Empirische Prüfung des demographisch-ökonomischen Paradoxons in Deutschland
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.06.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
826 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668960428
Der demografische Wandel ist eine der großen Herausforderungen westlicher Gesellschaften. In Deutschland ist die Sterberate bereits seit dem Jahr 1973 höher als die Geburtenrate. Daraus ergeben sich strukturelle Veränderungen, die besonders die sozialen Sicherungssysteme des Staates, wie beispielsweise die umlagefinanzierte Rentenversicherung, betreffen. Während im Jahr 1962 noch 6 Arbeitnehmer pro Rentner für den Beitragsausgleich aufkommen mussten, so sind es schon heute nur noch 2,1 Arbeitnehmer pro Bezieher einer Altersrente.
Die Ursachen für diese zunehmende Kinderlosigkeit werden in der aktuellen Forschung auf verschiedenste Dinge zurückgeführt. Häufig vertreten ist beispielsweise der Rückschluss auf den gestiegenen Wohlstand und die daraus resultierende Entbehrlichkeit von Kindern als private Altersvorsorge, auch als demografisch-ökonomisches Paradoxon umschrieben. Das Bildungsniveau aber führt Birg dabei ebenso als Ursache an, da die Kinderzahl pro Frau in dem Maße abnahm "wie die Lebenserwartung und andere Maße des Entwicklungsstandes, darunter vor allem das Pro-Kopf-Einkommen und das Ausbildungsniveau der Bevölkerung, zunahmen." Andere Forscher wie Kröhnert, Olst und Klingholz ziehen jedoch unterschiedliche Schlüsse aus empirischen Daten, welche für eine entgegengesetzte Position sprechen: da die reicheren Länder Westeuropas höhere Kinderzahlen als die ärmeren Länder haben, existiert demnach kein demografisch-ökonomisches Paradoxon mehr.
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