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Das Archiv der Träume

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Das Archiv der Träume

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Beschreibung


»Willkommen im Haus von Machado. Treten Sie ein in den verbotenen Raum. Genießen Sie den Augenblick, wenn der Boden unter Ihren Füßen wegbricht.« Parul Sehgal, The New York Times

Das Archiv der Träume ist Carmen Maria Machados ganz persönliche Geschichte und literarische Auseinandersetzung mit toxischen Beziehungen. Aber auch eine Geschichte des Heranwachsens und des sexuellen Erwachens im ländlichen Amerika.

Endlich scheint in den USA etwas in Bewegung zu geraten: Die gleichgeschlechtliche Ehe rückt in greifbare Nähe und Carmen Maria Machado stürzt sich in ihre erste große Beziehung zu einer Frau, die sich sehr bald als toxisch herausstellt. Kann man darüber schreiben, was wirklich passiert ist, und wenn ja, wie? Machado hat ihre Form gefunden. Mit jedem Kapitel durchschreitet sie ein anderes literarisches Topos: Gespensterhaus, Erotika, Bildungsroman. So entsteht ein Kaleidoskop, das sich genauso mit ihrer religiös geprägten Jugend wie den Stereotypen queerer Beziehungen oder popkulturellen Bezügen auseinandersetzt. Machado gelingt es, sich auf einzigartige Weise, voll Witz, Spielfreude und Lust am Ausprobieren, der harschen Realität von Gewalt in einer queeren Beziehung zu stellen. Am Ende steht ein fesselndes Buch, das die Grenzen autofiktionalen Erzählens sprengt und einmal mehr beweist, dass Machado eine der talentiertesten jungen literarischen Stimmen der USA ist.

»Ein […] ehrliche[r], innovative[r] und mitleidlose[r] Erfahrungsbericht voller Dunkelheit und Schmerz, der gleichsam auch von Grauzonen und vom Überleben erzählt. […] Mit ihrem ‚Traumhaus‘ schreibt sich Carmen Maria Machado in die erste Riege queerer Autor*innen.«
Isabella A. Caldart, ND – der Tag, 24. Februar 2022 ("Neues Deutschland")
»Trotz dem heiklen Thema ist Machados Sprache so geschmeidig und verspielt, dass man sich über jede neue Seite freut.«
Julia Kohli, NZZ am Sonntag, 28. November 2021 ("NZZ am Sonntag")
»Herausgekommen ist ein ungewöhnliches, experimentelles Memoir: Machado fügt dem Archiv nicht nur eine wichtige neue Geschichte hinzu, sie tut dies auch in einer ästhetisch innovativen und überzeugenden Form.«
Meike Stein, SR 2, 27. Oktober 2021 ("SR 2 KulturRadio")
»Vor allem aber hat Carmen Maria Machado mit diesem wunderbaren Buch dem Archiv unseres Wissens eine wichtige Seite hinzugefügt. Das ist, davon bin ich überzeugt, das Beste, was Literatur zu leisten vermag.«
Jana Jordan, Schreiblust – Leselust, 04. Februar 2022 ("Schreiblust-Leselust")
»So ist ‚Das Archiv der Träume‘ ein mutiges persönliches Zeugnis und zugleich eine aufschlussreiche Meditation über das notwendige Scheitern autofiktionalen Erzählens.«
Anja Kümmel, Sissymag.de, 19. Januar 2022 ("Sissymag")
»‚Das Archiv der Träume‘ ist ein aufwühlendes und klug erzähltes Buch, das sehr persönliche Einblicke gibt, trotzdem aber keinen Platz für Selbstmitleid oder unnötige Sentimentalität lässt.«
Claudia Zawadil, City-Flyer, 04. Januar 2022 ("City-Flyer")
»[E]ine scharfsinnige Analyse und ein mutiges Selbstzeugnis.«
Anja Kümmel, Siegessäule, 20. Dezember 2021 ("Siegessäule")
»Aufwühlende Geschichte, linear erzählt«
Andrea Braunsteiger, Woman, 18. November 2021 ("WOMAN")
»Ein schauderhaft schönes Buch, samt amerikanischem Happyend als Draufgabe.«
Sebastian Fasthuber, Falter, 17. November 2021 ("FALTER")
»[S]owohl emotional ergreifend als auch künstlerisch spannend.«
Normix Hillemann, l-mag, November/Dezember 2021 ("L-Mag")

