwickelns von Figuren diskutieren. Und das Gegenüber hat dann auch mal einen guten Tipp parat ..." Federwelt, Marc Halupczok

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2019

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,4 cm

Gewicht

239 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3474-6

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    14.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Romane schreiben

    Das Cover ist Programm und weißt auf den Inhalt und die Struktur der Buches hin. Im klappentext heißt es dazu: Endlich loslegen und seine Geschichte erzählen! Ihnen brennt schon lange eine Geschichte unter den Nägeln, die Sie endlich aufs Papier bringen möchten, aber Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Sie haben einen Kurs in Kreativem Schreiben belegt und möchten Ihre Kenntnisse vertiefen? Egal, ob Sie ganz zu Beginn stehen oder Sie schon Schreiberfahrungen gesammelt haben: Gustav Ernst und Karin Fleischanderl begleiten Sie von den ersten Schreibversuchen, über den Aufbau einer komplexen Dramaturgie, bis hin zum Feinschliff Ihrer Texte. Hat Sie die Faszination des Schreibens erst einmal gepackt, werden diese Fragen Sie bestimmt beschäftigen: Wie plane ich meinen Roman? Worauf muss ich bei der Erzählperspektive achten? Wie baue ich Handlung und Spannung auf? Wie gelingen mir lebendige Dialoge? Wie finde ich meinen individuellen Schreibstil? Wie bringe ich das Schreiben in meinem stressigen Berufsleben und Familienalltag unter? Wie werde ich endlich meine Schreibblockade los? Vom ersten Satz bis zum fulminanten Finale - so gelingt der Spannungsbogen! Der Blick der Autoren richtet sich in erster Linie auf den Österreichischen Markt, was in der Natur der Sache liegt. Nichtdesto trotz sind viele der Tipps, besonders für Anfänger des Metiers, sehr lesenswert. Auch "alte Hasen" finden hier noch einmal eine andere Perspektive, um auf ihr Manusskript zu schauen. Der Ratgeber setzt korrekte Kenntnisse der Orthografie, die Handhabung von Syntax und Zeitformen voraus und handelt sie im Ratgeber eher kurz ab. Ein weiteres Kapitel machen die Gratwanderung zwischen Kunst und Kitsch deutlich. Schnell kristallisiert sich heraus, dass die beiden Autoren Wert auf niveauvolle Weise des Schreibens legen. Im Alltag ist es sicher wichtig, die Frage "wieviel Zeit kann ich für mein Buch erübrigen? zu klären. Will ich wirklich mein Hobby zum Beruf machen? Fragen, die sich sehr früh stellen und auf die ich, als angehende Schriftstellerin, ein Antwort geben muss. Das Buch ist in verschiedene Schwerpunktthemen gegliedert, die eine große Bandbreite dessen berühren, was die Herstellung guter Literatur ausmacht. Hilfreich sind die weiterführenden Adressen und Literaturverweise.

  • Sikal

    4/5

    31.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wie schreibt man einen Roman?

    Die Autoren Karin Fleischanderl und Gustav Ernst sind Gründer der „Leondinger Akademie für Literatur“ und auch zum Teil als Literaturkritiker bzw. Juror bei Literaturveranstaltungen tätig. Sie wissen somit wovon sie sprechen. Viele träumen davon, ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Dass dahinter eine Menge an Arbeit steckt, dass man das nötige Handwerkszeug braucht und auch noch ein Verlag und Leser benötigt werden, vergessen manche. Es bleibt wohl bei vielen ein Traum. Doch für alle Engagierten gibt es massenhaft Schreibratgeber durch die man sich quälen kann (und vielleicht das ein oder andere für sich mitnimmt). Dieses Buch gibt einen guten Überblick über das Schreiben an sich, Dramaturgie, Perspektive, Dialoge, Plausibilität, Textformen, Komik/Ironie/Humor und sicherlich einen wichtigen Bereich: Katastrophen im Text. Im Anschluss findet man noch Ausführungen wie man einen Verlag findet. Es gibt weiterführende nützliche Adressen und Literatur. Sehr positiv finde ich, dass hier der österreichische Markt im Vordergrund steht. Auch, dass viele Beispiele angeführt werden, um die Hinweise zu veranschaulichen. Es wird nichts beschönigt, das ist auch gut so – doch leider finde ich teilweise den Ton zu nüchtern und negativ, dass man nicht unbedingt motiviert wird, die Ideen zu Papier zu bringen. Viele Tipps und Tricks zielen auf gehobene Literatur und nicht auf einfache Belletristik. Inwieweit man für sich von den Ratschlägen profitieren kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde auf jeden Fall, dass das Buch ein gutes Grundwerkzeug ist, in dem man immer wieder mal nachschlagen kann. 4 Sterne

