Udo Jürgens' erzählerisches VermächtnisEin Junge, der auf dem Balkon tanzt und davon träumt, Musiker zu werden. Ein Maler, der sich im Café an seine Anfänge erinnert. In seinen persönlichen Geschichten, die wie Der Mann mit dem Fagott mit Michaela Moritz entstanden sind, erzählt Udo Jürgens, welche Gefühle und Sehnsüchte ihn bewegten. In sechs Erzählungen greift er die Stimmung seiner Lieder auf und verdichtet sie zu einem "Spiel des Lebens".
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Lerchie
5/5
15.09.2019
eBook (ePUB 3)
Berührend...
Der Klappentext:
»Spiel des Lebens« ist Udo Jürgens’ Geschenk an seine Fans. Im Bestseller »Der Mann mit dem Fagott« ließ er uns in die Geschichte seiner Familie schauen. Nun erzählt er in seinen Geschichten, welche Gefühle und Sehnsüchte ihn bewegten.
Der Junge, der auf dem Balkon tanzt und davon träumt, ein Musiker zu sein. Der Maler, der sich im Café an seine Anfänge erinnert. Ein Trommler, der auf dem falschen Kontinent geboren ist. Sie alle sind Zaungäste im Spiel des Lebens, aber es bedarf nur wenig, ihnen ins Rampenlicht zu helfen. In sehr persönlichen Geschichten, die Udo Jürgens wie seinen Roman mit Michaela Moritz verfasste, greift er die Stimmung seiner Lieder auf und verdichtet sie zu einem »Spiel des Lebens »Nur wer offen ist und sich in sein Herz schauen lässt, wird sein Publikum berühren.« Udo Jürgens in einem Interview mit Rainer Holbe, Frankfurter Rundschau »Es gibt ein Thema, das alle Geschichten miteinander verbindet: Der unbedingte Wille, seine Träume bei allen Selbstzweifeln nicht zu verlieren, dranzubleiben, sie zu verwirklichen.« Christian Berkel
Meine Meinung
Zunächst möchte ich sagen, dass dieses Buch mich sehr berührt hat. Es sind einzelne Geschichten, Erlebnisse, die Udo von anderen erzählt bekommen hat. Zunächst bin ich ja von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Ich dachte nämlich, es seien Geschichten, die er alle selbst erlebt hat, Geschichten aus seinem Leben. Doch ich wurde recht schnell eines Besseren belehrt. Nichtdestotrotz sind diese Geschichten sehr berührend geschrieben. Da ist der Junge der so gerne in ein bestimmtes Konzert gehen möchte, doch das Geld dafür fehlt ihm. Und dann wie es im viele Jahre später ergeht. Dies ist im Ich-Format geschrieben, und ich nehme an, dass diese Geschichte ein eigenes Erlebnis ist. In der zweiten Geschichte erfahren wir, wie ein Mann zu einem berühmten Maler wurde, in der dritten geht es um die Zustände in Indien, in einer Fabrik und der Verständnislosigkeit eines Mannes dort. Mich hat letztere Geschichte sehr berührt, nein eigentlich haben mich alle sehr berührt, aber diese wirklich besonders. Dann der Junge, der mit seinem Vater immer Bus fuhr. Genau gesagt beginnt dieses Buch mit einer Geschichte über einen Musiker und endet auch mit einer solchen. Man fühlt sich in die Welt der Personen versetzt, die in diesen Geschichten vorkommen. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, es hat mich, wie gesagt, sehr berührt, gefesselt und auch sehr gut unterhalten, aber auch nachdenklich gemacht. Ich mochte die Lieder von Udo Jürgens immer, kenne allerdings nicht alle, bzw. viele nicht. Es wird gesagt, dass diese Geschichten seine Lieder wiederspiegeln. Egal ich kann das nicht unbedingt beurteilen aber von mir eine absolute Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Lerchie
5/5
15.09.2019
eBook (ePUB 3)
Berührend... Der Klappentext:…
Berührend... Der Klappentext: »Spiel des Lebens« ist Udo Jürgens’ Geschenk an seine Fans. Im Bestseller »Der Mann mit dem Fagott« ließ er uns in die Geschichte seiner Familie schauen. Nun erzählt er in seinen Geschichten, welche Gefühle und Sehnsüchte ihn bewegten. Der Junge, der auf dem Balkon tanzt und davon träumt, ein Musiker zu sein. Der Maler, der sich im Café an seine Anfänge erinnert. Ein Trommler, der auf dem falschen Kontinent geboren ist. Sie alle sind Zaungäste im Spiel des Lebens, aber es bedarf nur wenig, ihnen ins Rampenlicht zu helfen. In sehr persönlichen Geschichten, die Udo Jürgens wie seinen Roman mit Michaela Moritz verfasste, greift er die Stimmung seiner Lieder auf und verdichtet sie zu einem »Spiel des Lebens »Nur wer offen ist und sich in sein Herz schauen lässt, wird sein Publikum berühren.« Udo Jürgens in einem Interview mit Rainer Holbe, Frankfurter Rundschau »Es gibt ein Thema, das alle Geschichten miteinander verbindet: Der unbedingte Wille, seine Träume bei allen Selbstzweifeln nicht zu verlieren, dranzubleiben, sie zu verwirklichen.« Christian Berkel Meine Meinung Zunächst möchte ich sagen, dass dieses Buch mich sehr berührt hat. Es sind einzelne Geschichten, Erlebnisse, die Udo von anderen erzählt bekommen hat. Zunächst bin ich ja von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Ich dachte nämlich, es seien Geschichten, die er alle selbst erlebt hat, Geschichten aus seinem Leben. Doch ich wurde recht schnell eines Besseren belehrt. Nichtdestotrotz sind diese Geschichten sehr berührend geschrieben. Da ist der Junge der so gerne in ein bestimmtes Konzert gehen möchte, doch das Geld dafür fehlt ihm. Und dann wie es im viele Jahre später ergeht. Dies ist im Ich-Format geschrieben, und ich nehme an, dass diese Geschichte ein eigenes Erlebnis ist. In der zweiten Geschichte erfahren wir, wie ein Mann zu einem berühmten Maler wurde, in der dritten geht es um die Zustände in Indien, in einer Fabrik und der Verständnislosigkeit eines Mannes dort. Mich hat letztere Geschichte sehr berührt, nein eigentlich haben mich alle sehr berührt, aber diese wirklich besonders. Dann der Junge, der mit seinem Vater immer Bus fuhr. Genau gesagt beginnt dieses Buch mit einer Geschichte über einen Musiker und endet auch mit einer solchen. Man fühlt sich in die Welt der Personen versetzt, die in diesen Geschichten vorkommen. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, es hat mich, wie gesagt, sehr berührt, gefesselt und auch sehr gut unterhalten, aber auch nachdenklich gemacht. Ich mochte die Lieder von Udo Jürgens immer, kenne allerdings nicht alle, bzw. viele nicht. Es wird gesagt, dass diese Geschichten seine Lieder wiederspiegeln. Egal ich kann das nicht unbedingt beurteilen aber von mir eine absolute Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Gertie G.
aus Wien
5/5
27.08.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfühlsam erzählte Gedanken
Diese Sammlung von Gedanken hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich eher mit Anekdoten gerechnet habe. Der erste Beitrag ist so etwas wie ein „Intro“ in das Leben von Udo Jürgens. Später scheinen die Geschichten wenig oder keinen Zusammenhang mit dem Künstler zu haben. Dennoch sind sie einfühlsam geschrieben.
Ich picke hier die Geschichte des indischen Nähers heraus, der sich wundert, warum die sorgfältig von ihm genähten Jeans künstlich kaputt gemacht werden und für teures Geld verkauft werden. Nachdem er in seiner Umgebung keine Antwort erhält, schmuggelt er einen Brief in eine dieser Jeans, die Deutschland erreicht. Auch der Käufer findet auf die in diesem Brief gestellte Frage keine Antwort. Ich auch nicht und halte diese Mode für ziemlich dekadent.
Auch die Geschichte des behinderten rumänischen Jungens, der immer Bus fährt, um nicht zu erfrieren, beeindruckt.
Am besten hat mir dann doch die Geschichte des Malers gefallen. Dazu muss man wissen, dass ein Bruder von Udo Jürgens, der Maler Manfred Bockelmann ist. Bockelmann hat sich in den letzten zehn Jahren dem Thema Opfer des Holocaust zugewendet. Unter dem Titel „Zeich(n)en gegen das Vergessen“ fertigt der Künstler Kohlezeichnungen vorwiegend von Kindern und Jugendlichen an, die von den Nazis ermordet wurden. Ihm hat Udo Jürgens auch ein Lied gewidmet.
Fazit:
Auch wenn ich ursprünglich etwas anderes erwartet habe, kann ich hier mit leichtem Gewissen 5 Sterne geben.
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