Die Geschichte der Psychologie. Welchen Einfluss hatten unterschiedliche Epochen und Denkrichtungen auf ihre Entwicklung? Welchen Einfluss hatten unterschiedliche Epochen und Denkrichtungen auf ihre Entwicklung?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.06.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
977 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668956827
Erste Theorien über die Seele des Menschen verdanken wir der Philosophie im antiken Griechenland. Zwar verfügten die antiken Philosophen nicht über die modernen Erkenntnisse der heutigen Psychologie, doch versuchten sie durch rationales Denken die Persönlichkeit des Menschen zu erfassen. Ein bedeutender Philosoph und Lehrer der Antike war zum Beispiel Sokrates. Durch seine einzigartige Methode namens sokratische Fragetechnik erhielt er den Namen "sprechender" Philosoph. Dieser Prozess ist ebenfalls unter dem Begriff "Hebammenkunst" verbreitet, da es Sokrates möglich war, durch seine gezielten Fragestellungen den Gesprächspartner zur eigenen Erkenntnis zu leiten. Somit führt der Dialog zur gezielten Geburt von Wissen. Heute geht man sogar davon aus, dass in der Hebammenkunst des Sokrates der Ursprung der "Nichtdirektiven Gesprächstherapie", einer wichtigen psychotherapeutischen Methode von Carl Rogers, liegt.
Ausgehend von den Theorien des Sokrates, entwickelte sein Schüler Platon (428/27 v.Chr. - 348/49 v.Chr.) eine eigene Vorstellung über das menschliche Sein. Er ging davon aus, dass die menschliche Seele unsterblich ist und sogar den Tod des Körpers überleben kann. Aus diesem Grund sah der Philosoph die dauerhafte Seele im Gegensatz zum Körper als etwas Göttliches und absolut Vorrangiges an. Des Weiteren spielt die Seele, sei-ner Meinung nach, die Rolle eines Vermittlers zwischen den Bereichen des Geistigen und Sinnlichen, da sie durch Ihren unzerstörbaren Charakter zugleich an Beidem teilhat und ein dynamisches Bindeglied zwischen dem Sein und dem Werden darstellt. Zusammengefasst verleiht die Gegenwart der Seele dem Körper die Lebendigkeit. Der Tod bedeutet im Rückschluss also wiederum die Trennung dieser beiden Instanzen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice