Narrenlauf
Die WeltenWechsler Akten Band 1

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Beschreibung

»Manchmal hat der Zufall einen fragwürdigen Humor.
Dann schiebt er uns einfach wie Schachfiguren durchs Leben.«

Paris, 09. November

Denkst du, du kennst die Wahrheit über deine Welt?
Was, wenn ich dir erzähle, dass innerhalb eurer menschlichen Gesellschaft eine weitere existiert? Eine, die aus all dem besteht, was ihr für obskure Horrorgeschichten und düstere Märchen haltet? Magier, Werwölfe, Dämonen ...

Einem Spinner wie mir glaubst du nicht?
Sehr gut! Das ist der beste Beweis, dass wir unseren Job richtig machen: Geheimhaltung und Schutz der paranormalen Bevölkerung. Eine Gratwanderung, die ich in anderen Welten zu oft scheitern sehen musste, um mich hier herauszuhalten.

Aber dieser Fall ist seltsam. Irgendetwas stimmt nicht.
Vielleicht war es ein Fehler, der Wiederbelebung dieses Ermittlerteams zuzustimmen. Vielleicht hätte ich längst verschwinden sollen.

Jetzt ist es zu spät.
Vanjar Belaquar

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/4 cm

Gewicht

763 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7482-9391-0

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Chaotenduo unterwegs

Bewertung aus Sinn am 03.07.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Chaotenduo, das unterschiedlicher nicht sein könnte, ist unterwegs auf den Pariser Straßen. Narrenlauf ist super spannend bis zur letzten Seite!

Chaotenduo unterwegs

Bewertung aus Sinn am 03.07.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Chaotenduo, das unterschiedlicher nicht sein könnte, ist unterwegs auf den Pariser Straßen. Narrenlauf ist super spannend bis zur letzten Seite!

Urban-Fantasy-Krimi mit immersivem Worldbuilding und großartigen Charakteren

Bewertung am 22.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Narrenlauf« ist der erste Band der Urban Fantasy Tetralogie »Die WeltenWechsler Akten« von Carolin Summer. In der Erstauflage erschien er bereits im Januar 2018. Inzwischen gibt es eine neue Auflage, ebenso wie Sondereditionen zu jedem Band. Veröffentlicht wurde die Reihe im Selfpublishing über Tredition. Ausnahmsweise möchte ich euch gerne den Klappentext des Buches mitgeben, denn er fasst zwar nicht die eigentliche Handlung zusammen, sehr wohl aber das Worldbuilding - und vor allem macht er verdammt neugierig. Er ist mal etwas anderes als die üblichen Klappentexte und sollte demnach meiner Meinung nach nicht untergehen. »Manchmal hat der Zufall einen fragwürdigen Humor. Dann schiebt er uns einfach wie Schachfiguren durchs Leben.« Paris, 09. November Denkst du, du kennst die Wahrheit über deine Welt? Was, wenn ich dir erzähle, dass innerhalb eurer menschlichen Gesellschaft eine weitere existiert? Eine, die aus all dem besteht, was ihr für obskure Horrorgeschichten und düstere Märchen haltet? Magier, Werwölfe, Dämonen … Einem Spinner wie mir glaubst du nicht? Sehr gut! Das ist der beste Beweis, dass wir unseren Job richtig machen: Geheimhaltung und Schutz der paranormalen Bevölkerung. Eine Gratwanderung, die ich in zu vielen Welten scheitern sehen musste, um mich hier herauszuhalten. Aber dieser Fall ist seltsam. Irgendetwas stimmt nicht. Vielleicht war es ein Fehler, der Wiederbelebung dieses Ermittlerteams zuzustimmen. Vielleicht hätte ich längst verschwinden sollen. Jetzt ist es zu spät. Vanjar Belaquar Vanjar Belaquar ist, wie ihr euch nun sicherlich denken könnt, unser Protagonist, aus dessen Sicht die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Das passiert im Ich-Erzähler, was meistens eigentlich gar nicht mein Fall ist, aber Carolin Summer schafft es gemeinsam mit Van, den Leser auf diese Art so tief wie nur irgend möglich in ihre Welt zu ziehen. Dabei behält Van eben jenen Ton bei, in dem er den potenziellen Leser schon im Klappentext anspricht. Das sorgt nicht nur die meiste Zeit über für ein Schmunzeln, sondern auch häufig genug für lautes Lachen. Und das, obwohl Van in der Geschichte eigentlich gar nicht so viel zu lachen hat. Eine Reihe mysteriöser Vorfälle passieren sowohl in Tokio als auch in Paris und sein Ermittlerteam ist dafür zuständig, diese Dinge aufzuklären. Gleichzeitig wird ihm mit Jordi del Ferana ein achtzehnjähriger Mensch als Auszubildender an die Seite gesetzt. Die beiden bilden nicht nur ein wunderbares Duo, Jordi ist auch ebenso sympathisch wie Vanjar. Ich muss zugeben, dass ich es anfangs ein wenig schade fand, dass sein Erzählton dem von Van so gleicht, obwohl hier der personale Er-Erzähler genutzt wird, aber es passt zu ihm und zudem kristallisieren sich die Unterschiede zwischen den beiden dann doch recht schnell heraus. Überhaupt sind die Charaktere klasse. Jordi ist einfach supersympathisch und mit seiner guten Laune schließt man ihn schnell ins Herz. Vanjar ist so ziemlich das Gegenteil, hat aber auch so seine Momente. Dennoch ist er ein großartiger Protagonist, der mit seiner verrückten, chaotischen und unberechenbaren Art genau meinen Geschmack trifft. Das schaffen die meisten nicht, auch wenn viele Figuren nahe da herankommen. Er ist die richtige Mischung aus abgefuckt (verzeiht den Ausdruck, aber es passt einfach perfekt), badass und loyal. Als Antiheld macht er definitiv einiges her und Carolin Summer hat es geschafft, ihn und die geschaffene Welt sehr gut auszubalancieren. Vanjar Belaquar ist ein mächtiger Schwarzmagier, bei dem die Genetiklotterie voll zugeschlagen hat, was die Fähigkeiten angeht, aber trotzdem schafft er es stetig, sich in Schwierigkeiten zu bringen, und kann bei weitem auch nicht alles. Der zweite große Pluspunkt ist das Worldbuilding. Es ist superdetailliert ausgearbeitet und man merkt immer wieder, wie viel Arbeit und Liebe in diesem Buch steckt. Carolin Summer hat