Literarische Konstruktionen weiblicher Identität Eine Untersuchung zum Werk Elfriede Jelineks
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
83 (Printausgabe)
Dateigröße
985 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638868983
Jelineks Protagonistinnen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sich nicht von dem tradierten Bild weiblicher Identität, welches durch den männlich, dominierenden Blick gestaltet wurde, emanzipieren können. Mit einem sensiblen Gespür für gesellschaftliche, politische und sprachliche Muster dekonstruiert Jelinek in ihren weiblichen Figuren die Rolle der Frau und zeigt deren Identitätslosigkeit auf. Die literarische Konstruktion weiblicher Identität wird bei Jelinek zur Dekonstruktion des tradierten Weiblichen. Die Darstellung ihrer literarischen Frauenfiguren bieten mithin keinen Entwurf positiver Leitbilder an, sondern entlarven vielmehr den Status der Frau als angeeignetes Objekt, das dem männlichen Subjekt unterlegen ist.
Jelineks literarisches Verfahren der Dekonstruktion macht den Mythos der "schein"emanzipierten Frau in der modernen Gesellschaft sichtbar.
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