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    4/5

    25.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wertvolle Tipps, um Anfängerfehler zu vermeiden

    Die Autoren dieses Buchs befassen sich mit einem schwierigen Thema: Wie schreibt man einen guten Roman? Sie haben reichlich Erfahrung, denn sie begleiten seit 2005 angehende Autoren im Rahmen ihrer Schreibworkshops. In diesem Buch geben sie in übersichtlicher Form ihre Erfahrungen weiter. Das Buch beginnt mit grundsätzlichen Gedanken über Autorenschaft. Sie stellen heraus, dass der Schreibende sich wirklich als Autor identifizieren muss. Viele haben einen riesigen Vorrat an Ideen, aber daraus allein entsteht noch kein Buch. So deutlich diese Einführung auch ist, sie ist sicher wichtig, damit es nicht bei einem Traum bleibt und aus den Ideen tatsächlich ein Buch entsteht. Danach geht es um praktische Fragen, wie Sprache, Handlung, Figuren, Dialoge oder Perspektive. Die meisten Themen werden knapp und übersichtlich erklärt. Oft werden Beispiele verwendet, um eine gute oder schlechte Schreibweise zu veranschaulichen. Diese Beispiele sind gelegentlich bekannte literarische Texte, meistens aber passende konstruierte Texte. Zum Schluss werden typische Fehler aufgeführt und Alternativen aufgezeigt. Das Buch endet mit kurzen Hinweisen zur Verlagssuche, die sich vor allem auf den österreichischen Markt beziehen. Im Anhang finden sich nützliche Adressen und Hinweise zur weiterführende Literatur. Dieses Buch ist interessant und informativ. Die Gestaltung und der Text sind eher nüchtern gehalten. Wie bei einem Lehrgang, unterweisen die Autoren den Leser. Sie erklären worauf geachtet werden muss und was man besser vermeidet. Dadurch, dass so viele Themen angesprochen werden, sind die Ausführungen relativ kurz. Darum ist dieses Buch am besten als Einstieg in das Thema „Kreative Schreiben“ geeignet. Durch die Fülle an Gedanken findet der angehende Autoren sicher einige hilfreiche Tipps, sei es zur Gestaltung von Dialogen oder Spannung, oder zur Vermeidung von sogenanntem Kitsch, einer Fülle von Wörtern, die nichts aussagen. Fazit: Ein gut strukturiertes, hilfreiches Buch für angehende Autoren. Durch die Fülle an Themen wird einiges nur kurz angesprochen, darum eignet sich dieses Buch besonders gut als Einführung in das Thema „Romane schreiben“.

