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Zeiten der Auflehnung Eine Geschichte des indigenen Widerstandes in den USA

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28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Abbildungen

Ein 8 seitiger Tafelteil (ca. 5 Farbbilder, 13 schwarzweisse ) 1 schwarzweisse Vorsatzkarte, Karten

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,5/14,7/4 cm

Gewicht

665 g

Farbe

Lichtgrau / Messing

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98348-7

Beschreibung

Rezension

»rückhaltlos empfehlenswert« Heike Bungert, Historische Zeitschrift, Heft 01/2025 ("Historische Zeitschrift")
»[D]er Schweizer Historiker [richtet] den Fokus auf bislang (zu) wenig beachtete Gegengeschichten – wodurch ihm etwas Beachtliches gelingt, nämlich eine neue und zugleich ausgewogene Lesart US-amerikanischer Gesellschaftsgeschichte.« Daniel Karch, Praxis Geschichte, Ausgabe 04, Juli 2024 ("Praxis Geschichte")
»Das Buch bietet eine faktenreiche Übersicht und der Autor ist sichtlich bemüht, die Problematik in ausgewogener Weise von verschiedenen Seiten zu betrachten.« Amerindian Research, Bd. 18/4 (2023), Nr. 70 ("Amerindian Research")
»Ganz ohne Zweifel zeugen die Bücher Mattiolis von Empathie und Respekt gegenüber den indianischen Völkern und ihren Kulturen. Doch zu keinem Zeitpunkt verliert er deswegen die nötige Distanz und Objektivität, die eine wissenschaftliche Darstellung auszeichnen.« Alexander Weinlein, Das Parlament, 31. Mai 2023 ("Das Parlament")
»Der Autor geht bei seiner Untersuchung umsichtig, methodisch wachsam und sensibel für Nuancen vor. […] [H]ervorragend recherchierte[s], exzellent geschriebene[s] und politisch engagierte[s] Buch, das das Zeug zu einem Bestseller hat.« Norbert Finzsch, H Soz Kult, April 2023 ("H-Soz-Kult")
»Es ist wirklich toll geschrieben […] mit Blick auf großhistorische Bögen, aber eben auch mit vielen Details, die ich mir zumindest in dieser Krassheit immer wieder in Erinnerung rufen muss. Mattioli zeigt, wie die Wiedererlangung des Selbstbewusstseins mit der globalen Dekolonialisierung verbunden ist. […] Das ist wirklich eine interessante Geschichte. Ich kann das nur zur Lektüre empfehlen.« Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur, 03. April 2023 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Sehr gut lesbar beschreibt Mattioli, wie sich der Widerstand der Native Americans durch das vergangene Jahrhundert zieht. Er illustriert die Zustände immer wieder anhand der Lebensläufe der Menschen und macht auch deutlich, welch grosse Rolle die Frauen in den Bewegungen spielten.« Valeria Heintges, NZZ am Sonntag, 26. März 2023 ("NZZ am Sonntag")
»Mattioli schildert anschaulich, wie der staatliche Assimilationsdruck immer wieder verschiedene Fraktionen von «Traditionalisten» und anpassungsbereiten «Progressiven» entstehen liess, die sich zuweilen erbittert bekämpften. Er zeigt aber auch ihre Fähigkeit, alte Differenzen zu überwinden.« Thomas Wagner, Neue Züricher Zeitung, 21. März 2023 ("NZZ")
»Earnie LaPointe, Urenkel von Sitting Bull, unterstützte [Mattioli] bei dem Buch. Voraussetzung sei, so LaPointe, dass Mattioli die Sicht der Natives in die Geschichte einfliessen lasse. Das ist sehr gut gelungen.« Alexandra Böhm, Der Tages-Anzeiger, 17. Februar 2023 ("Tagesanzeiger")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Abbildungen

Ein 8 seitiger Tafelteil (ca. 5 Farbbilder, 13 schwarzweisse ) 1 schwarzweisse Vorsatzkarte, Karten

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,5/14,7/4 cm

Gewicht

665 g

Farbe

Lichtgrau / Messing

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98348-7

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Kaffeeelse

    5/5

    02.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Indianischer Widerstand, 2. Teil

    Die Indianer und ihr Widerstand. Aram Mattioli schildert in „Zeiten der Auflehnung“ den indianischen Widerstand nach den großen Kriegen. Er zeigt, dass die Denke der indigenen Urbewohner sich der westlichen Denke langsam angepasst hat und die Indigenen sich mit den ihnen nun zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr gesetzt haben. Ein Beweis für die Kraft dieser Menschen, denn sie konnten ihre Anpassung an die neue Welt ja nicht unbeschwert vollziehen, sondern sie wurden mit rassistischen Meinungen, rassistischen Gesetzen konfrontiert, sie wurden diskriminiert und weiter der Willkür unterworfen. Sie mussten weiter von der Stufe der Unterlegenen und der Diskriminierten agieren. Und wenn man bedenkt unter welchen wirtschaftlichen Bedingungen die Indigenen in ihren Reservaten leben mussten, ist es schon erstaunlich, dass sie weiter die Kraft hatten gegen ihre Behandlung zu protestieren. Und dies mit den nun neu zu Verfügung stehenden Mitteln. Dieses Buch zeigt deutlich welche Kraft den Indigenen innewohnt. Ein berührendes Buch. Und ein perfekt recherchiertes Buch, welches viel Neues präsentiert und umfassend zum Thema informiert. Wer sich für die Indigenen interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich habe es verschlungen, allerdings mit Pausen, denn etwas erschlägt es auch mit seinen ganzen Informationen die Leser. Aber dies ist der Thematik zuzuordnen und nicht der Einstufung des Buches, denn dieses Buch bekommt von mir 5 ganze Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Klischee der "Edlen Rothaut"...

