Delinquenz und Sanktion am Beispiel des Raubkopierens von Musik und Filmen
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.02.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638618670
Diese fiktive Geschichte schildert die kriminelle Tat einer Person, die sich der juristischen Tragweite ihres Handelns womöglich gar nicht bewusst ist. Der Sohn hat sich rechtlich des Herunterladens illegaler Musik aus dem Internet schuldig gemacht, weil er statt eines kostenpflichtigen ein kostenloses Downloadportal genutzt hat. Des weiteren könnten die geliehenen Tonträger bereits kopierte Exemplare sein zu deren Erstellung der Kopierschutz der Original-CDs umgangen wurde. Oder er selbst hat den Kopierschutz von geliehenen Originalen geknackt. Für die Qualität der Lieder ist die Anzahl der Vervielfältigungen ohnehin unerheblich. Werden ihm derartige Handlungen gerichtlich nachgewiesen hat er eine Strafe zu befürchten. Die statistische Dimension derartigen Verhaltens in Deutschland wird im ersten Abschnitt dargestellt.
Hinter dem geschilderten hypothetischen Beispiel steht eine internationale Diskussion um die urheberrechtliche Einordnung geistigen Eigentums. Die grundlegenden Weichen des World Intellectual Property-Vertrags mussten den Spagat zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Künstler und der Privatkopierfreiheit der Konsumenten schaffen. Diese hat im deutschen Urheberrechtsgesetz immer noch Bestand. Wie dieser schmale Grat in der Änderung des deutschen Urheberrechts 2003 beschritten wurde, ist Inhalt des zweiten Kapitels.
Ab dem dritten Teil wird aus soziologischem Blickwinkel auf das Thema "Raubkopie" eingegangen. Zunächst wird an R. Mertons innovativem Anpassungstyp der gewerbliche Handel mit Raubkopien dargestellt. Anschließend wird eine Unterscheidung zwischen abweichendem und delinquentem Verhalten jenes Anpassungstyps vorgenommen. Gegenläufig zu dazu wird mittels des Rational-Choice-Ansatzes das mögliche Entscheidungsverhalten eines privaten Raubkopierers nachvollzogen.
Im letzten Teil wird die Wirkung verschiedener Sanktionsformen erörtert, mit denen seitens des Staates und seitens der Musikindustrie illegales Raubkopieren bestraft wird.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice