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Am Anfang eines Lebens

2

10,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

387 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7494-7854-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

387 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7494-7854-5

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    06.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Am Anfang eines Lebens

    Die Autorin hatte mich angesprochen, ob ich ihren Roman lesen und rezensieren möchte – und nach Eintauchen in die Leseprobe war klar, dass ich das sehr gerne machen möchte. Und tatsächlich hat meine Begeisterung – bis auf kleine Abstriche – auch über das ganze Buch angehalten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Katharina. Sie ist Anfang 30 und hadert mit sich und ihrem Leben – und da lässt sie auch keinen Bereich aus, sowohl um Freundschaften, Beziehungen, Liebschaften, ihren Beruf und ihre Hobbies macht sie sich Gedanken. Auf der Suche nach sich selbst lässt Katharina den Leser tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken – und durch die besondere Art des Erzählens war ich schon nach wenigen Absätzen tief in der Geschichte verwoben bzw. tief in Katharinas Gedanken gefangen. Der Stil ist schon sehr besonders. Katharina tritt als Ich-Erzählerin auf, wechselt aber auch schon mal von der Ich- in die Du-Form. Es gibt viele lange Sätze, im positiven kann man sie als gefühlvoll und bildhaft bezeichnen, im negativen Sinne als verschachtelt und unnötig lang. Ich aber mochte diesen Erzählstil, weil er die Unordnung in Katharinas Kopf gut wiederspiegelt, ihre Verzweiflung und ihren Kampf. Katharina mochte ich gerne und in vielen Punkten konnte ich sie sehr gut verstehen, sowohl ihre Gedanken als auch ihre Handlungen. Obwohl sie alles ausführlich reflektiert, was ihr gerade geschieht oder auch, was ihr in der Vergangenheit widerfahren ist, handelt sie in der Gegenwart oft impulsiv und emotional - und eben gar nicht reflektiert. Ich mochte diese Spannung, die dadurch entsteht und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die Themen, die ihr durch den Kopf gehen und die sie auseinanderpflückt (und an mancher Stelle vielleicht auch zu sehr aufdröselt) haben mich sehr angesprochen: was macht das Leben aus, und was ist wirklich wichtig im Leben – wie eng lasse ich andere Menschen an mich heran, und wie sehr lasse ich mein Leben um mich selber oder aber um andere bzw. anderes drehen. Katharina dreht sich oft im Kreis mit ihren Gedanken, verharrt auch schon mal in Schockstarre, um dann doch wieder die gleichen Fehler zu machen, die sie eigentlich vermeiden wollte – und all das macht sie so authentisch und sympathisch. Ich mochte das Buch sehr gerne – einen halben Stern ziehe ich nur ab, weil es mir dann doch an mancher Stelle zu viel des Verdrusses war und ich mir mehr Lichtblicke gewünscht hätte. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen, rate aber unbedingt, sich vorab in einer Leseprobe zu vertiefen, ob man den Erzählstil wirklich mag. Denn der ist konstant über das gesamte Buch gleich und sicherlich nicht für jeden das Richtige. Ich mochte ihn und hatte tolle Lesestunden mit diesem außergewöhnlichen Buch. Mein Fazit Man sollte sich darauf einlassen können, dass es keinen richtigen roten Faden gibt, den das Buch verfolgt, sondern dass es eher eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Leben der 30-jährigen Protagonistin ist. Dabei sind die Themen nicht immer einfach, der besondere Erzählstil aber macht die Erzählerin echt und authentisch und hat mich völlig eintauchen lassen in ihre Gedanken und Gefühle. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

  • Buchstabenträumerin

    2/5

    18.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Rezension von „Am Anfang…

    Die Rezension von „Am Anfang eines Lebens“ von Hanna Hommes wird ein Balanceakt, denn es ist eine fifty-fifty Angelegenheit. Ein Teil des Gesamtpakets gefiel mir gut, der andere Teil hingegen gefiel er mir leider nicht. Doch zunächst ein paar Worte zum Thema: Es geht um Katharina, eine junge Frau Anfang Dreißig, die ihr Leben, ihre Entscheidungen und schlussendlich auch sich selbst infrage stellt. Mit diesem Thema konnte ich mich gut identifizieren, denn in diesem Alter ist man meist im Beruf angekommen, vielleicht hat man schon eine Familie, und dann kommt die Frage: Bin ich eigentlich mit meinem Leben zufrieden? Und wenn nicht, welche Entscheidungen muss ich treffen und welche Folgen haben diese Entscheidungen? Auch ihre Beziehungen stellen Katharina vor viele Fragen. Wieso ist sie in einer Beziehung nie wirklich glücklich? Liegt es an der Beziehung, am Partner oder gar an ihr selbst? Fazit: „Am Anfang eines Lebens“ von Hanna Hommes ist meiner Meinung insbesondere wegen des Schreibstils absolute Geschmackssache. Wer Bandwurmsätze nicht scheut, der wird sich mit diesem Roman wohlfühlen, sofern ihn das Thema anspricht. Wen verschachtelte Sätze stören, wird eher nicht glücklich werden. Ich zähle mich zu Letzteren, allerdings muss ich betonen, dass das Thema mir gefiel. Die inneren Konflikte, denen sich die Protagonistin ausgesetzt sieht, haben mich berührt und sie sind aus dem Leben gegriffen. Daher mein Fazit: der Schreibstil und in Teilen auch die Protagonistin konnten mich nicht überzeugen, das Thema an sich hingegen schon.

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