Der zweite Fall für Kommissarin Mercédès Mayerhuber auf der zauberhaften Urlaubsinsel verknüpft die Leichtigkeit Mallorcas mit einem rätselhaften Mord.
Während des Karnevalsumzuges in Palma de Mallorca wird ein Berliner Geschäftsmann ermordet. War er ein Zufallsopfer? Oder steckt ein perfider Plan dahinter?
Kommissarin Mercédès Mayerhuber und ihrem Kollegen Miquel Coll von der Policia Nacional gibt dieser Fall Rätsel auf. Verbirgt die Ehefrau ein dunkles Geheimnis? Wie ist die Urlaubsbekanntschaft einzuschätzen, die sich auffallend um die Witwe kümmert?
Da tauchen Fotos auf, die dem Fall eine brisante Wendung geben.
Mercédès muss ihre Ermittlungen, die sich bisher hauptsächlich auf das Urlaubsdomizil der Familie in Paguera bezogen haben, auf die gesamte Insel ausweiten. Steckt womöglich ein Einheimischer hinter dem Mord?
Wird es ihr gelingen, den Karnevalsmörder, wie er von den Medien genannt wird, zu überführen?
"Großes Kino" nennt es eine Testleserin. Eine andere "per Buch auf Mallorca-Urlaub".
Weil nicht nur der kriminalistische Spürsinn der Leserschaft befriedigt wird, sondern auch die zauberhafte Insel im Mittelpunkt des Interesses steht. Und ein ganz klein wenig die Liebe mitspielt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Moers
5/5
05.02.2021
eBook (ePUB 3)
Mallorquinische Leiche zum Sa Rua Band 2
Die umfassende Geschichte besser als Teil 1 , wieder sehr flüssig geschrieben und wieder schnell zum Geschehen gekommen.
Die deutsch/ spanische Commissaria erneut sehr agil bei einem äußerst spannendem Fall. Auch das Private kommt nicht zu
Kurz. Warum müssen die Fälle immer im Peguera Hotel Resort passieren ? wegen des Inzwischen Lebensgefährten Werner?
Zum Ende hin steigt die Spannung , die Ereignisse überschlagen sich und birgt einige Überraschungen.
Natürlich muss aus der privaten Sicht der Commissaria die Geschichte weitergehen.
Auf jeden Fall sollte diese „Serie“ weiter geschrieben werden !!!
eiger
aus Berlin
5/5
25.11.2019
eBook (ePUB 3)
Ein Mord und familiäre Tragödien auf Mallorca
Es ist Karnevalszeit auf Mallorca. Diesen genießt die verliebte Kommissarin Mercédès Mayerhuber gemeinsam mit ihrem Freund Werner, dem Manager einer großen Hotelanlage, in Palma. Da erfährt sie vom Mord an einem Berliner Geschäftsmann, der mitten im Karnevalsumzug am helllichten Tag erstochen wurde.
Es ist ihr zweiter Fall seit dem sie aus Madrid nach Mallorca gekommen ist. Zufällig wohnte der Ermordete, wie Mercédès und Werner, in der luxuriösen Ferienanlage ihres Freundes. Die Ermittlungen beginnen mit den Fragen nach Motiv und Umständen.
Im Verlauf der Aufklärung des Verbrechens stoßen die Kommissarin und ihr Team auf ein international agierendes Netz von Pädophilen und eine Vielzahl von Motiven für das Tötungsdelikt. Bald kommt Hilfe aus Berlin in Gestalt einer sehr attraktiven und klugen Ermittlerin. Nun zeigt sich die spanische Kommissarin nicht unbedingt von ihrer besten Seite, denn ihr gutaussehender Freund Werner ist ein „womanizer“ und ihre Eifersucht setzt ihr zu.
Der Autorin gelingt es geschickt, falsche Spuren zu legen oder Wendungen herbeizuführen, mit denen man nicht gerechnet hat. Dadurch steigt die Spannung kontinuierlich. Die Ermittlungen führen zu unglaublichen Delikten, doch die Frage, wer den Mord begangen hat bleibt lange im Dunkeln.
Gleichzeitig ist dieser sehr flüssig und gut erzählte Krimi eine richtige Urlaubslektüre, die Sehnsucht nach Mallorca weckt. Hier zeigt sich die Autorin Susan Carner als ausgezeichnete Kennerin der Insel und ihrer Geschichte. Sie beschreibt die Landschaft, so anschaulich, dass der Mallorca-Kenner, diese sofort erkennt und alle anderen einen sachkundigen Reiseführer haben.
Mich hat vor allem das in sich stimmige, dramatische Finale, das mit einigen Überraschungen punkten konnte, überzeugt und nachdenklich gestimmt.
Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Mallorcakrimi gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich mit fünf Sternen eine klare und eindeutige Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall und bin gespannt, wie sich das Privatleben der Kommissarin entwickeln wird.
Bewertung
aus Gronau
4/5
17.09.2019
eBook (ePUB 3)
Toller Lokalkolorit, mit zu viel Sex
Fee erzählt vom Buchinhalt:
Es geschieht ein Mord, quasi vor Kommissarin Mercedes Mayrhofer. Diese ermittelt mit ihrem Kollegen und dann kommt auch noch eine Berliner Kollegin eingeflogen.
Fee zum Buchinhalt:
Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich jetzt ok, damit kam ich gut zurecht. Es gab auch wunderschöne Sätze, wie z. B. „War wieder Mercedes geworden, die sich zwar in jeden Fall hinein kniete, aber sich dabei nicht verlor“.
Erotik/Sex:
am Anfang war mir das einfach zu viel des Guten, dadurch kamen die Ermittlungen einfach zu kurz. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, außer dass es zum Schluss hin wieder viel besser wurde und der Krimi im Vordergrund stand.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch kritisieren, dass hier über einen Kamm geschoren wird. „Rebecca Winter ist verheiratet (ihr Mann betrügt sie) und hat ein Auge auf Staatsanwalt Reise geworfen.“ Dazu noch die beiden Familien, wo die Ehepartner nicht treu waren und jede Ehe schlecht war, was als Entschuldigung fürs fremdgehen diente. Also es machte den Eindruck, als ob alle deutschen unglücklich verheiratet sind und dass es normal ist, dass alle (denn Miguel ist ja auch nicht der treueste) fremdgehen. Das war dann too much.
Charaktere:
Die konnte ich mir gut vorstellen und meistens waren sie auch plausibel. Mercedes mochte ich sehr und ich konnte mich auch in sie reinfühlen (mal von ihrem etwas verrückten Sexleben am Anfang abgesehen) und dass Werner und sie noch zusammen sind. Ok, aber sie ist ja noch nicht umgezogen, da kann in Band 3 noch einiges schiefgehen. Die Gefühle gegenüber ihrer Berliner Kollegin und gegen die zwei deutschen Familien fand ich sehr gut geschildert und einleuchtend. Die deutsche Kollegin war erst mal sehr unsympathisch, bis sie dann ein bisschen Mallorcaflair eingeatmet hatte. Sie war eine repräsentative Deutsche (wie man sich uns halt so klischeehaft vorstellt und wie die meisten von uns wohl auch sind, vor allem Beamte) und danach auch so, dass ich sie mochte. Miguel ist so der typische Spanier, also Einheimische.
Lokalkolorit/Mallorcaflair/Tourismuskritik/Geschichte:
Das konnte man schon von der ersten Seite an einatmen, so toll fand ich ihn. Es war ein wirklich schöner, realer und nachvollziehbarer Lokalkolorit und ein sonniges Flair. Auch fand ich die Kritik am Torurismusverhalten gut und dass sie eigentlich die Deutschen als Urlauber haben wollen, die denken, Mallorca ist gleich Ballermann. Man erfährt sehr viel darüber, was sich die Einheimischen so vorstellen und was sie mögen und was nicht. Es gab auch Geschichte und die Burg hatte dann für meine Begriffe zu viel Geschichte, denn das lähmte den Krimi ein wenig und machte ihn dann kurzzeitig etwas langweilig.
Das Einzige, was mich stört – in einem Ebook – viele Begriffe auf spanisch und dann kommt die Übersetzung irgendwo ganz hinten. Man sollte direkten Zugriff haben.
Doch insgesamt gesehen, gefiel mir der Lokalkolorit über das ganze Buch hinweg.
Sozialkritik:
Eigentlich werden ja Kindesmissbrauch und solche sozialkritischen Themen fast totgeschwiegen, ab und zu gibt’s mal ein Aufwallen in der deutschen Presse, bei aktuellen Fällen, aber dann ist das so wie bei Depris. Oh, der Torwart da, der hat sich umgebracht, weil er Depris hatte. Und – so gefühlt - einen Tag später war das Thema wieder beendet. Daher finde ich es gut, dass die Autorin hier so über Kindesmissbrauch informiert und dass das Thema hier behandelt wird.
Krimi:
Das Ganze war ja ein Krimi. Der hatte dann zwischendurch schon seine Längen, vor allem wegen dem vielen Sex, der Untreue usw. Und einfach dadurch, dass es megaviel Lokalkolorit gab, wobei mich letzteres nicht sehr gestört hat. Unplausibel fand ich den ersten Auftritt von Mercedes mit Werner in dem Lokal, wo quasi vor ihren Augen ein Mord geschieht und die beiden Familien einen Tisch hatten. Die Auflösung war dann doch sehr überraschend, auch wenn man es ein bisschen hätte ahnen können, aber das kann man ja zum Schluss immer sagen. Allerdings wusste ich von dem Moment an, wo der Vater die Kinder mit gleichen Kleidern angezogen hat, dass nur er als Vater für beide in Frage kommt. Und ich war mir auch sicher, dass er Sonja schon vorher kannte.