offensichtlich sehr viel recherchiert und ihre Arbeit dabei sehr gut gemacht. Alleine das sorgt bei uns schon immer für helle Begeisterung, da wir selbst sehr viel Wert auf die richtige Recherche legen. Nicht umsonst haben wir für unseren historischen Fantasyroman »Die Fehde der Gezeiten« drei Tage lang die europäischen Königshäuser auseinandergepflückt, um ein oder zwei Namen da rauszuziehen, die wir erwähnen können. Aber nicht nur ist das Worldbuilding wahnsinnig gut ausgearbeitet und detailliert. Es ist auch einfach spannend. Immer wieder erfährt man etwas Neues und weiß am Ende des ersten Bandes doch wahrscheinlich nicht einmal einen Bruchteil. Dazu kommt, dass Vanjar dazu tendiert, eigentlich wichtige Dinge völlig belanglos in einem Nebensatz zu erwähnen, so dass man der ganzen Sache keine weitere Beachtung schenkt, bis es in der Story plötzlich an Bedeutung gewinnt. Also definitiv auch eine Reihe, die man mehrmals lesen und dennoch immer wieder etwas Neues entdecken kann. Das trifft auch auf die vielen popkulturellen Anspielungen zu, die einen das ganze Buch immer wieder begleiten. Das findet bei mir auch immer großen Anklang und charakterisiert die Figuren teils noch einmal auf ganz andere Art. Meine liebste Anspielung aus »Narrenlauf« ist wohl jene auf Kill Bill’s Twisted Nerve. Die war wundervoll eingebracht und in dem Moment so passend, dass ich laut gelacht habe. Tatsächlich hatte ich nach dem Prolog, den ich unfassbar gut fand, ein bisschen Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen. Das mag an vielen Dingen gelegen haben. Der Prolog startet nicht mit Vanjars Sicht, das erste Kapitel dagegen schon. Dann der Ich-Erzähler, der meistens einfach nicht mein Favorit ist und an den ich mich erst einige Seiten später gewöhnen konnte. Nicht zuletzt war aber auch sicherlich der Umstand schuld, dass wir als Aussteller gerade von der Buchberlin 2021 nach Hause gekommen waren und ich noch ganz andere Dinge als dieses Buch im Kopf hatte. Typischer Fall von Messeblues. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich absolut verliebt war. In Van, in das Worldbuilding, in die Geschichte selbst. Mit jedem Kapitel wurde dieses Gefühl stärker und »Narrenlauf« avancierte immer mehr zu meinem absoluten Buchhighlight von 2021. Aber es erkämpfte sich auch Kapitel für Kapitel einen Platz auf dem Thron, direkt an der Seite der Chronik der Vampire von Anne Rice. Und das muss man erstmal schaffen. Die Vampire sind seit beinahe fünfzehn Jahren meine absoluten Favoriten und ich hatte den festen Glauben, es könne keine Reihe um die Ecke kommen, die mich derart umhauen könnte wie die Chronik. Tja, nun, die WeltenWechsler Akten haben das geschafft und ich werfe wirklich nicht leichtfertig mit Begriffen wie »Lieblingsbuch« oder »Lieblingsreihe« um mich. Ich hab beim Lesen von meiner Co-Autorin oft genug scherzhaft zu hören bekommen, dass ich gefälligst auch mal arbeiten solle, statt nur zu lesen. Das fiel mir wirklich schwer, weil mich die Geschichte so an die Seiten gefesselt hat. Mein Fazit »Narrenlauf«, der erste Band der »WeltenWechsler Akten« von Carolin Summer, hat das geschafft, was kein anderes Buch seit sehr langer Zeit bei mir bewirken konnte. Es hat sich urplötzlich zu meiner Lieblingsreihe gesellt und hält sich auch sehr hartnäckig auf diesem Thron. Carolin Summer hat das mit ihrem Worldbuilding und ihren Figuren spielend leicht geschafft. Die meistgehörten Sätze in den Wochen vor Weihnachten waren hier wahrscheinlich »Van ist wundervoll!« und »Warum hab ich noch anderes zu tun und kann erst an Weihnachten weiterlesen?!«. Nicht gerade dadurch gefördert, dass die Cover der drei Folgebände Dinge suggerieren, die man als Leser vielleicht lieber nicht hätte. Um es also noch einmal kurz zusammenzufassen: Wer auf Urban Fantasy mit coolen Charakteren und grandiosem Worldbuilding steht, der sollte unbedingt einmal einen Blick in »Narrenlauf« werfen! Der Druck ist dank Tredition übrigens auch wundervoll und von den auffälligen Covern brauchen wir ja wohl gar nicht erst sprechen, oder?