Details

Verkaufsrang

22408

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Tropen

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,3/14,5/3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

22408

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Tropen

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,3/14,5/3 cm

Gewicht

495 g

Auflage

1. Auflage 2021

Originaltitel

In the Dream House

Übersetzer

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50450-7

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Traumhaus wird Albtraum

Buecherseele79 am 28.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich will ja, doch ich kann nicht, kann nicht, kann nun mal nicht. Was mir bis dato nicht klar war: Zwang ist Gift. Ist wahrhaft toxisch. Tag und Nacht, bis ich fortging, trank ich das Gift." (Seite 206) Carmen Maria Machado ist, in meinen Augen, hier ein sprachliches und aufwühlendes Meisterwerk gelungen. Carmen erzählt vom Archiv der Träume, von ihrem Traumhaus in verschiedenen Zuständen, Situationen und Begebenheiten. Ganz klar muss man sich auf dieses Buch einlassen können. Denn die Autorin schreibt mit Abstand, man merkt dass ihr das Geschehene noch sehr nahe geht, aber der Abstand ist, auf Grund der Geschichte, nötig. Auch zieht die Autorin Serien, Filme oder Märchen zu ihrer Geschichte hinzu, stellt Vergleiche an und lenkt die Blickwinkel auf verschiedene Punkte. Carmen ist homosexuell,merkt dies schon sehr früh, hat aber noch nicht ihren sicheren Platz im Leben gefunden. Sie hat Beziehungen mit Männern und Frauen bis sie beim Essen ihre Frau kennenlernt, ihre Frau für das Traumhaus. Zu Beginn sieht auch alles schön, neu, erotisch und frischverliebt aus. Bis die Zeichen sich plötzlich ändern und die Frau im Traumhaus zum persönlichen Albtraum für Carmen wird. Ohne Vorwarnung wird sie erniedrigt, zerdrückt zwischen Hass und Wegstossen und dann bekennender Liebe und Entschuldigung. Die Beziehung entwickelt sich toxisch und Carmen verliert alle ihre Bezugspunkte. Was bedeutet es in einer toxischen Beziehung zu sein? Wie verändert sich der eigene Körper, das Denken, Handeln und Fühlen? Wie leicht kann man gehen, loslassen, von vorne beginnen? Damit setzt sich Carmen auseinander. Aber nicht nur damit. Auch wie die Gesellschaft reagiert wenn Gewalt nicht sichtbar ist sondern die Psyche beeinflusst. Wie kann hier der Nachweis erbracht werden? Wie kann man sich gegen Vorurteile wehren und behaupten? Und vor allem- gibt es toxische Beziehungen in homosexuellen Kreisen? Wie ist hier die Aufklärung? Was wird geglaubt, was nicht? Wo besteht Handlungsbedarf? Was bedeutet es für die Community? Ein Buch was viele Fragen aufwirft, Licht in dunkle Ecken bringt und vielen Menschen, egal welcher Herkunft oder Sexualität aus der Seele spricht wenn es um toxische Beziehungen geht. Für mich ein klares Highlight und ein Augenöffner.

Traumhaus wird Albtraum

Buecherseele79 am 28.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich will ja, doch ich kann nicht, kann nicht, kann nun mal nicht. Was mir bis dato nicht klar war: Zwang ist Gift. Ist wahrhaft toxisch. Tag und Nacht, bis ich fortging, trank ich das Gift." (Seite 206) Carmen Maria Machado ist, in meinen Augen, hier ein sprachliches und aufwühlendes Meisterwerk gelungen. Carmen erzählt vom Archiv der Träume, von ihrem Traumhaus in verschiedenen Zuständen, Situationen und Begebenheiten. Ganz klar muss man sich auf dieses Buch einlassen können. Denn die Autorin schreibt mit Abstand, man merkt dass ihr das Geschehene noch sehr nahe geht, aber der Abstand ist, auf Grund der Geschichte, nötig. Auch zieht die Autorin Serien, Filme oder Märchen zu ihrer Geschichte hinzu, stellt Vergleiche an und lenkt die Blickwinkel auf verschiedene Punkte. Carmen ist homosexuell,merkt dies schon sehr früh, hat aber noch nicht ihren sicheren Platz im Leben gefunden. Sie hat Beziehungen mit Männern und Frauen bis sie beim Essen ihre Frau kennenlernt, ihre Frau für das Traumhaus. Zu Beginn sieht auch alles schön, neu, erotisch und frischverliebt aus. Bis die Zeichen sich plötzlich ändern und die Frau im Traumhaus zum persönlichen Albtraum für Carmen wird. Ohne Vorwarnung wird sie erniedrigt, zerdrückt zwischen Hass und Wegstossen und dann bekennender Liebe und Entschuldigung. Die Beziehung entwickelt sich toxisch und Carmen verliert alle ihre Bezugspunkte. Was bedeutet es in einer toxischen Beziehung zu sein? Wie verändert sich der eigene Körper, das Denken, Handeln und Fühlen? Wie leicht kann man gehen, loslassen, von vorne beginnen? Damit setzt sich Carmen auseinander. Aber nicht nur damit. Auch wie die Gesellschaft reagiert wenn Gewalt nicht sichtbar ist sondern die Psyche beeinflusst. Wie kann hier der Nachweis erbracht werden? Wie kann man sich gegen Vorurteile wehren und behaupten? Und vor allem- gibt es toxische Beziehungen in homosexuellen Kreisen? Wie ist hier die Aufklärung? Was wird geglaubt, was nicht? Wo besteht Handlungsbedarf? Was bedeutet es für die Community? Ein Buch was viele Fragen aufwirft, Licht in dunkle Ecken bringt und vielen Menschen, egal welcher Herkunft oder Sexualität aus der Seele spricht wenn es um toxische Beziehungen geht. Für mich ein klares Highlight und ein Augenöffner.

Die Geschichte einer toxischen queeren Beziehung, die die Autorin selbst erlebt hat

Bewertung am 21.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Carmen ist die Protagonistin dieser Geschichte. Es ist die Autorin selbst, Carmen Maria Machado, die sich hier in der Ich-Form (und manchmal auch im Du, zu sich selbst) offenbart, die ihre eigene erlebte toxische queere Beziehung mit uns Lesern teilt, ungeschönt, real und zutiefst persönlich. Eigentlich verläuft die Geschichte wie aus dem Lehrbuch, es gibt das Kennenlernen, diese herrliche neue Liebe, Partnerschaft auf Augenhöhe. Doch dann gibt es die ersten 'Vorfälle', die Aussetzer, das Leidtun, das sich Entschuldigen. Und dann geht es weiter, die Kräfte verschieben sich und wie kann es nur geschehen, aus Carmen wird eine nicht nur gedemütigte, sondern zutiefst verunsicherte, verletzte, die Schuld bei sich selbst suchende und sich selbst verachtende Person. Diesem Spiel, dem Treiben ihrer Partnerin zuzusehen, zu erleben, was diese Beziehung aus einem machen kann, dass ist richtig schwer und es kommt einem so unfassbar vor, dass Carmen nicht schon längst gegangen ist, um sich selbst zu retten. Das tut sie dann ja letztendlich doch, aber viel zu spät und der Weg zurück zu einem Menschen, der sich selbst wertschätzt und auch wieder Vertrauen zu anderen aufbauen kann, der ist lang und braucht viel Kraft. Die Autorin geht diesen Weg, findet zurück in ein 'normales' Leben und dieses Buch spielt dabei eine ganz große Rolle. Es ist wie eine Therapie und wo andere nicht zuhören wollen, ihre Leser tun es. Und die Art, wie Carmen ihr Erleben zum Ausdruck bringt, die sehr eigene elementare Sprache, dieses Zusammenführen zu Sätzen, die es eigentlich so gar nicht gibt und die doch genau das vermitteln, was in ihr in diesem Augenblick gerade geschieht, das ist vielleicht manchmal etwas befremdlich und vom Lesefluss her auch mühesam, aber für sie selbst muss es genau so sein. Und ich hoffe, viele Leser können das auch so annehmen und Carmen so durch ihre Geschichte begleiten. Ein sehr besonderes Buch über ein spezielles Thema, das in dieser Konstellation noch wenig Öffentlichkeit erfahren hat. Und so wie die Autorin selbst, hoffe ich, es hilft.

Die Geschichte einer toxischen queeren Beziehung, die die Autorin selbst erlebt hat

Bewertung am 21.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Carmen ist die Protagonistin dieser Geschichte. Es ist die Autorin selbst, Carmen Maria Machado, die sich hier in der Ich-Form (und manchmal auch im Du, zu sich selbst) offenbart, die ihre eigene erlebte toxische queere Beziehung mit uns Lesern teilt, ungeschönt, real und zutiefst persönlich. Eigentlich verläuft die Geschichte wie aus dem Lehrbuch, es gibt das Kennenlernen, diese herrliche neue Liebe, Partnerschaft auf Augenhöhe. Doch dann gibt es die ersten 'Vorfälle', die Aussetzer, das Leidtun, das sich Entschuldigen. Und dann geht es weiter, die Kräfte verschieben sich und wie kann es nur geschehen, aus Carmen wird eine nicht nur gedemütigte, sondern zutiefst verunsicherte, verletzte, die Schuld bei sich selbst suchende und sich selbst verachtende Person. Diesem Spiel, dem Treiben ihrer Partnerin zuzusehen, zu erleben, was diese Beziehung aus einem machen kann, dass ist richtig schwer und es kommt einem so unfassbar vor, dass Carmen nicht schon längst gegangen ist, um sich selbst zu retten. Das tut sie dann ja letztendlich doch, aber viel zu spät und der Weg zurück zu einem Menschen, der sich selbst wertschätzt und auch wieder Vertrauen zu anderen aufbauen kann, der ist lang und braucht viel Kraft. Die Autorin geht diesen Weg, findet zurück in ein 'normales' Leben und dieses Buch spielt dabei eine ganz große Rolle. Es ist wie eine Therapie und wo andere nicht zuhören wollen, ihre Leser tun es. Und die Art, wie Carmen ihr Erleben zum Ausdruck bringt, die sehr eigene elementare Sprache, dieses Zusammenführen zu Sätzen, die es eigentlich so gar nicht gibt und die doch genau das vermitteln, was in ihr in diesem Augenblick gerade geschieht, das ist vielleicht manchmal etwas befremdlich und vom Lesefluss her auch mühesam, aber für sie selbst muss es genau so sein. Und ich hoffe, viele Leser können das auch so annehmen und Carmen so durch ihre Geschichte begleiten. Ein sehr besonderes Buch über ein spezielles Thema, das in dieser Konstellation noch wenig Öffentlichkeit erfahren hat. Und so wie die Autorin selbst, hoffe ich, es hilft.

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Das Archiv der Träume ist ein außergewöhnliches Buch mit einem schwierigen Tabuthema. Ich würde fast nicht soweit gehen, es als Roman zu bezeichnen, weil der Aufbau so speziell und außergewöhnlich ist, dennoch wird klar, wie viel Talent Carmen Maria Machado hat.
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Das Archiv der Träume ist ein außergewöhnliches Buch mit einem schwierigen Tabuthema. Ich würde fast nicht soweit gehen, es als Roman zu bezeichnen, weil der Aufbau so speziell und außergewöhnlich ist, dennoch wird klar, wie viel Talent Carmen Maria Machado hat.

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