Lost in Ridge Valley

Lost in Ridge Valley

(UN)GEPLANT VERLIEBT

eBook

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2019

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

Via tolino media

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

524 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783739466071

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Witz, Chaos, Liebe

Tilly Jones bloggt am 26.03.2021

Bewertungsnummer: 1472889

Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt/Meinung Als die Autorin auf Instagram Vorableser_Innen suchte, war ich vom Klappentext sofort begeistert und bewarb mich um ein Exemplar. Und es hat geklappt! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal! Ich tauchte in die Welt von Tara Delaware ein, deren Gedankenhaushalt ich sehr interessant fand. Aber fangen wir am besten am Anfang an, oder? Nicht, dass wir noch irgendwo verloren gehen… Tara Delaware ist eine junge, selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie will. Sie hat einen Plan von ihrem Leben: vor dem 30. Geburtstag heiraten, Kinder, ein schickes Haus, der Mann geht Arbeiten, sie kümmert sich um alles andere. So gut, so fast erreicht, denkt Tara. Denn ihr Freund, mit dem sie sich genau diesen Plan ausgemalt hat, hat etwas geplant. Einen romantischen Abend! Natürlich schließt das einen Heiratsantrag mit ein! Tara ist ganz hin und weg und weiß vor Aufregung gar nicht wohin mit all den Gefühlen. Auch wenn ihr einiges komisch vorkommt, redet Tara sich all die Merkwürdigkeiten schön und wartet auf ihren Einsatz. „Ja“ sagen kann ja nicht so schwer sein, oder? Tja nun, sagen wir einfach, dass Tara ihr Leben ohne das Schicksal geplant hat und das hat eindeutig etwas anderes mit ihr vor. Es reicht nicht, dass privat großes Drama ansteht. Nein, ihr Arbeitsplatz bei einer Versicherungsgesellschaft scheint gefährdet. Es sei denn, sie geht für einige Zeit nach Australien, genauer gesagt, nach Ridge Valley. Dort gibt es eine Filiale, die sie übernommen soll. Klingt im Grunde nicht schlecht und ehe Tara sich selbst einmal umblicken kann, steht sie in Ridge Valley und hat ihr altes Leben komplett hinter sich gelassen. Ehe sie wirklich realisiert, was sie da getan hat, sinkt sie mit ihren High Heels in den roten Sand, isst fettige Sachen und schläft über einem Pub. Den Weg, den Tara am Anfang hinter sich bringen muss, fand ich persönlich sehr unterhaltsam. Sie versucht ganz lange noch überall irgendwelche Möglichkeiten zu sehen, aber außer Australien ist da nicht mehr viel. Und auch da ist nicht viel. Tara kommt schnell und hart auf dem Boden der Realität an, denn es gibt keine schicken Partys oder hübsche Männer, denen sie den Kopf verdrehen kann. Es gibt Sand, Hitze, Dreck und Leute, die viel zu neugierig sind. Tara hat Erwartungen gehabt und die sind ganz schnell zerschlagen worden. Und darüber kommt sie lange nicht hinweg. Ich mochte Tara, denn obwohl ihre Lebensplanung für mich seltsam war, liebte ich es, mit ihr ihren Weg zu gehen. Am Ende wird sie zu der Frau, die sie sein kann und merkt, dass ein gutes Leben nicht an einen Mann gebunden ist. Sie ist stark, witzig, clever und kann alles erreichen, wenn sie sich nur traut! Der Mann, der sie zur Weißglut treibt, heißt Jack. Jack ist ein kleiner Wilder, als sie zum ersten Mal aufeinandertreffen und durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse sind die beiden einige Wochen aneinandergebunden. Unfreiwillig und doch passt es irgendwie gerade. Tara braucht einen Schlafplatz und Jack… ja, was Jack eigentlich braucht, dass wird im Grunde erst sehr viel später klar und eigentlich geht es Vordergründig auch nicht um ihn (obwohl er wirklich sehr interessant war! Sehr sehr interessant!) Jack und Tara reizen sich gegenseitig so lange, bis es gewaltig knallt. Die beiden zusammen sind wirklich *hier überlegt Tilly 5 Minunten nach dem perfekten Wort* schön, perfekt, witzig, nervenaufreibend… Ich könnte noch ein paar weitere Adjektive aufzählen. Ganz oft hatte ich das Bedürfnis, die beiden schütteln zu wollen, damit sie vernünftig werden, aber bis es soweit war, stritten sie sich schon leidenschaftlich. Was alle beiden aber nicht merkten, was zwischen den Zeilen geschah und mich richtig in die Geschichte zog, war der Kontext. Die beiden brauchten sich, sahen es aber nicht. Sie lernten voneinander und gerade Tara brauchte diese Sicht auf die Dinge, die sie durch Jack bekam. Tara lernt so viel in Australien und entwickelt sich echt weiter. Ich mochte ihren Weg von Anfang an, bis zum Ende, denn auch wenn sie am Boden lag, stand Tara immer wieder auf und kämpfte. Sie war eine starke Frau und das gefiel mir! Manche Gefühle entwickeln sich langsam und am Anfang merkt man sie gar nichts. Sie sind da, piksen manchmal ein wenig, aber man kann sie gut ignorieren, denn man rechnet nicht mit ihnen. „Lost in Ridge Valley“ ist durchdrungen von solchen Gefühlen, die solange Nerven, bis sie ausbrechen können. Dann kann sie niemand zurückhalten. Genauso ging es mir auch. Ich fieberte mit Tara mit. Lachte, war genervt oder enttäuscht. Und gegen Ende heulte ich wie blöde, einfach weil es so traurig, so schön und so viel war, dass ich nicht verarbeiten konnte. Am Ende sind es immer die Erwartungen, die die aktuelle Situation schlimm oder schön machen. Und vielleicht sollten wir alle viel weniger Erwartungen haben, damit die Dinge nicht kompliziert werden. Sondern einfach mal annehmen, was gerade passiert. Fazit „Lost in Ridge Valley“ war nicht das, was ich erwartet hatte. Es war viel mehr. Witz, Chaos, Liebe, Erwartungen, Enttäuschungen und am Ende ganz viel Tränen. Einmal angefangen kam ich aus Ridge Valley nicht mehr raus und sog die Geschichte in mich hinein, wie trockener Boden den Regen. Tara und Jack waren wie Hund und Katze und dann doch wieder nicht. Liebe und Leben findet man nicht immer da, wo man sie sucht. Manchmal findet man sie an Orten, an denen man sie nie vermutet hätte.
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Witz, Chaos, Liebe

Tilly Jones bloggt am 26.03.2021
Bewertungsnummer: 1472889
Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt/Meinung Als die Autorin auf Instagram Vorableser_Innen suchte, war ich vom Klappentext sofort begeistert und bewarb mich um ein Exemplar. Und es hat geklappt! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal! Ich tauchte in die Welt von Tara Delaware ein, deren Gedankenhaushalt ich sehr interessant fand. Aber fangen wir am besten am Anfang an, oder? Nicht, dass wir noch irgendwo verloren gehen… Tara Delaware ist eine junge, selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie will. Sie hat einen Plan von ihrem Leben: vor dem 30. Geburtstag heiraten, Kinder, ein schickes Haus, der Mann geht Arbeiten, sie kümmert sich um alles andere. So gut, so fast erreicht, denkt Tara. Denn ihr Freund, mit dem sie sich genau diesen Plan ausgemalt hat, hat etwas geplant. Einen romantischen Abend! Natürlich schließt das einen Heiratsantrag mit ein! Tara ist ganz hin und weg und weiß vor Aufregung gar nicht wohin mit all den Gefühlen. Auch wenn ihr einiges komisch vorkommt, redet Tara sich all die Merkwürdigkeiten schön und wartet auf ihren Einsatz. „Ja“ sagen kann ja nicht so schwer sein, oder? Tja nun, sagen wir einfach, dass Tara ihr Leben ohne das Schicksal geplant hat und das hat eindeutig etwas anderes mit ihr vor. Es reicht nicht, dass privat großes Drama ansteht. Nein, ihr Arbeitsplatz bei einer Versicherungsgesellschaft scheint gefährdet. Es sei denn, sie geht für einige Zeit nach Australien, genauer gesagt, nach Ridge Valley. Dort gibt es eine Filiale, die sie übernommen soll. Klingt im Grunde nicht schlecht und ehe Tara sich selbst einmal umblicken kann, steht sie in Ridge Valley und hat ihr altes Leben komplett hinter sich gelassen. Ehe sie wirklich realisiert, was sie da getan hat, sinkt sie mit ihren High Heels in den roten Sand, isst fettige Sachen und schläft über einem Pub. Den Weg, den Tara am Anfang hinter sich bringen muss, fand ich persönlich sehr unterhaltsam. Sie versucht ganz lange noch überall irgendwelche Möglichkeiten zu sehen, aber außer Australien ist da nicht mehr viel. Und auch da ist nicht viel. Tara kommt schnell und hart auf dem Boden der Realität an, denn es gibt keine schicken Partys oder hübsche Männer, denen sie den Kopf verdrehen kann. Es gibt Sand, Hitze, Dreck und Leute, die viel zu neugierig sind. Tara hat Erwartungen gehabt und die sind ganz schnell zerschlagen worden. Und darüber kommt sie lange nicht hinweg. Ich mochte Tara, denn obwohl ihre Lebensplanung für mich seltsam war, liebte ich es, mit ihr ihren Weg zu gehen. Am Ende wird sie zu der Frau, die sie sein kann und merkt, dass ein gutes Leben nicht an einen Mann gebunden ist. Sie ist stark, witzig, clever und kann alles erreichen, wenn sie sich nur traut! Der Mann, der sie zur Weißglut treibt, heißt Jack. Jack ist ein kleiner Wilder, als sie zum ersten Mal aufeinandertreffen und durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse sind die beiden einige Wochen aneinandergebunden. Unfreiwillig und doch passt es irgendwie gerade. Tara braucht einen Schlafplatz und Jack… ja, was Jack eigentlich braucht, dass wird im Grunde erst sehr viel später klar und eigentlich geht es Vordergründig auch nicht um ihn (obwohl er wirklich sehr interessant war! Sehr sehr interessant!) Jack und Tara reizen sich gegenseitig so lange, bis es gewaltig knallt. Die beiden zusammen sind wirklich *hier überlegt Tilly 5 Minunten nach dem perfekten Wort* schön, perfekt, witzig, nervenaufreibend… Ich könnte noch ein paar weitere Adjektive aufzählen. Ganz oft hatte ich das Bedürfnis, die beiden schütteln zu wollen, damit sie vernünftig werden, aber bis es soweit war, stritten sie sich schon leidenschaftlich. Was alle beiden aber nicht merkten, was zwischen den Zeilen geschah und mich richtig in die Geschichte zog, war der Kontext. Die beiden brauchten sich, sahen es aber nicht. Sie lernten voneinander und gerade Tara brauchte diese Sicht auf die Dinge, die sie durch Jack bekam. Tara lernt so viel in Australien und entwickelt sich echt weiter. Ich mochte ihren Weg von Anfang an, bis zum Ende, denn auch wenn sie am Boden lag, stand Tara immer wieder auf und kämpfte. Sie war eine starke Frau und das gefiel mir! Manche Gefühle entwickeln sich langsam und am Anfang merkt man sie gar nichts. Sie sind da, piksen manchmal ein wenig, aber man kann sie gut ignorieren, denn man rechnet nicht mit ihnen. „Lost in Ridge Valley“ ist durchdrungen von solchen Gefühlen, die solange Nerven, bis sie ausbrechen können. Dann kann sie niemand zurückhalten. Genauso ging es mir auch. Ich fieberte mit Tara mit. Lachte, war genervt oder enttäuscht. Und gegen Ende heulte ich wie blöde, einfach weil es so traurig, so schön und so viel war, dass ich nicht verarbeiten konnte. Am Ende sind es immer die Erwartungen, die die aktuelle Situation schlimm oder schön machen. Und vielleicht sollten wir alle viel weniger Erwartungen haben, damit die Dinge nicht kompliziert werden. Sondern einfach mal annehmen, was gerade passiert. Fazit „Lost in Ridge Valley“ war nicht das, was ich erwartet hatte. Es war viel mehr. Witz, Chaos, Liebe, Erwartungen, Enttäuschungen und am Ende ganz viel Tränen. Einmal angefangen kam ich aus Ridge Valley nicht mehr raus und sog die Geschichte in mich hinein, wie trockener Boden den Regen. Tara und Jack waren wie Hund und Katze und dann doch wieder nicht. Liebe und Leben findet man nicht immer da, wo man sie sucht. Manchmal findet man sie an Orten, an denen man sie nie vermutet hätte.

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wunderschöne Liebesgeschichte in Australien

Bewertung aus Oberursel am 13.12.2020

Bewertungsnummer: 1414008

Bewertet: eBook (ePUB)

Das war mal wieder ein Buch, bei dessen Rezension ich zuallererst meine Begeisterung loswerden muss: das war wirklich eine wunderschöne und toll erzählte Geschichte ! Romantik, Freundschaft, Liebe vor traumhafter australischer Kulisse. Für mich hat hier alles gestimmt. Und nun ein bisschen detaillierter: Tara, bei einer Versicherung im englischen Brighton angestellt, hat einen Plan: sie will pünktlich zum 30. Geburtstag verheiratet sein und Kinder kriegen. Pünktlich zum 29. Geburtstag platz der Traum, als Traumtyp Brad sich unverhofft als - nun ja, nicht ganz der Traummann entpuppt, den Tara visioniert hat. Coole Nummer übrigens, wie sich das gestaltet, ich hab hier bereits mitgefiebert und auch gelacht, und mir gedacht, wenn eine Beziehung so in die Brüche geht, davon kann man eigentlich noch seinen Enkeln erzählen. Oder auch nicht . Ja, tags drauf wird ihr Job wegrationalisiert, und der einzige Ausweg ist ein neuer Posten in Ridge Valley, Wales. New South Wales. Da das immer noch besser ist als arbeitslos in Brighton sagt Tara zu und macht sich auf den Weg in ein neues Leben. Leider stellt sich Ridge Valley als ein kleines Nest im Nirgendwo heraus, und so ist Tara gezwungen, sich alles komplett neu aufzubauen: ihren Job als neue Chefin des lokalen Versicherungsbüros, neue Wohnung, neue Freunde, und vielleicht einen neuen Mann….. Und hierbei begleiten wir sie. Das wäre jetzt auch schon der Inhalt in Kurzform, und ich muss jetzt sagen: bitte lest die lange Variante! Ich war auf knapp 340 Seiten bestens unterhalten. Die Autorin hat einen witzigen, humorvollen, flüssigen Stil, es macht einfach Spass, dabei zu sein. Tara ist eine moderne junge Frau, die definitiv auf eigenen Füssen steht und mit viel Power ihr Leben neu organisiert, aber natürlich auch so ihre Selbstzweifel hat. Das Ergebnis ist das Portrait einer sympathischen und authentischen Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann. Und auch die Lovestory, die sich zwischen ihr und Jack langsam entwickelt, ist nicht nur wunderschön, sondern auch authentisch. Die Protagonisten könnte ich mir alle auch in echt vorstellen. Also: Lesetipp meinerseits, Daumen hoch! Was mir auch gut gefallen hat, ist die Gestaltung des Buches. Eigentlich gehe ich bei Rezensionen da selten drauf ein, der Inhalt ist mir eigentlich immer wichtiger, aber das hier ist ein selbstverlegtes Buch, und da muss ich sagen, es ist zum einen qualitativ mindestes genauso hochwertig wie die aktuellen Verlagsbücher, aber um einiges detailreicher und liebvoller gestaltet als die meisten Verlagsbücher, die ich in letzter Zeit in Händen hatte. Vor jedem Kapitel ist das niedliche Känguruhbild, das ihr über der Widmung auf dem Foto unten seht, und das Cover plus Klappenbild / -Text sind absolut auf das Buch zugeschnitten. Der Hund übrigens auch !
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wunderschöne Liebesgeschichte in Australien

