Erntenacht

Erntenacht

Dunkle Folklore

Buch (Taschenbuch)

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Korndämonen, Werwölfe, Druden, Wichtelmännchen - die deutsche Folklore ist voller Schreckgestalten. In diesem Buch treiben sie sowohl in historischen als auch modernen Zeiten ihr Unwesen. Jeder der siebzehn Texte greift eine andere Legende auf und interpretiert sie neu.

Du gruselst dich gern? Dann komm mit in die finstere Welt der Erntenacht! Doch sei gewarnt und hüte dich davor, die Dämonen zu verärgern ...

Der gesamte Erlös dieses Buches geht in Projekte des Bundes für Umwelt und Naturschutz zum Erhalt der Wildbienen.

runo E. Thyke ist Autor aus dem Ruhrgebiet.

Seine Geschichten entstehen meistens Morgens ab 4.30 Uhr, irgendwo zwischen dem Vollzeitjob, dem Pendeln im Zug und der Zeit mit seiner Familie Zuhause.

Die ersten Geschichten schrieb er im Alter von 6 Jahren auf Mamas Schreibmaschine und die Leidenschaft für das geschriebene Wort endete nie.

Wie oft im Leben traf er die Entscheidung das Schreiben mit Ernsthaftigkeit anzugehen in einem Lebensmoment, der viele Veränderungen bedeutete: Als klar wurde, dass er Vater werden würde.

Seither schreibt er Kurzgeschichten, arbeitet an Romanen (Fantasy, Thriller, Dystopien) und schreibt auf seinem Blog (https://augenschelm.de) über das kreative Leben.

Bruno E. Thyke ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.10.2019

Herausgeber

Bruno E. Thyke

Verlag

Epubli

Seitenzahl

356

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.10.2019

Herausgeber

Bruno E. Thyke

Verlag

Epubli

Seitenzahl

356

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

351 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7502-4048-3

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Ein Stück deutschsprachige Kultur im faszinierenden Horror-Gewand!

Die Buchlilie am 29.10.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: „Heute brennen Felder wegen der Dürre, Böden sind mit Nitrat verseucht, Insekten zum Bestäuben der Pflanzen fehlen. Kornfiguren am Feld ‚für den Kornvater‘ werden uns nicht helfen.“ (Erntenacht. Vorwort, Pos. 67) Was den Menschen an Traditionen einst zur Sicherung der Ernte und damit zum Überleben wichtig erschien, ist heutzutage größtenteils in Vergessenheit geraten. Der Glaube an finstere Korndämonen, die in den Feldern lauern und milde gestimmt werden müssen, ist im Anbetracht modernsten Ackerbaues nicht mehr relevant. Stattdessen ist es der Mensch selbst, der zur Bestie wird. Weil unsere Anbaumethoden der Natur schaden, gefährden wir letztlich auch uns selbst. Die Anthologie „Erntenacht. Dunkle Folklore“ belebt daher in 19 Beiträgen nicht nur die unterschiedlichsten Sagengestalten & Co. des deutschsprachigen Raums wieder, der gesamte Erlös fließt darüber hinaus in Projekte zum Schutz der Wildbienen. Der Begriff „Beiträge“ ist hier bewusst gewählt, denn das Repertoire der Anthologie umfasst zu meiner großen Überraschung prosaische wie lyrische Texte gleichermaßen. Doch auch innerhalb der Gattungen erweisen sich die Kurzgeschichten und Gedichte als Werke äußerst kreativen Schaffens! Die inhaltliche Fülle reicht von klassischen Verdammungsgeschichten bis hin zu modernen Ermittlungsschilderungen, während die gewählten Erzählstile vereinzelt auch mal vulgär oder dialektal geprägt sind. Gemein ist allen Beiträgen jedoch eine düstere, grauenschwere Aura. Gut, Ausnahmen lassen sich durchaus nennen, wie beispielsweise das herrlich humorvolle Gedicht „Roggenmuhme 2.0“ von Stefanie Fahlteich, das zwischenzeitlich ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Doch im Großen und Ganzen überwiegt in dieser Sammlung der Horror in all seinen Facetten – und der macht trotz blutgeschwängerter Szenen wirklich Spaß! Zu meinen persönlichen Highlights gehören: - „Nachtalb“ von Andreas Hagemann. Keiner der übrigen Beiträge bescherte mir eine solche Gänsehaut wie dieser! Die unheimliche Atmosphäre, gepaart mit dem surreal erscheinenden, dunkelerotischen Überfall des Nachtmahrs erzielt definitiv seine Wirkung! - „Die Roggenmuhme“ von Stefanie Fahlteich gefiel mir vor allem aufgrund der faszinierenden Beziehung zwischen der Roggenmuhme und dem Krüppelheinrich. Auch sein Schicksal zeugt von einer gewitzten Idee seitens der Autorin. - „Eine Handvoll Ähren“ von Karin Jacob löste in mir sogleich Euphorie aus. Die Charaktere sprechen doch tatsächlich im bayerischen Dialekt! Wie genial ist das denn? Das verleiht den unheilvollen Ereignissen der Geschichte eine Realitätsnähe, die heraussticht. - „Nur der Wind weiß es“ von Elea Brandt ist eine Interpretation, die mittels berichtendem Erzählstil einen Kriminaleinsatz aus dem Jahr 2018 zum Thema macht. Zu verfolgen, wie die Ermittler am eigenen Leib erfahren müssen, dass die abstrusen Schilderungen des Tatverdächtigen alles andere als diffus sind, jagte mir einen Schauer der Rücken hinunter. Meinen Geschmack trafen merklich die Beiträge rund um die Korndämonen und Druckgeister, begeisterten mich doch die altertümlichen Settings. Die moderneren Geschichten (wie Stefan Barths „Abgebrochene Riesen“) waren mir leider meist zu skurril. Die Qualität aller Texte ist jedoch insgesamt allemal löblich, ebenso wie die herrlich schaurigen Illustrationen! Fazit: Diese Anthologie ist ein schwarzes Juwel im Horror-Genre! Fast vergessene Schreckensgestalten des deutschsprachigen Raums werden hier in einer Bandbreite wiederbelebt, die einfach nur beeindruckt! Ich vergebe fünf Sterne.

Ein Stück deutschsprachige Kultur im faszinierenden Horror-Gewand!

Die Buchlilie am 29.10.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: „Heute brennen Felder wegen der Dürre, Böden sind mit Nitrat verseucht, Insekten zum Bestäuben der Pflanzen fehlen. Kornfiguren am Feld ‚für den Kornvater‘ werden uns nicht helfen.“ (Erntenacht. Vorwort, Pos. 67) Was den Menschen an Traditionen einst zur Sicherung der Ernte und damit zum Überleben wichtig erschien, ist heutzutage größtenteils in Vergessenheit geraten. Der Glaube an finstere Korndämonen, die in den Feldern lauern und milde gestimmt werden müssen, ist im Anbetracht modernsten Ackerbaues nicht mehr relevant. Stattdessen ist es der Mensch selbst, der zur Bestie wird. Weil unsere Anbaumethoden der Natur schaden, gefährden wir letztlich auch uns selbst. Die Anthologie „Erntenacht. Dunkle Folklore“ belebt daher in 19 Beiträgen nicht nur die unterschiedlichsten Sagengestalten & Co. des deutschsprachigen Raums wieder, der gesamte Erlös fließt darüber hinaus in Projekte zum Schutz der Wildbienen. Der Begriff „Beiträge“ ist hier bewusst gewählt, denn das Repertoire der Anthologie umfasst zu meiner großen Überraschung prosaische wie lyrische Texte gleichermaßen. Doch auch innerhalb der Gattungen erweisen sich die Kurzgeschichten und Gedichte als Werke äußerst kreativen Schaffens! Die inhaltliche Fülle reicht von klassischen Verdammungsgeschichten bis hin zu modernen Ermittlungsschilderungen, während die gewählten Erzählstile vereinzelt auch mal vulgär oder dialektal geprägt sind. Gemein ist allen Beiträgen jedoch eine düstere, grauenschwere Aura. Gut, Ausnahmen lassen sich durchaus nennen, wie beispielsweise das herrlich humorvolle Gedicht „Roggenmuhme 2.0“ von Stefanie Fahlteich, das zwischenzeitlich ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Doch im Großen und Ganzen überwiegt in dieser Sammlung der Horror in all seinen Facetten – und der macht trotz blutgeschwängerter Szenen wirklich Spaß! Zu meinen persönlichen Highlights gehören: - „Nachtalb“ von Andreas Hagemann. Keiner der übrigen Beiträge bescherte mir eine solche Gänsehaut wie dieser! Die unheimliche Atmosphäre, gepaart mit dem surreal erscheinenden, dunkelerotischen Überfall des Nachtmahrs erzielt definitiv seine Wirkung! - „Die Roggenmuhme“ von Stefanie Fahlteich gefiel mir vor allem aufgrund der faszinierenden Beziehung zwischen der Roggenmuhme und dem Krüppelheinrich. Auch sein Schicksal zeugt von einer gewitzten Idee seitens der Autorin. - „Eine Handvoll Ähren“ von Karin Jacob löste in mir sogleich Euphorie aus. Die Charaktere sprechen doch tatsächlich im bayerischen Dialekt! Wie genial ist das denn? Das verleiht den unheilvollen Ereignissen der Geschichte eine Realitätsnähe, die heraussticht. - „Nur der Wind weiß es“ von Elea Brandt ist eine Interpretation, die mittels berichtendem Erzählstil einen Kriminaleinsatz aus dem Jahr 2018 zum Thema macht. Zu verfolgen, wie die Ermittler am eigenen Leib erfahren müssen, dass die abstrusen Schilderungen des Tatverdächtigen alles andere als diffus sind, jagte mir einen Schauer der Rücken hinunter. Meinen Geschmack trafen merklich die Beiträge rund um die Korndämonen und Druckgeister, begeisterten mich doch die altertümlichen Settings. Die moderneren Geschichten (wie Stefan Barths „Abgebrochene Riesen“) waren mir leider meist zu skurril. Die Qualität aller Texte ist jedoch insgesamt allemal löblich, ebenso wie die herrlich schaurigen Illustrationen! Fazit: Diese Anthologie ist ein schwarzes Juwel im Horror-Genre! Fast vergessene Schreckensgestalten des deutschsprachigen Raums werden hier in einer Bandbreite wiederbelebt, die einfach nur beeindruckt! Ich vergebe fünf Sterne.

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