"Hartz IV" als Medienthema Welches Bild von "Hartz IV" wird der Öffentlichkeit durch die Medienberichterstattung vermittelt?
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
90 (Printausgabe)
Dateigröße
650 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638892711
Mit zu dieser Entscheidung beigetragen haben sicherlich auch die Medien, die im Jahr vor der Einführung des vierten Gesetzes "für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" mit ihrer Berichterstattung für die nötige Aufmerksamkeit des politischen Themas in der Öffentlichkeit sorgten.
Angesichts der Tatsache, dass sich die Medien gern wirtschafts- und sozialpolitischer Themen bedienen, stellt sich die Frage, inwieweit sie durch ihre Selektion und Bearbeitung der Berichte einen Beitrag zur öffentlichen Meinung leisten. Die Gefahr dabei ist, dass auch "Zerrbilder" über wirtschaftliche oder sozialstaatliche Entwicklungen von den Medien entworfen werden können, die das öffentliche Klima nicht nur beeinflussen, sondern auch die Haltung der Bevölkerung zu bestimmten Themen prägen.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem "Verständnis" von "Hartz IV", das über die medialen Kanäle der Öffentlichkeit vermittelt wird.
Dabei wird angenommen, dass sich die Mehrheit der publizistischen Medien über die Hartz-IV-Berichterstattung an einer Kampagne gegen den Sozialstaat beteiligen, die von Politikern betrieben wird, um sozialpolitische Reformen durchzusetzen und als notwendig für die ökonomische Leistungsfähigkeit des Staates erscheinen zu lassen. Unterstellt wird, dass die Medien dabei zum verlängerten Arm der (neoliberalen) Politik werden.
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