Parteienkonstellationen und Stabilität der Regierungen in Polen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
14.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
161 (Printausgabe)
Dateigröße
1213 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638892261
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Stabilität der polnischen Regierungen beeinflussen und wie diese ausgeprägt sind. Hohe Relevanz gewinnen Fragen, wodurch sich Regierungsstabilität charakterisiert und wie sie schließlich ermessen werden kann. Dabei werden weitere Faktoren berücksichtigt, die das politische Leben prägen und somit die landesspezifischen Besonderheiten für das Funktionieren einer Regierung bilden.
Zuerst wird die systemstrukturabhängige Stabilität der polnischen Ministerräte analysiert, um dann zur akteurstheoretischen Perspektive zu wechseln und im Einzelnen den Einfluss der wichtigsten Akteure, der politischen Parteien, und ihrer Konstellationen auf die Stabilität der Regierungen zu bestimmen. Weil sich mit der Annahme der neuen Verfassung von 1997 die systemischen Rahmenbedingungen weitgehend stabilisierten und dementsprechend keinen Raum für institutionelles Instabilitätsrisiko der Regierungen lassen, wie es bis dahin gewesen ist, steht die Erforschung der Stabilität der Regierungen ab diesem Zeitpunkt im Vordergrund. Nachdem das seit 1989 herausgebildete und eingespielte Muster von Koalitionsbildungen skizziert wurde, konzentriert sich die detaillierte Analyse ausschließlich auf den Zeitraum nach 1997. Bei der Ermittlung der Regierungsstabilität unter besonderer Berücksichtigung der Parteien kommt eine besondere Bedeutung den Wahlanalysen zu, weil sie die Entstehung der jeweiligen Parteienkonstellationen beleuchten.
Die Kompliziertheit des Themas begründet sich im schwierigen Zugang zum Untersuchungsgegenstand,der im "inneren Kreis" des Regierens liegt und weitgehend den Bereich der informellen Entscheidungsfindung berührt; besonders in Osteuropa, wo noch nicht abgeschlossene Transformation,schwache Institutionalisierung und geringe Regelhaftigkeit den Kontext bilden.
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