Produktbild: Wir aus Jedwabne

Wir aus Jedwabne Polen und Juden während der Shoah

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34,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2020

Abbildungen

mit 23 Abbildungen

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

699

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/4,3 cm

Gewicht

820 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

My z Jedwabnego

Übersetzt von

Sven Sellmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-54300-7

Beschreibung

Rezension

»Ein außergewöhnliches Buch ...« ("Märkische Allgemeine Zeitung")
»Anna Bikont trotzt dem Bemühen der Rechtspopulisten, Polens Geschichte umzudeuten. ... [Ihnen] setzt [sie] ihre akribische Rekonstruktion des Verbrechens entgegen.« ("Frankfurter Rundschau")
»Bikonts akribische Rekonstruktion des Verbrechens und seiner Vorgeschichte ist eine ebenso atemberaubende wie verstörende Lektüre.« ("Berliner Zeitung")
»In ihrem jetzt auf Deutsch vorliegenden Buch Wir aus Jedwabne hat die aus Warschau stammende Journalistin Anna Bikont in jahrelangen Recherchen Täter und Zeitzeugen zum Sprechen über die ungeheuerlichen Verbrechen gebracht.« ("Jüdische Allgemeine")
»Anna Bikont ... hat eine umfassende Rekonstruktion der erschütternden Gräueltaten an jüdischen Nachbarn in Wąsosz, Radziłów und Jedwabne im Juli 1941 verfasst. Auf 700 Seiten fungiert Wir aus Jedwabne darüber hinaus als Bestandsaufnahme des polnischen Antisemitismus.« ("Skug")
»Anna Bikonts große Recherche Wir aus Jedwabne über ein im Zweiten Weltkrieg von Polen verübtes Judenpogrom liegt endlich auf Deutsch vor.« ("SWR")
»Jetzt ist ... das Buch Wir aus Jedwabne der polnischen Journalistin Anna Bikont auch auf Deutsch erschienen. Es stellt nicht nur den polnischen Antisemitismus der Vergangenheit dar, es zeigt vielmehr auf erschreckende Weise, dass Vorurteile und Hass auf Juden auch heute noch ... nicht überwunden wurden.« ("Wiener Zeitung")
» Wir aus Jedwabne bietet einen spannenden und tiefen Einblick in die erinnerungspolitische Debatte und die gesellschaftliche Gemengelage in Polen, der sonst für Menschen, die weder über persönliche Bezüge noch über Sprachkenntnisse verfügen, zumeist wohl unerreichbar bliebe.« ("Lotta")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2020

Abbildungen

mit 23 Abbildungen

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

699

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/4,3 cm

Gewicht

820 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

My z Jedwabnego

Übersetzt von

Sven Sellmer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-54300-7

Herstelleradresse

Juedischer Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Zondler

    aus Rendsburg

    3/5

    03.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Deutschen führten ihren…

    Die Deutschen führten ihren Krieg gegen Polen mit der Idee, sie würden einer anderen Rasse angehören als die in Polen lebenden Katholiken und Juden und sie als Deutsche hätten das Recht, polnische Zivilisten zu unterdrücken und zu töten. Em Ende der Eroberung sollte stehen, dass entrechtete Polen als Teil einer deutschen Wirtschaft ausgebeutet werden sollen. Die Deutschen trafen in Polen auf Spannungen zwischen den Katholiken und Juden und beförderten die Gewalt von Katholiken gegen Juden. Neben der deutschen tödlichen Gewalt gegen polnische Katholiken und Juden konnten daher während der deutschen Besatzung polnische Katholiken ungestraft Gewaltakte an polnischen Juden verüben. Im Buch geht es um Gespräche mit polnischen Katholiken und Juden sechzig Jahre nach der Ermordung Hunderter polnischer Juden durch polnische Katholiken an einem einzigen Tag in einer Stadt östlich von Warschau. Die Rekonstruktion des Hergangs dieser Ermordung ist ebenso umstritten wie die Frage, wieviele katholische Täter es gab, ob sie gefunden und bestraft wurden und ob sich die Schuld damals auf wenige oder viele verteilte und wie die Nachfahren der Schuldigen heute mit dem schuldig geworden Sein ihrer Vorfahren umgehen. Das Buch dokumentiert, wie schmerzhaft die Annäherung an die Wahrheit ist.

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