Produktbild: Kissinger über Kissinger

Kissinger über Kissinger Kluge Sätze zur Weltpolitik

3

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.09.2019

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

692 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karoline Zawistowska

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052742

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.09.2019

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

692 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karoline Zawistowska

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052742

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Weltpolitik kurz zusammengefasst

Sikal am 20.01.2020

Bewertungsnummer: 1284978

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Winston Lord konnte diese „Oral History“ mehr durch Zufall entstehen lassen, als das er dieses geplant gehabt hätte. Und genau dieser Zufall hat ein Buch entstehen lassen, welches als Pflichtlektüre für agierende und zukünftige Politiker gelten sollte. Das Wesentliche nicht aus den Augen lassen, Ziele setzen und diese konsequent verfolgen und vor allem die Diplomatie und nicht die Waffengewalt an vorderster Stelle. Diese Einstellung zeichnet die Politik des Henry Kissinger aus. Auch wenn er sich nie selbst als Politiker sah. Die Brennpunkte der Welt lagen zu Kissinger Zeit in Vietnam, in China oder im Nahen Osten. Aber auch der kalte Krieg verlangte immer wieder nach seinem beherzten Denken – oder besser gesagt, die gerade agierenden Staatsmänner verlangten danach. Kissinger, der für mehrere führende amerikanische Politiker tätig war, versuchte die Probleme zu lösen und den jeweiligen Präsidenten zu unterstützen. Die politische Gesinnung des jeweils Machthabenden spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Gerade das Unterordnen der politischen Richtung dürfte dabei einige der größten politischen Erfolge hervorgebracht haben. Die Beendigung des Vietnamkrieges konnte gelingen weil eben keine strikte Parteilinie gefahren wurde. China konnte durch die Arbeit von Kissinger in die Weltpolitik einbezogen werden und der dadurch scheinbar auftretende Bruch mit Russland wurde bereits im Vorfeld erkannt und diplomatisch untergraben. Wie Kissinger selbst all diese Flächenbrände als die sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden oder werden heute sieht und wie er sie damals beurteilte, erläutert der Autor auf knapp 180 Seiten. Er greift dabei auf Interviews zurück, die der immer wieder über längere Zeit mit dem geschichtsträchtigen Interviewpartner machen durfte. Was wir in der heutigen Zeit aus diesen Zeilen lernen können, wäre für viele Politiker heute von großer Wichtigkeit – Politik für die Menschen zu machen und nicht für die Partei sollte wieder an erster Stelle stehen. Kissinger ist dies mit viel Einsatz und Mut immer wieder gelungen – „seinen“ agierenden politischen Machthabern die richtigen Fakten zu liefern, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Gerade diese Fakten und daraus folgenden Ziele werden heute dem Parteiziel untergeordnet. Wer weiß wo wir heute stehen würden, hätte Kissinger zu seiner Zeit nicht den nötigen Weitblick aufgebracht. 5 Sterne

Weltpolitik kurz zusammengefasst

Sikal am 20.01.2020
Bewertungsnummer: 1284978
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Winston Lord konnte diese „Oral History“ mehr durch Zufall entstehen lassen, als das er dieses geplant gehabt hätte. Und genau dieser Zufall hat ein Buch entstehen lassen, welches als Pflichtlektüre für agierende und zukünftige Politiker gelten sollte. Das Wesentliche nicht aus den Augen lassen, Ziele setzen und diese konsequent verfolgen und vor allem die Diplomatie und nicht die Waffengewalt an vorderster Stelle. Diese Einstellung zeichnet die Politik des Henry Kissinger aus. Auch wenn er sich nie selbst als Politiker sah. Die Brennpunkte der Welt lagen zu Kissinger Zeit in Vietnam, in China oder im Nahen Osten. Aber auch der kalte Krieg verlangte immer wieder nach seinem beherzten Denken – oder besser gesagt, die gerade agierenden Staatsmänner verlangten danach. Kissinger, der für mehrere führende amerikanische Politiker tätig war, versuchte die Probleme zu lösen und den jeweiligen Präsidenten zu unterstützen. Die politische Gesinnung des jeweils Machthabenden spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Gerade das Unterordnen der politischen Richtung dürfte dabei einige der größten politischen Erfolge hervorgebracht haben. Die Beendigung des Vietnamkrieges konnte gelingen weil eben keine strikte Parteilinie gefahren wurde. China konnte durch die Arbeit von Kissinger in die Weltpolitik einbezogen werden und der dadurch scheinbar auftretende Bruch mit Russland wurde bereits im Vorfeld erkannt und diplomatisch untergraben. Wie Kissinger selbst all diese Flächenbrände als die sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden oder werden heute sieht und wie er sie damals beurteilte, erläutert der Autor auf knapp 180 Seiten. Er greift dabei auf Interviews zurück, die der immer wieder über längere Zeit mit dem geschichtsträchtigen Interviewpartner machen durfte. Was wir in der heutigen Zeit aus diesen Zeilen lernen können, wäre für viele Politiker heute von großer Wichtigkeit – Politik für die Menschen zu machen und nicht für die Partei sollte wieder an erster Stelle stehen. Kissinger ist dies mit viel Einsatz und Mut immer wieder gelungen – „seinen“ agierenden politischen Machthabern die richtigen Fakten zu liefern, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Gerade diese Fakten und daraus folgenden Ziele werden heute dem Parteiziel untergeordnet. Wer weiß wo wir heute stehen würden, hätte Kissinger zu seiner Zeit nicht den nötigen Weitblick aufgebracht. 5 Sterne

Ein lohnenswertes Buch, das viel mehr bietet, als reine Erinnerungen an diplomatische Erfolge

annlu am 20.09.2019

Bewertungsnummer: 1248955

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An der Seite von Präsident Nixon war Henry Kissinger mitverantwortlich für die Entwicklung diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und China, für die unterschiedlichsten Friedensverhandlungen und die Entschärfung des Kalten Krieges. Im Zuge der Diskussionsrunden zur Außenpolitik unter dem Titel „Nixon Legacy Forums“ interviewten ihn seine langjährigen Mitarbeiter und Bekannte Winston Ford und K.T. McFarland. Das Buch ist eine Niederschrift des mehrteiligen Interviews samt einleitender Worte zum jeweiligen Thema. Kissingers interessante Biografie wird hier nur angedeutet und doch lässt sich aus dem Wenigen herauslesen, welch große Rolle er in der amerikanischen Politik gespielt hat. Als hervorragender Diplomat widmet er sich auch hier der „Politik des Verhandlungstisches“. Dabei geht er einerseits konkret auf wichtige Ereignisse in seiner Zeit der Zusammenarbeit mit Präsident Nixon ein, gibt aber auch allgemeine Aussagen zur Staatskunst, Strategie und Verhandlungsstilen. Bereits das Vorwort hebt den Anspruch auf eine sachliche oder vollständige Betrachtung auf. Vielmehr geben die Erinnerungen die subjektive Meinung und persönliche Eindrücke Kissingers wider. Die Konzentration auf ausgewählte Momente aber auch die Meinungsäußerungen geben den Betrachtungen eine sehr persönliche Note, die vielleicht nicht jeder Kritik (zur politischen Vorgehensweise) standhalten kann, bei mir aber das Gefühl erweckten, tiefere Einblicke in das Geschehen zu bekommen. Als Leserin bin ich kein großer Fan von Interviews. Umso überraschter war ich, wie flüssig ich diese Niederschrift empfand. Das lag zum Teil daran, dass Kissingers Antworten ausführlich waren und seine Aussage nicht nur wohldurchdacht, sondern auch sprachlich abgerundet präsentiert wurden. Zum anderen empfand ich es als angenehm, dass das Interview von einer Person gehalten wurde, die nicht kein Unbeteiligter war. Dadurch, dass sich McFarland auskannte und selbst an vielem Gesagten beteiligt war, wurden einige Einwürfe nicht zu Fragen sondern vielmehr zu Ergänzungen. Die kapiteleinleitenden Betrachtungen von Ford erwiesen sich als guter Hintergrund um das Thema des jeweiligen Interviews einordnen zu können. Die Intention des Gespräches (und damit auch des Buches) ist es nicht nur Historisches aus einem bestimmten Blickwinkel aufzuarbeiten, sondern auch einen zeitgenössischen Bezug zu schaffen. Ohne allzu oft konkrete politische Situationen anzusprechen gelang dies einerseits durch die Betrachtung des Erbes der Nixon-Ära andererseits durch die allgemeingültigen Ansichten zum Staatswesen. Fazit: Ein lohnenswertes Buch, das viel mehr bietet, als reine Erinnerungen an diplomatische Erfolge. Ich war überrascht, wie lebendig die Verhandlungen und die Politik beschrieben wurde.

