Blutsauger zwischen Emanzipation und Konservativismus: Umcodierung von Genrekonventionen in den Vampirromanen von Stephenie Meyer und Wolfgang Hohlbei
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.07.2013
Verlag
Bachelor + Master PublishingSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
335 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783863417352
In dem populärsten Werk der amerikanischen Autorin, das mittlerweile in fünf Spielfilmen auch für das Kino aufbereitet wurde, vermischt sie die literarischen Genres Liebes- und Vampirroman und begeistert mit dieser Mixtur vor allem jugendliche Leser und Zuschauer - und auch immer mehr Erwachsene.
Besonders durch die filmische Umsetzung und den Starkult um die Schauspieler Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner sind Meyers Vampire des 21. Jahrhunderts mehr Popstar, Idol und Symbol, als es Graf Dracula jemals war.
Die Vampire sind in der Neuzeit angekommen. Doch was steckt hinter dem Genremix; was ist es, das den Vampir als eine der ältesten Gestalten der Phantastik immer wieder aufs Neue als interessante und faszinierende Figur definiert?
Kristof Beuthner ist der Sache auf den Grund gegangen. Er blickt zurück auf die ständige Veränderung des Vampirs von einer Gestalt aus Sagen und Mythen bis hin zum populärkulturellen Symbol. Im stetigen Vergleich der 'Bis(s)...'-Reihe mit einem deutschstämmigen Pendant, Wolfgang Hohlbeins 'Wir sind die Nacht', untersucht er, inwiefern zeitgenössische AutorInnen durch ein geschicktes Umcodieren der Genrekonventionen den Nachtschwärmer wieder für eine so große Leserzahl spannend und attraktiv machen.
Er deckt die besonderen Genderkonstruktionen in den 'Bis(s)...'-Bänden auf, und sucht auch im philosophischen, vor allem aber im religiösen Subtext nach Erklärungen. Oder ist es gar die Jugend selbst, die durch das Schaffen immer neuer, eigener Subkulturen (wie etwa der sogenannten Emo-Kultur) die Vorlage für die 'neuen Vampire' in der Geschichte von Bella und Edward liefert?
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