Zwischen gelebter Separation und erstrebter Inklusion. Der Umgang mit jungen Flüchtlingen im deutschen Schulsystem Insbesondere im Hinblick auf die Praxis der Vorbereitungsklasse
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.06.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
61 (Printausgabe)
Dateigröße
772 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668956841
Das Schulsystem trägt maßgeblich dazu bei, dass junge Menschen - trotz der großen Heterogenität und sehr unterschiedlicher Ressourcen und Ansprüche der Schüler_innen - ohne Diskriminierung gebildet werden.
In dieser Arbeit wird beleuchtet, inwiefern das deutsche Schulsystem im Hinblick auf eine Schüler_innengruppe, die besonders diskriminierungsgefährdet ist, dieser Aufgabe gerecht wird. Die Zugehörigen zu der in Deutschland in den letzten Jahren größer werdenden Gruppe der Kinder und Jugendlichen mit Fluchterfahrung haben Kraft ihres Menschseins selbstverständlich auch ein Menschenrecht auf Bildung und somit das Recht, frei von Diskriminierung im Schulsystem aufge-nommen und beschult zu werden. Ob der Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung, mit ihren besonderen Bedürfnissen im deutschen Schulsystem tatsächlich ohne Diskriminierung erfolgt und ob sie ihr Recht auf Bildung frei nutzen können, wird im Folgenden herausgearbeitet. Dazu werden zunächst Begriffe vorgestellt, die helfen, vorurteilsbewusst und konstruktiv über Heterogenität und Migration im Kontext Schule sprechen zu können. Anschließend werden Segregation, Integration und Inklusion als drei pädagogische Ansätze dargestellt, die das deutsche Schulsystem besonders prägen.
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