• Produktbild: Vaterland, wo bist du?
  • Produktbild: Vaterland, wo bist du?

Vaterland, wo bist du? Roman nach einer wahren Geschichte

15

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

418

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,9 cm

Gewicht

600 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7497-3456-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2019

Verlag

Tredition

Seitenzahl

418

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,9 cm

Gewicht

600 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7497-3456-6

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    16.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte zum Nachspüren

    Es ist inzwischen über zwei Jahre her, dass ich auf der Fabula Est in Solingen war. Damals habe ich mich am Stand von Annette Opperlander verquatscht und mir auch die Lesung ihres Buchs »Vaterland, wo bist du?« angehört – mit dem Ergebnis, dass das Buch auf meinem Reader landete. Keine leichte Kost und das war vermutlich auch der Grund, warum es länger gedauert hat, bis ich es gelesen habe. Die Geschichte um Lilly und Günther spielt im beziehungsweise nach dem zweiten Weltkrieg. Als die ersten Bomben auf Solingen fallen und ihre Väter in den Krieg gezogen werden, sind sie Kinder. Sie müssen schnell erwachsen werden und mehr Verantwortung tragen, als Kinderschultern verkraften, doch nach Kriegsende sind sie so wenig Erwachsen wie Kind. Die Geschichte ging nicht nur durch Annette Oppenlanders Schreibstil so tief, nicht weil man als Deutscher mit den Gräul des zweiten Weltkriegs früh vertraut gemacht wird, nicht deshalb, weil mich irgendetwas daran überrascht hätte – sondern weil der Großteil der Geschichte auf dem Leben der Eltern der Autorin beruht. »Vaterland, wo bist du?« ist kein auf Spannung getrimmter Thriller, kein auf Gräul getrimmter Splatter, kein auf Emotion gepushtes Drama, es ist fast genau so geschehen, vor inzwischen über 70 Jahren. Die Erzählung deckt eine breite Palette ab. Die Entwicklung Solingens im und nach dem Krieg, der Alltag der Menschen um 1950, beschrieben aus den Augen sehr junger Protagonisten. Sie spart die Brutalität des Krieges – Verlust, Bombenangriffe, Propaganda – nicht aus, sondern lässt ihre Protagonisten mit gänsehauterzeugender Nüchternheit darüber sprechen, als wäre es Normalität, was es für die Menschen damals war. Aber nicht zuletzt beleuchtet sie auch die Menschlichkeit, die Lilly und Günther erfahren und die Zuneigung, die sie füreinander empfinden, die wahrscheinlich wegen der Dunkelheit des Krieges im Kontrast noch so viel heller leuchtet. Absolut empfehlenswerte Lektüre, nicht umsonst mehrfach ausgezeichnet.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    13.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Gräuel des Krieges aus Kindersicht

    Lilly und Günter sind zwei Kinder, die plötzlich mit der Grausamkeit des Krieges konfrontiert wurden. Zunächst müssen sie sich von ihren Vätern verabschieden. Von beiden erwarten die Mütter, dass sie Verantwortung übernehmen. Günter, weil er ein Junge und Lilly, weil sie die ältere von zwei Geschwistern ist. Während Günter sich auf die Liebe seiner Mutter verlassen und immer wieder in deren Arme flüchten kann, sieht es für Lilly viel schlechter aus. Die Mutter verachtet sie und zieht ihr stets den kleinen Sohn vor. Das Leben der beiden Hauptfiguren des Romans ist geprägt von Hunger und der täglichen Gefahr, von Bomben ihrer Wohnung oder gar des Lebens beraubt zu werden. Das Buch hat mich sehr bewegt. Schildert es doch aus zweiter Hand, was damals während und nach dem Krieg geschah. Die Autorin Annette Oppenlander schreibt über das Leben ihrer Eltern. Ohne Beschönigung oder erfundenen Erlebnissen. Nein, es sind Tatsachen, die sie niederschrieb und aus dem Grund war das Grauen für mich auch so greifbar. Den Zweiten Weltkrieg aus Sicht von Kindern und Jugendlichen zu beleuchten, das kommt nicht häufig vor. Und wenn, dann sind es fiktive Geschichten, die oft nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Frau Oppenlander bedient sich eines Stils, der mitreißt und mich immer wieder in den Sog der Geschichte zog. Gekrönt wird dieses Werk noch mit einer Galerie, die am Ende des Buches gedruckt ist. Sie zeigt mit Foto und kurzem Lebenslauf, wer in dem Roman als Akteur mitwirkte. Eine Chronik des Krieges legt die Fakten dar und im Epilog schreibt Frau Oppenlander, was sie zum Schreiben des Romans veranlasste. Bemerkenswert ist auch, dass Vaterland, wo bist Du? in den USA einige Auszeichnungen erhielt. Ich hoffe und wünsche mir, dass es hier in Deutschland viele Leser findet.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    06.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütterndes Dokument einer verlorenen Jugend