  • Sago

    aus Falkensee

    4/5

    13.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Raus aus der Schublade

    Es war angenehm, mich wieder einmal in der Theorie mit dem Schreiben zu beschäftigen, aber wirklich Neues erfahren habe ich nicht. Der Ratgeber ist stark am österreichischen Markt orientiert und konzentriert sich auf das Verfassen von gehobener Literatur und nicht von Unterhaltsliteratur. Wirklich interessant fand ich die Ausführungen dazu, wie man einen literarischen Blick auf ein Geschehen entwickelt.  Weiterhin werden Tipps geliefert, wie man ins regelmäßige Schreiben kommen kann. Allerdings ist der Anspruch der Autoren, sich vor allem zu Beginn eines Romans täglich vier Stunden Zeit zum Schreiben zu nehmen, für mich als Vollbeschäftigte mit stundenlanger Fahrzeit und privaten Verpflichtungen absolut utopisch. Ich bleibe also vorläufig dabei, meine Kurzgeschichten zu verkaufen oder entwickle einfach die Meinung, das muss auch anders gehen. Relativ kompakt werden die Ausführungen zur Dramaturgie, Perspektive und zu Dialogen abgehandelt. Den Verweis auf Ratgeber zu Drehbüchern fand ich hilfreich, bin allerdings zwiegespalten, da zumindest in der Unterhaltungsliteratur mich so mancher Roman in abschreckender Weise nur noch an ein Drehbuch erinnert. Die zur Illustration gegebenen Beispiele sind immer dann herausragend, wenn große Literatur bemüht wird, z. B. Gustave Flaubert. Hiervon hätte ich gern viel mehr gelesen. Die selbst verfassten Beispiele haben mir dagegen durchweg nicht gefallen. Ich hätte diese Texte leider nicht lesen mögen. Das Kapitel „Katastrophen im Text“ hilft sicherlich vor allem Schreibanfängern weiter und enthält Hinweise, die nicht nur bei Romanen zu beherzigen sind. Allerdings wird nicht ausgespart, dass herausragende Autoren unter Umständen gerade deswegen herausragen, weil sie sich immer wieder bravurös über diese Regeln hinwegzusetzen verstehen. Abgerundet wird der Ratgeber durch knappe Tipps zum Verkauf des fertigen Manuskripts. Für mich wurde das Schreiben durch die Lektüre wieder mehr in den eigenen Fokus gerückt, so dass ich mich daran gemacht habe, meine einzige noch unveröffentlichte Kurzgeschichte erfolgreich an den Mann bzw. die Zeitschrift zu bringen. Insgesamt hätte ich mir heutzutage ein moderneres Layout gewünscht.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    11.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Jedes Buch beginnt mit dem ersten Satz ...

    Viele von uns träumen, einen Roman zu schreiben. Am besten gleich einen Bestseller wie Ken Follet oder Dan Brown. Dieses Kompendium gibt Tipps, wie man seinem Traum näher kommen kann. Das Buch behandelt so wichtige Elemente wie Dramaturgie, Perspektiven, Dialoge, Plausibilität, Textformen, Humor und als schier unerschöpfliches Thema: „Katastrophen im Text“. Zu guter Letzt gehen die Autoren der Frage nach „Wie finde ich einen Verlag?“, Mit oder ohne Agent? Oder doch Self-Publishing? Meine Meinung: Schreibratgeber gibt es wie Sand am Meer. Was hat mich bewogen diesen zu lesen? Zum ersten, sind die beiden Autoren Gründer der „Leondinger Akademie für Literatur“ und zum zweiten ist das Buch kompakt und beleuchtet Stolperfallen, die in anderen Schreibratgebern nicht so dezidiert vorkommen. Der dritte Grund dieses Buch zu lesen, liegt darin, dass es auf die Besonderheiten auf dem österreichischen Buch- und Verlagsmarkt Rücksicht nimmt. Das beginnt bei den sprachlichen Unterschieden und endet bei der Höhe einer Auflage. Worin liegt nun der Nutzen dieses Ratgebers? Das ist auf den ersten Blick nicht ganz einfach zu beantworten. Die Autoren legen eher Wert auf gehobene Literatur. Wer also daran denkt, einen belletristischen, leicht lesbaren Roman zu schreiben, wird mit so manchem Rat nicht ganz glücklich werden. Im Kapitel „Katastrophen im Text“ wird an Hand von Bespielen erklärt, wie eng die Gratwanderung zwischen „Kitsch“ und „Literatur“ ist und wie leicht man vom Weg des sprachlich gelungenen Textes abgleiten kann. Manches Rüstzeug eines angehenden Autors wird hier einfach vorausgesetzt und daher eher kurz gehalten: z.B. die korrekte Handhabung von Syntax, Orthografie, Zeitformen usw.. Oder den ehernen Willen seine Geschichte zu Papier zu bringen oder die Zeit zum Schreiben erübrigen. Das, ist dann genau der Knackpunkt, an dem Neo-Schreiber verzweifeln. Der normale Alltag, mit Beruf und Familie, erlaubt oft nicht, sich eingehend und ausschließlich mit seinem Roman zu beschäftigen. An anderer Stelle wird eingeräumt, dass die wenigsten (österreichischer) Autoren nur vom Schreiben leben können. Gut gefallen mir die „nützlichen Adressen“ und „weiterführende Literatur“ im Anhang. Einige davon, wie. z.B. die „Autorenwelt“ kenne ich bereits. Fazit: Dieser Ratgeber wendet sich eher an Autoren, die „gehobene“ Literatur schreiben (wollen). Einige Tipps bzw. Anmerkungen sind allerdings auch für alle Schreiberlinge nützlich. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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