Bewertung aus Oberursel am 13.12.2020
Bewertungsnummer: 1414008
Bewertet: eBook (ePUB)

Das war mal wieder ein Buch, bei dessen Rezension ich zuallererst meine Begeisterung loswerden muss: das war wirklich eine wunderschöne und toll erzählte Geschichte ! Romantik, Freundschaft, Liebe vor traumhafter australischer Kulisse. Für mich hat hier alles gestimmt. Und nun ein bisschen detaillierter: Tara, bei einer Versicherung im englischen Brighton angestellt, hat einen Plan: sie will pünktlich zum 30. Geburtstag verheiratet sein und Kinder kriegen. Pünktlich zum 29. Geburtstag platz der Traum, als Traumtyp Brad sich unverhofft als - nun ja, nicht ganz der Traummann entpuppt, den Tara visioniert hat. Coole Nummer übrigens, wie sich das gestaltet, ich hab hier bereits mitgefiebert und auch gelacht, und mir gedacht, wenn eine Beziehung so in die Brüche geht, davon kann man eigentlich noch seinen Enkeln erzählen. Oder auch nicht . Ja, tags drauf wird ihr Job wegrationalisiert, und der einzige Ausweg ist ein neuer Posten in Ridge Valley, Wales. New South Wales. Da das immer noch besser ist als arbeitslos in Brighton sagt Tara zu und macht sich auf den Weg in ein neues Leben. Leider stellt sich Ridge Valley als ein kleines Nest im Nirgendwo heraus, und so ist Tara gezwungen, sich alles komplett neu aufzubauen: ihren Job als neue Chefin des lokalen Versicherungsbüros, neue Wohnung, neue Freunde, und vielleicht einen neuen Mann….. Und hierbei begleiten wir sie. Das wäre jetzt auch schon der Inhalt in Kurzform, und ich muss jetzt sagen: bitte lest die lange Variante! Ich war auf knapp 340 Seiten bestens unterhalten. Die Autorin hat einen witzigen, humorvollen, flüssigen Stil, es macht einfach Spass, dabei zu sein. Tara ist eine moderne junge Frau, die definitiv auf eigenen Füssen steht und mit viel Power ihr Leben neu organisiert, aber natürlich auch so ihre Selbstzweifel hat. Das Ergebnis ist das Portrait einer sympathischen und authentischen Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann. Und auch die Lovestory, die sich zwischen ihr und Jack langsam entwickelt, ist nicht nur wunderschön, sondern auch authentisch. Die Protagonisten könnte ich mir alle auch in echt vorstellen. Also: Lesetipp meinerseits, Daumen hoch! Was mir auch gut gefallen hat, ist die Gestaltung des Buches. Eigentlich gehe ich bei Rezensionen da selten drauf ein, der Inhalt ist mir eigentlich immer wichtiger, aber das hier ist ein selbstverlegtes Buch, und da muss ich sagen, es ist zum einen qualitativ mindestes genauso hochwertig wie die aktuellen Verlagsbücher, aber um einiges detailreicher und liebvoller gestaltet als die meisten Verlagsbücher, die ich in letzter Zeit in Händen hatte. Vor jedem Kapitel ist das niedliche Känguruhbild, das ihr über der Widmung auf dem Foto unten seht, und das Cover plus Klappenbild / -Text sind absolut auf das Buch zugeschnitten. Der Hund übrigens auch !

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Lost in Ridge Valley

von Erin J. Steen

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