    Das Klischee der "Edlen Rothaut" ist ebenso Müll wie die Darstellung der amerikanischen Ureinwohner als unzivilisierte "Wilde". Wer ehrliche ungeschminkte Geschichte zu dem Thema 'Indianer' lesen möchte schaue in dieses Buch !

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    03.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es begann etwa zur Zeit des…

    Es begann etwa zur Zeit des ersten Weltkriegs, als die „First People“ von Amerika und Kanada sich endlich den Mächtigen entgegenstellten. Das geschah nicht immer gewaltlos aber stets zum Wohle der Gemeinschaft. Der Autor Aram Mattioli beschreibt in seinem Buch „Zeiten der Auflehnung“ welche unterschiedliche Maßnahmen die Menschen im Kampf ihrer Identität und Kultur ergriffen. Ob es Tom Bee mit seiner Band XIT oder der erste indigene Autor Charles Eastman war. Alle bekommen von Aram Mattioli eine Stimme. Unfassbar traurig fand ich die Ungerechtigkeit gegenüber den Crow. Sie lebten mit und von ihren Mustangs. Die mussten ihr Dasein nicht in Ställen fristen, sondern durften als Wildpferde mit ihren Menschen zusammen sein. Bis, ja bis die Amerikaner meinten, dass diese Tiere ihren Schafen und Rindern das Gras wegfressen würden. Und ohne Federlesen wurden die Pferde zum Abschuss freigegeben. Was mag in den Köpfen der First People vorgegangen sein? Tausende Mustangs verloren ihr Leben. Und das einzig durch Arroganz des „weißen Mannes“. Und dann gab es diese unsäglichen Boarding oder Residential Schools unter „christlicher“ Leitung. Ausschließlich Kinder der Ureinwohner lebten und lernten hier. Sie wurden von den Eltern ferngehalten und ihrer Kultur beraubt. Unglaubliches Leid erfuhren sie in diesen Internaten. Die Folgen sind bis heute spürbar. Aber auch hier konnten Mutige erkämpfen, dass den Betroffenen zumindest ein wenig Hilfe zuteil wird. Das sind zwei Beispiele für die Schilderungen in diesem Buch. „Zeiten der Auflehnung“ berührte mich sehr. Der Autor schreibt klar und leicht verständlich. Also auch für Menschen ohne Hochschulabschluss und Studium gut nachvollziehbar. Obwohl ich schon einige Werke zum Thema las, erfuhr ich hier viel Neues über die Ureinwohner der USA und Kanada.

  • yellowdog

    3/5

    18.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sachbuch eines Historikers

    Zeiten der Auflehnung ist ein interessantes und umfangreiches Sachbuch mit gesellschaftlichen wie politischen Aspekten. Es will eine Geschichte des indigenen Widerstandes in den USA über eine Zeitraum 1911 bis 1992 zeigen. Darin wird auch auf den Roman Der Nachtwächter von Louise Erdrich über ihren Großvater angespielt. Da ging es um den Protest gegen das Terminationsgesetz in den fünfziger Jahren. Dieser Roman hatte mich auch zu diesem Buch gelockt. Es bietet viel, aber leider ist es kein erzählendes Sachbuch. Zwar werden viele Persönlichkeiten der Zeit erwähnt, aber nie so richtig vorgestellt. Streckenweise liest es sich wie ein Lehrbuch, also nicht unbedingt ein Lesevergnügen. Aber vielleicht darf man da auch nicht zu viel erwarten. Der Autor Aram Mattioli ist in erster Linie Historiker. In seinem Vorwort erläutert e, was ihn zu dem Buch angestoßen hat. Ich halte ihn für einen motivierten Autor. Schade, dass das Buch 1992 abbricht. Mich hätte die heutige Situation auch noch interessiert.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    08.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Fighting Back - Jahre der Auflehnung

    In seinem ersten Sachbuch „Verlorene Welten“ erzählt Autor Aram Mattioli die Geschichte Nordamerikas zwischen 1700 und 1900 aus der Sicht der »First People«. Er betrachtet die politischen Motive aller Seiten im erbarmungslosen Kampf um den Kontinent, der zur Vernichtung der Lebensformen und der Kultur der amerikanischen Ureinwohner führte. In vorliegendem Buch »Zeiten der Auflehnung» beschäftigt er sich mit den gesellschaftlichen und politischen Aspekten in der Zeit von 1911 bis 1992. Mattioli recherchiert die Geschichte des indigenen Widerstandes detailliert. Diese Detailversessenheit ist gleichzeitig auch die große Schwäche des Buches. So mancher Leser wird ob der Fülle von Details regelrecht erschlagen. Man merkt, wie sehr dem Autor die Geschichte der »First People« Amerikas am Herzen liegt. Ich denke, es wird noch einen dritten Teil geben, in dem die Jahre nach 1992 bis in die Gegenwart eine Rolle spielen werden. Mir gefallen Bücher, die viele ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) enthalten. Fazit: Wer sich für die Geschichte der »First People« Amerikas interessiert und sich nicht scheut, ein manchmal trockenes Sachbuch eines Historikers zu lesen, wird durch umfangreiches Fachwissen belohnt. Gerne gebe ich diesem 2. Teil 5 Sterne.

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    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

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    5/5

    15.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufschlussreich und informativ...

    Aufschlussreich und informativ ist dieses Buch über den Widerstand der indigenen Bevölkerung in den USA. An vielen Beispielen wird gezeigt, wie die Ureinwohner der USA durch passives oder aktives Handeln ihren Platz in der amerikanischen Gesellschaft behaupten.

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