    Aus Sicht zweier Heranwachsenden, dem späteren Ehepaar Lilly und Günter, wird das Erleben des zweiten Weltkrieges geschildert, der beide ihrer sorglosen Kindheit und Jugend beraubte. Ihrer Tochter Annette Oppenlanders ist es hervorragend gelungen, die Familiengeschichte aufzuarbeiten und somit den Leser in die Zeit und das Geschehen zu versetzen. Sehr deutlich wird, dass das Unheil nicht mit einem Paukenschlag kam, sondern hinterhältig die Menschen durchwanderten, die entweder überzeugt davon waren, oder Repressalien zu befürchten hatten. Erschütternd sind vor allem die nüchternen Erinnerungen, die Szenen des Alltags, die den täglichen Kampf ums Überleben beschreiben und niemand, schon gar nicht ein Kind erleben sollte. Hinzu kommen Einblicke in zwei sehr unterschiedliche Familien, die stellvertretend für die Einstellungen der Menschen zu Hitler und dem Krieg stehen können. Lillys Vater rennt aus voller Überzeugung in sein Unglück und will auch nach dem Scheitern die Wahrheit nicht erkennen. Günters Familie steht dem ganzen hingegen wesentlich kritischer gegenüber. Und dennoch geht an allen der Krieg nicht spurlos vorbei. Hinzu kommen Familienkonflikte, die vor allem Lilly belasten. Meiner Meinung hervorzuheben ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Kriegsende. Es ist nicht das „Happy-End“, das zum Alltag-Übergehen, sondern verdeutlicht, wie tief die Erfahrungen des Krieges in den Menschen steckt, die verarbeitet werden müssen, um weiterleben zu können. In dieser Deutlichkeit habe ich dies bisher in keinem, mit der Thematik befassenden Büchern, gelesen. Eine gute Ergänzung ist im Anhang ein kurzer Ausblick (mit Foto) zu den (realen) Personen des Buches. Für mich ist dies ein Buch, das einen beschäftigt und nachklingt – und damit eine wertvolle Erinnerung und Mahnung. Gern empfehle ich es somit weiter.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    05.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegendes Stück deutscher Geschichte

    Der Roman beginnt im Mai 1940. Unabhängig von einander werden die Lebensläufe der siebenjährigen Lilly und des elfjährigen Günter erzählt. Beide leben in Solingen. Beider Väter ziehen in den Krieg. Damit enden die Gemeinsamkeiten. Günters Vater zieht nicht freiwillig in den Krieg und lässt eine funktionierende Familie zurück, die fest zusammen steht. Lillys Vater meldet sich freiwillig. Lilly bleibt bei einer Mutter zurück, die ihr e Tochter nicht lieben kann und stattdessen den jüngeren Sohn verhätschelt. Lilly und Günter werden im Krieg erwachsen, lernen den Hunger und den Bombenterror kennen. Eine normale Kindheit bleibt ihnen verwehrt. Nach dem Krieg ist der Hunger weiterhin ständiger Begleiter und erst Jahre später kehrt allmählich wieder so etwas wie Normalität in den Alltag zurück. Die Autorin erzählt in dem Buch die Lebensgeschichte ihrer Großeltern und Eltern. Dankenswerterweise beschönigt sie weder die herrschenden Verhältnisse noch die die Charaktere ihrer Familienangehörigen. Dadurch entsteht ein bewegendes Zeitdokument, das den Leser die Schrecken des Krieges durch die Augen von Kindern erleben lässt. Lilly und Günter stehen für all die Kinder und Jugendliche, denen der Krieg die Jahre, die die unbeschwertesten im Leben sein sollten, zu den schrecklichsten gemacht hat. Beeindruckend wie die beiden dennoch ihre Mitmenschlichkeit und Sinn für Gerechtigkeit nicht verloren haben. Für mich war das Buch eine sehr bewegende Lektüre, auch weil ich mir gut vorstellen kann, dass meine Großeltern und Eltern zum Teil ähnliche Erlebnisse hatten. Leider haben wir nie darüber gesprochen. 5 Sterne für ein tolles und wichtiges Buch !

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    05.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegendes Stück deutscher…

    Ein bewegendes Stück deutscher Geschichte Der Roman beginnt im Mai 1940. Unabhängig von einander werden die Lebensläufe der siebenjährigen Lilly und des elfjährigen Günter erzählt. Beide leben in Solingen. Beider Väter ziehen in den Krieg. Damit enden die Gemeinsamkeiten. Günters Vater zieht nicht freiwillig in den Krieg und lässt eine funktionierende Familie zurück, die fest zusammen steht. Lillys Vater meldet sich freiwillig. Lilly bleibt bei einer Mutter zurück, die ihr e Tochter nicht lieben kann und stattdessen den jüngeren Sohn verhätschelt. Lilly und Günter werden im Krieg erwachsen, lernen den Hunger und den Bombenterror kennen. Eine normale Kindheit bleibt ihnen verwehrt. Nach dem Krieg ist der Hunger weiterhin ständiger Begleiter und erst Jahre später kehrt allmählich wieder so etwas wie Normalität in den Alltag zurück. Die Autorin erzählt in dem Buch die Lebensgeschichte ihrer Großeltern und Eltern. Dankenswerterweise beschönigt sie weder die herrschenden Verhältnisse noch die die Charaktere ihrer Familienangehörigen. Dadurch entsteht ein bewegendes Zeitdokument, das den Leser die Schrecken des Krieges durch die Augen von Kindern erleben lässt. Lilly und Günter stehen für all die Kinder und Jugendliche, denen der Krieg die Jahre, die die unbeschwertesten im Leben sein sollten, zu den schrecklichsten gemacht hat. Beeindruckend wie die beiden dennoch ihre Mitmenschlichkeit und Sinn für Gerechtigkeit nicht verloren haben. Für mich war das Buch eine sehr bewegende Lektüre, auch weil ich mir gut vorstellen kann, dass meine Großeltern und Eltern zum Teil ähnliche Erlebnisse hatten. Leider haben wir nie darüber gesprochen. 5 Sterne für ein tolles und wichtiges Buch !

Kundinnen und Kunden meinen

5

15

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (15)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Vaterland, wo bist du?
  • Produktbild: Vaterland, wo bist du?