Urban-Fantasy-Krimi mit immersivem Worldbuilding und großartigen Charakteren

Bewertung am 22.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Narrenlauf« ist der erste Band der Urban Fantasy Tetralogie »Die WeltenWechsler Akten« von Carolin Summer. In der Erstauflage erschien er bereits im Januar 2018. Inzwischen gibt es eine neue Auflage, ebenso wie Sondereditionen zu jedem Band. Veröffentlicht wurde die Reihe im Selfpublishing über Tredition. Ausnahmsweise möchte ich euch gerne den Klappentext des Buches mitgeben, denn er fasst zwar nicht die eigentliche Handlung zusammen, sehr wohl aber das Worldbuilding - und vor allem macht er verdammt neugierig. Er ist mal etwas anderes als die üblichen Klappentexte und sollte demnach meiner Meinung nach nicht untergehen. »Manchmal hat der Zufall einen fragwürdigen Humor. Dann schiebt er uns einfach wie Schachfiguren durchs Leben.« Paris, 09. November Denkst du, du kennst die Wahrheit über deine Welt? Was, wenn ich dir erzähle, dass innerhalb eurer menschlichen Gesellschaft eine weitere existiert? Eine, die aus all dem besteht, was ihr für obskure Horrorgeschichten und düstere Märchen haltet? Magier, Werwölfe, Dämonen … Einem Spinner wie mir glaubst du nicht? Sehr gut! Das ist der beste Beweis, dass wir unseren Job richtig machen: Geheimhaltung und Schutz der paranormalen Bevölkerung. Eine Gratwanderung, die ich in zu vielen Welten scheitern sehen musste, um mich hier herauszuhalten. Aber dieser Fall ist seltsam. Irgendetwas stimmt nicht. Vielleicht war es ein Fehler, der Wiederbelebung dieses Ermittlerteams zuzustimmen. Vielleicht hätte ich längst verschwinden sollen. Jetzt ist es zu spät. Vanjar Belaquar Vanjar Belaquar ist, wie ihr euch nun sicherlich denken könnt, unser Protagonist, aus dessen Sicht die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Das passiert im Ich-Erzähler, was meistens eigentlich gar nicht mein Fall ist, aber Carolin Summer schafft es gemeinsam mit Van, den Leser auf diese Art so tief wie nur irgend möglich in ihre Welt zu ziehen. Dabei behält Van eben jenen Ton bei, in dem er den potenziellen Leser schon im Klappentext anspricht. Das sorgt nicht nur die meiste Zeit über für ein Schmunzeln, sondern auch häufig genug für lautes Lachen. Und das, obwohl Van in der Geschichte eigentlich gar nicht so viel zu lachen hat. Eine Reihe mysteriöser Vorfälle passieren sowohl in Tokio als auch in Paris und sein Ermittlerteam ist dafür zuständig, diese Dinge aufzuklären. Gleichzeitig wird ihm mit Jordi del Ferana ein achtzehnjähriger Mensch als Auszubildender an die Seite gesetzt. Die beiden bilden nicht nur ein wunderbares Duo, Jordi ist auch ebenso sympathisch wie Vanjar. Ich muss zugeben, dass ich es anfangs ein wenig schade fand, dass sein Erzählton dem von Van so gleicht, obwohl hier der personale Er-Erzähler genutzt wird, aber es passt zu ihm und zudem kristallisieren sich die Unterschiede zwischen den beiden dann doch recht schnell heraus. Überhaupt sind die Charaktere klasse. Jordi ist einfach supersympathisch und mit seiner guten Laune schließt man ihn schnell ins Herz. Vanjar ist so ziemlich das Gegenteil, hat aber auch so seine Momente. Dennoch ist er ein großartiger Protagonist, der mit seiner verrückten, chaotischen und unberechenbaren Art genau meinen Geschmack trifft. Das schaffen die meisten nicht, auch wenn viele Figuren nahe da herankommen. Er ist die richtige Mischung aus abgefuckt (verzeiht den Ausdruck, aber es passt einfach perfekt), badass und loyal. Als Antiheld macht er definitiv einiges her und Carolin Summer hat es geschafft, ihn und die geschaffene Welt sehr gut auszubalancieren. Vanjar Belaquar ist ein mächtiger Schwarzmagier, bei dem die Genetiklotterie voll zugeschlagen hat, was die Fähigkeiten angeht, aber trotzdem schafft er es stetig, sich in Schwierigkeiten zu bringen, und kann bei weitem auch nicht alles. Der zweite große Pluspunkt ist das Worldbuilding. Es ist superdetailliert ausgearbeitet und man merkt immer wieder, wie viel Arbeit und Liebe in diesem Buch steckt. Carolin Summer hat offensichtlich sehr viel recherchiert und ihre Arbeit dabei sehr gut gemacht. Alleine das sorgt bei uns schon immer für helle Begeisterung, da wir selbst sehr viel Wert auf die richtige Recherche legen. Nicht umsonst haben wir für unseren historischen Fantasyroman »Die Fehde der Gezeiten« drei Tage lang die europäischen Königshäuser auseinandergepflückt, um ein oder zwei Namen da rauszuziehen, die wir erwähnen können. Aber nicht nur ist das Worldbuilding wahnsinnig gut ausgearbeitet und detailliert. Es ist auch einfach spannend. Immer wieder erfährt man etwas Neues und weiß am Ende des ersten Bandes doch wahrscheinlich nicht einmal einen Bruchteil. Dazu kommt, dass Vanjar dazu tendiert, eigentlich wichtige Dinge völlig belanglos in einem Nebensatz zu erwähnen, so dass man der ganzen Sache keine weitere Beachtung schenkt, bis es in der Story plötzlich an Bedeutung gewinnt. Also definitiv auch eine Reihe, die man mehrmals lesen und dennoch immer wieder etwas Neues entdecken kann. Das trifft auch auf die vielen popkulturellen Anspielungen zu, die einen das ganze Buch immer wieder begleiten. Das findet bei mir auch immer großen Anklang und charakterisiert die Figuren teils noch einmal auf ganz andere Art. Meine liebste Anspielung aus »Narrenlauf« ist wohl jene auf Kill Bill’s Twisted Nerve. Die war wundervoll eingebracht und in dem Moment so passend, dass ich laut gelacht habe. Tatsächlich hatte ich nach dem Prolog, den ich unfassbar gut fand, ein bisschen Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen. Das mag an vielen Dingen gelegen haben. Der Prolog startet nicht mit Vanjars Sicht, das erste Kapitel dagegen schon. Dann der Ich-Erzähler, der meistens einfach nicht mein Favorit ist und an den ich mich erst einige Seiten später gewöhnen konnte. Nicht zuletzt war aber auch sicherlich der Umstand schuld, dass wir als Aussteller gerade von der Buchberlin 2021 nach Hause gekommen waren und ich noch ganz andere Dinge als dieses Buch im Kopf hatte. Typischer Fall von Messeblues. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich absolut verliebt war. In Van, in das Worldbuilding, in die Geschichte selbst. Mit jedem Kapitel wurde dieses Gefühl stärker und »Narrenlauf« avancierte immer mehr zu meinem absoluten Buchhighlight von 2021. Aber es erkämpfte sich auch Kapitel für Kapitel einen Platz auf dem Thron, direkt an der Seite der Chronik der Vampire von Anne Rice. Und das muss man erstmal schaffen. Die Vampire sind seit beinahe fünfzehn Jahren meine absoluten Favoriten und ich hatte den festen Glauben, es könne keine Reihe um die Ecke kommen, die mich derart umhauen könnte wie die Chronik. Tja, nun, die WeltenWechsler Akten haben das geschafft und ich werfe wirklich nicht leichtfertig mit Begriffen wie »Lieblingsbuch« oder »Lieblingsreihe« um mich. Ich hab beim Lesen von meiner Co-Autorin oft genug scherzhaft zu hören bekommen, dass ich gefälligst auch mal arbeiten solle, statt nur zu lesen. Das fiel mir wirklich schwer, weil mich die Geschichte so an die Seiten gefesselt hat. Mein Fazit »Narrenlauf«, der erste Band der »WeltenWechsler Akten« von Carolin Summer, hat das geschafft, was kein anderes Buch seit sehr langer Zeit bei mir bewirken konnte. Es hat sich urplötzlich zu meiner Lieblingsreihe gesellt und hält sich auch sehr hartnäckig auf diesem Thron. Carolin Summer hat das mit ihrem Worldbuilding und ihren Figuren spielend leicht geschafft. Die meistgehörten Sätze in den Wochen vor Weihnachten waren hier wahrscheinlich »Van ist wundervoll!« und »Warum hab ich noch anderes zu tun und kann erst an Weihnachten weiterlesen?!«. Nicht gerade dadurch gefördert, dass die Cover der drei Folgebände Dinge suggerieren, die man als Leser vielleicht lieber nicht hätte. Um es also noch einmal kurz zusammenzufassen: Wer auf Urban Fantasy mit coolen Charakteren und grandiosem Worldbuilding steht, der sollte unbedingt einmal einen Blick in »Narrenlauf« werfen! Der Druck ist dank Tredition übrigens auch wundervoll und von den auffälligen Covern brauchen wir ja wohl gar nicht erst sprechen, oder?

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