Fees Fazit:
Es dauerte ein Weilchen, bis ich mich entschieden hatte, wie ich den Krimi bewerte bzw. mit wie vielen Sternen. Ich schwankte zwischen 3 und 4 Sternen. Da mir der Lokalkolorit wirklich toll gefiel und das Mallorcafeeling quasi ab Seite 1 eingeatmet werden konnte vergebe ich 3,5 Sterne, also aufgerundet 4. Als Werbung für Mallorca ist dieser Krimi einfach super.
Bewertung
4/5
05.09.2019
eBook (ePUB 3)
Zwei Familien am Rande des Abgrunds
In Palma findet der Kinderkarneval „Sa Rueta“ statt. Zwei Familien, die in einem Resort in Paguera ihren Urlaub verbringen, sehen sich zusammen das bunte Treiben an. Einer der beiden Familienväter, Robert Kirsch, verlässt aus unbestimmtem Grund die Gruppe, um wenig später ermordet im Karnevalstrubel aufgefunden zu werden. Warum kam es zu diesem Mord, welches Motiv hatte der Täter? Fragen über Fragen und somit ein neuer Fall für Kommissarin Mercedes Mayerhuber, den es für sie und ihren Gehilfen Miquel, einem waschechten Mallorquiner, zu lösen gilt.
Der Schreibstil der Autorin Susan Carner ist flüssig, bildhaft vorstellbar und spannungsgeladen. Die verschiedenen Charaktere werden so gut beschrieben, dass man glaubt, selbst solchen Menschen irgendwann schon einmal begegnet zu sein. Am besten gefielen mir die emotionsgeladenen, manchmal auch heiteren Dialoge zwischen den Protagonisten und den anderen Charakteren. Neben anderen aktuellen Themen, wird besonders auf das Problem des Massentourismus auf Mallorca und seine schädlichen Auswirkungen eingegangen. Gleichzeitig spürt man die große Liebe der Autorin zu Mallorca auf jeder Seite. Manchmal war mir das ein bisschen zu viel, denn es kam einem manches „recht spanisch“ vor.
Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Gertie G.
aus Wien
4/5
31.08.2019
eBook (ePUB 3)
Familien am Abgrund
Zwei Familien aus Deutschland treffen sich zufällig auf der Ferieninsel Mallorca. Man freundet sich an, Sarah und Sophie, die kleinen Töchter spielen miteinander. Und dann, plötzlich ist Robert Kirsch, einer der Väter tot. Erstochen während des Faschingsumzuges, inmitten der Menschenmenge. Ein Zufallsopfer?
Die mallorquinische Kommissarin mit deutschen Wurzeln, Mercedes Mayerhuber, wird mit der Aufklärung des Falles betraut. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Mord aussieht, entpuppt sich als komplexer Kriminalfall, in den zahlreiche angesehene Männer aus verschiedenen Ländern verwickelt sind.
Meine Meinung:
Die Krimi-Handlung hat mir gut gefallen. Mehrfach wird der Leser in die Irre geführt. Allerdings habe ich recht bald den richtigen Riecher, was ein mögliches Mordmotiv sein könnte, gehabt.
Mit den Ermittlern bin ich nicht so ganz warm geworden. Miguels Macho-Sprüche mag ich jetzt nicht so richtig. Wahrscheinlich halten mich Mercedes und Miguel ähnlich unterkühlt, wie ihre Kollegin Rebecca aus Berlin, die ihren Beitrag zu den Ermittlungen beiträgt. Außerdem ist mir deren Privatleben ein bisschen zu breit ausgewalzt. So hätte mir dasjenige von Mercedes genügt, Rebeccas Unzufriedenheit bringt die Krimihandlung nicht weiter.
Sehr gut hingegen gefällt mir, dass heikle Themen wie der jährliche Ansturm der (deutschen) Touristen und der Ausverkauf von Grundstücken angesprochen wird. Da sind die Mallorquiner nicht zu beneiden. Hier spürt man, dass die Autorin auf Mallorca lebt und eine aufrechte Leidenschaft für die Insel entwickelt hat. Hier beißt sich allerdings die Katze in den Schwanz: Die Insel, ihre Bewohner und das gute Essen werden so farbenfroh geschildert, dass ich Lust bekommen habe, hinzufliegen. Also wieder eine Touristin mehr.
Fazit:
Ein durchaus fesselnder Krimi, der sich ernster Themen annimmt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
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