Ein lohnenswertes Buch, das viel mehr bietet, als reine Erinnerungen an diplomatische Erfolge

annlu am 20.09.2019
Bewertungsnummer: 1248955
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An der Seite von Präsident Nixon war Henry Kissinger mitverantwortlich für die Entwicklung diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und China, für die unterschiedlichsten Friedensverhandlungen und die Entschärfung des Kalten Krieges. Im Zuge der Diskussionsrunden zur Außenpolitik unter dem Titel „Nixon Legacy Forums“ interviewten ihn seine langjährigen Mitarbeiter und Bekannte Winston Ford und K.T. McFarland. Das Buch ist eine Niederschrift des mehrteiligen Interviews samt einleitender Worte zum jeweiligen Thema. Kissingers interessante Biografie wird hier nur angedeutet und doch lässt sich aus dem Wenigen herauslesen, welch große Rolle er in der amerikanischen Politik gespielt hat. Als hervorragender Diplomat widmet er sich auch hier der „Politik des Verhandlungstisches“. Dabei geht er einerseits konkret auf wichtige Ereignisse in seiner Zeit der Zusammenarbeit mit Präsident Nixon ein, gibt aber auch allgemeine Aussagen zur Staatskunst, Strategie und Verhandlungsstilen. Bereits das Vorwort hebt den Anspruch auf eine sachliche oder vollständige Betrachtung auf. Vielmehr geben die Erinnerungen die subjektive Meinung und persönliche Eindrücke Kissingers wider. Die Konzentration auf ausgewählte Momente aber auch die Meinungsäußerungen geben den Betrachtungen eine sehr persönliche Note, die vielleicht nicht jeder Kritik (zur politischen Vorgehensweise) standhalten kann, bei mir aber das Gefühl erweckten, tiefere Einblicke in das Geschehen zu bekommen. Als Leserin bin ich kein großer Fan von Interviews. Umso überraschter war ich, wie flüssig ich diese Niederschrift empfand. Das lag zum Teil daran, dass Kissingers Antworten ausführlich waren und seine Aussage nicht nur wohldurchdacht, sondern auch sprachlich abgerundet präsentiert wurden. Zum anderen empfand ich es als angenehm, dass das Interview von einer Person gehalten wurde, die nicht kein Unbeteiligter war. Dadurch, dass sich McFarland auskannte und selbst an vielem Gesagten beteiligt war, wurden einige Einwürfe nicht zu Fragen sondern vielmehr zu Ergänzungen. Die kapiteleinleitenden Betrachtungen von Ford erwiesen sich als guter Hintergrund um das Thema des jeweiligen Interviews einordnen zu können. Die Intention des Gespräches (und damit auch des Buches) ist es nicht nur Historisches aus einem bestimmten Blickwinkel aufzuarbeiten, sondern auch einen zeitgenössischen Bezug zu schaffen. Ohne allzu oft konkrete politische Situationen anzusprechen gelang dies einerseits durch die Betrachtung des Erbes der Nixon-Ära andererseits durch die allgemeingültigen Ansichten zum Staatswesen. Fazit: Ein lohnenswertes Buch, das viel mehr bietet, als reine Erinnerungen an diplomatische Erfolge. Ich war überrascht, wie lebendig die Verhandlungen und die Politik beschrieben wurde.

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Kissinger über Kissinger

von Henry A. Kissinger, Winston Lord

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