Südossetien. Konfliktregulierung zwischen Annäherung und Entfremdung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.05.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
84 (Printausgabe)
Dateigröße
1442 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668942660
Südossetien gehört zur Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten und besteht quasi unabhängig von Georgien weiter. Der Konflikt zwischen Georgien und Südossetien eskalierte 1992 und wurde mit Hilfe russischer Unterstützung zugunsten ossetischer Seite beendet. 26 Jahre nach der ersten Auseinandersetzung in Südossetien ist die militärische Konfliktaustragung zwar mehrmals beigelegt worden, jedoch ist der politische Konflikt bis heute gegenwärtig und wird bereits seit Jahren als "eingefroren" bezeichnet ohne Aussicht auf eine baldige Lösung.
Im Hinblick auf die Aktualität des Themas, hat diese Auseinandersetzung in den letzten Jahren schon häufig die Aufmerksamkeit der Medien und der Wissenschaft erregt. Aufgrund vieler bedeutenden Ereignisse, wie der militärische Zusammenstoß in 2004, der "August-Krieg 2008" sowie die darauffolgende Anerkennung Südossetiens als unabhängige Staat durch Russland und die schleichende russische Annexion der letzten Jahre rückte der Konflikt oft in den Mittelpunkt der Medien und der Wissenschaft.
Die Lage in der Region ist seit Februar 2018 so hochgekocht wie selten seit dem "August-Krieg 2008". Dafür sorgte insbesondere der tödliche Vorfall in Südossetien am 22. Februar 20184, der als Höhenpunkt der zahlreichen Provokationen durch die südossetische und die russische Seite bezeichnet wird und gegenwärtig für landesweite politische Diskussionen und internationaler Empörung sorgt. In Bezug auf mögliche Konfliktregulierungen verdeutlicht das Fallbeispiel, dass es angesichts komplexer Konfliktsituationen keine einfachen und schnellen Regulierungsmöglichkeiten gibt - dies umso weniger, als der Konfliktgegenstand ein hohes Eskalationspotential beinhaltet wie es auch der "August-Krieg 2008"gezeigt hat.
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