Produktbild: Das eigensinnige Kind

Das eigensinnige Kind Über unterdrückten Widerstand und die Formen ungelebten Lebens - ein gesellschaftspolitischer Essay

1

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

25.09.2019

Verlag

Büchner

Seitenzahl

124 (Printausgabe)

Dateigröße

3133 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783963177040

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PDF

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25.09.2019

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124 (Printausgabe)

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Deutsch

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9783963177040

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Sehr interessant

Bewertung am 06.01.2020

Bewertungsnummer: 1279662

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das eigensinnige Kind- Über unterdrückten Widerstand und die Formen ungelebten Lebens- ein gesellschaftspolitischer Essay von Wolfram Ette. Klappentext übernommen: »Das eigensinnige Kind« ist das kürzeste Märchen in der Sammlung der Brüder Grimm und zugleich eines der schrecklichsten. Es handelt vom kurzen Leben eines Kindes, dessen Eigensinn von der alleinerziehenden Mutter bis über den Tod hinaus gebrochen wird. Für den Literaturwissenschaftler und Philosophen Wolfram Ette wird das Märchen zur ersten Station einer essayistischen Besichtigungstour, die sich für die komplexen Verdrängungs- und Unterdrückungsverhältnisse im zeitgenössischen Dreieck von Kind, Familie und Gesellschaft interessiert. Für seine Galerie des Eigensinns greift Ette nicht nur auf Material aus kanonisierten Kinderbüchern, literarischen Klassikern und antiken Texten zurück. Ins Blickfeld geraten auch die vielfältigen Dramen zwischen Eltern und Kindern, die der Alltag zu bieten hat, sowie die dazugehörigen beschädigten Lebensläufe bis hin zum Amokläufer. Er untersucht die unausgesprochenen gesellschaftlichen Konflikte, die sich in diesen Szenen des Eigensinns abgelagert haben, und fragt danach, welche gesellschaftlichen Gewaltverhältnisse sie spiegeln, maskieren, unterstützen. In diesem Neben- und Übereinanderhalten von Familien- und Gesellschaftsstruktur erläutern sich beide gegenseitig und erinnern vor allem an eines: Die Mikroräume des Sozialen sind Keimzellen für Gesellschaft. In welcher wollen wir leben und was bedeutet dies für unser Alltags- und Familienleben? In der Einleitung beschreibt der Autor, wie er auf die Idee gekommen ist, dieses Buch zu schreiben- sehr interessant. In sieben Punkten inkl. Unterpunkten und anschließender Endnoten erörtert er „ Das eigensinnige Kind“ . Stellt Vergleiche zu aktuellen Themen auf, berichtet über seine eigenen Erfahrungen und verdeutlicht an zahlreichen literarischen Beispielen den Einfluss von Eigensinn. Der sachliche Schreibstil hat mir gefallen. Einige Sätze habe ich zweimal gelesen, da sie so aussagekräftig sind und ich sie mir so besser verinnerlichen konnte. Der Autor hat hier Gedanken, Ideen und Einfälle, auf die ich im Traum nicht gekommen wäre- super. Dieses Buch „muss“ einfach gelesen werden. So interessant und lehrreich ist es. Die facettenreichen Themen tragen dazu bei, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und ich stellenweise sehr überrascht, sprachlos oder fasziniert war. Ich empfehle dieses Buch weiter.

Sehr interessant

Bewertung am 06.01.2020
Bewertungsnummer: 1279662
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das eigensinnige Kind- Über unterdrückten Widerstand und die Formen ungelebten Lebens- ein gesellschaftspolitischer Essay von Wolfram Ette. Klappentext übernommen: »Das eigensinnige Kind« ist das kürzeste Märchen in der Sammlung der Brüder Grimm und zugleich eines der schrecklichsten. Es handelt vom kurzen Leben eines Kindes, dessen Eigensinn von der alleinerziehenden Mutter bis über den Tod hinaus gebrochen wird. Für den Literaturwissenschaftler und Philosophen Wolfram Ette wird das Märchen zur ersten Station einer essayistischen Besichtigungstour, die sich für die komplexen Verdrängungs- und Unterdrückungsverhältnisse im zeitgenössischen Dreieck von Kind, Familie und Gesellschaft interessiert. Für seine Galerie des Eigensinns greift Ette nicht nur auf Material aus kanonisierten Kinderbüchern, literarischen Klassikern und antiken Texten zurück. Ins Blickfeld geraten auch die vielfältigen Dramen zwischen Eltern und Kindern, die der Alltag zu bieten hat, sowie die dazugehörigen beschädigten Lebensläufe bis hin zum Amokläufer. Er untersucht die unausgesprochenen gesellschaftlichen Konflikte, die sich in diesen Szenen des Eigensinns abgelagert haben, und fragt danach, welche gesellschaftlichen Gewaltverhältnisse sie spiegeln, maskieren, unterstützen. In diesem Neben- und Übereinanderhalten von Familien- und Gesellschaftsstruktur erläutern sich beide gegenseitig und erinnern vor allem an eines: Die Mikroräume des Sozialen sind Keimzellen für Gesellschaft. In welcher wollen wir leben und was bedeutet dies für unser Alltags- und Familienleben? In der Einleitung beschreibt der Autor, wie er auf die Idee gekommen ist, dieses Buch zu schreiben- sehr interessant. In sieben Punkten inkl. Unterpunkten und anschließender Endnoten erörtert er „ Das eigensinnige Kind“ . Stellt Vergleiche zu aktuellen Themen auf, berichtet über seine eigenen Erfahrungen und verdeutlicht an zahlreichen literarischen Beispielen den Einfluss von Eigensinn. Der sachliche Schreibstil hat mir gefallen. Einige Sätze habe ich zweimal gelesen, da sie so aussagekräftig sind und ich sie mir so besser verinnerlichen konnte. Der Autor hat hier Gedanken, Ideen und Einfälle, auf die ich im Traum nicht gekommen wäre- super. Dieses Buch „muss“ einfach gelesen werden. So interessant und lehrreich ist es. Die facettenreichen Themen tragen dazu bei, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und ich stellenweise sehr überrascht, sprachlos oder fasziniert war. Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Das eigensinnige Kind

von Wolfram Ette

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