Frauen sind zu keiner brutalen Tat fähig? Irrtum! Damen machen sich nicht gerne die Finger schmutzig, sie töten daher so leise und unblutig wie möglich? Falsch! Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts sind beim Lügen und Betrügen zwar raffiniert, aber nicht durchtrieben? Stimmt nicht! In diesem Buch werden Verbrecherinnen aus Österreich vom 18. bis ins 20. Jahrhundert porträtiert. Einige ihrer Opfer wurden raffiniert ausgetrickst, andere gemein hintergangen und bestohlen und wieder andere haben ihre Bekanntschaft mit den verbrecherischen Damen sogar mit dem Leben bezahlt. Bei der Reise in die Abgründe der weiblichen Kriminellen begegnen uns nicht nur clevere Hochstaplerinnen und raffinierte Betrügerinnen, sondern auch sadistische Peinigerinnen und brutale Mörderinnen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Die Autorinnen Gabriele Hasmann und Sabine Wolfgang gewähren mit ihrem Buch *Die wilde Wanda und andere gefährliche Frauen: Verbrecherinnen über die Jahrhunderte* einen spannenden Einblick in verschiedene "Verbrecherkarteien" von österreichischen Straftäterinnen vergangener Zeiten.
Es ist interessant mit welcher Raffinesse, aus Geldgier, aber auch aus Dummheit und Verzweiflung, die Taten begangen wurden. Manche waren weniger aufregend als andere, eine breite Spanne von Mord über Betrug bis zur Hochstaplerei. Die Frauen kamen aus allen Schichten der Gesellschaft, reich oder arm machte da keine Ausnahme.
Einige Fälle sind mit Fotos unterlegt und und bieten einen Blick auf die Frauen, denen man in machen Fällen keine Tat zugetraut hätte.
Ein informatives Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann!
Bewertung
5/5
28.07.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Interessant, schockierend , spannend
„Die wilde Wanda und andere gefährliche Frauen: Verbrecherinnen über die Jahrhunderte“ von Gabriele Hasmann und Sabine Wolfgang.
In diesem Buch werden 22 Verbrecherinnen aus Österreich porträtiert. Eine ausführliche Inhaltsangabe gibt einen ersten guten Überblick über die Täterinnen. Durch die vielen Quellenangaben am Ende, merkt man, dass sich die Autorinnen sehr viel mit dieen „Damen“ beschäftigt haben um über deren Werdegang sehr authentisch, interessant und informativ berichten zu können.
Die Beweggründe für die Taten reichen von Rache und Hass, Geltungsbedürfnis und Luxussucht, Habgier und Geldnot bis hin zu Lust und Leidenschaft. Dabei ist es egal aus welcher Gesellschaftsschicht die Frauen kommen. Ob Hausfrau, Dienstmädchen, Gräfin usw. ,wenn etwas im Leben schief läuft kann Jede zur Täterin werden. Hier hat mich schockiert, wie hinterhältig manche bei ihren Taten vorgehen.
Besonders gut gefallen hat mir , dass das Leben der Verbrecherinnen sehr ausführlich vorgestellt wird. Als Leser erfährt man sehr viel über ihr Leben vor der Tat, wie sie die Taten geplant und ausgeführt haben und über ihre Verurteilungen.
Die Autorinnen haben für ihr Buch viele unterschiedliche Frauen aus verschiedenen Epochen porträtiert. Sodass jeder Fall komplett anders ist.
Ich empfehle dieses Buch weiter.
Bewertung
aus Birkenfeld
4/5
29.07.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Portäts krimineller Frauen
"Die Wilde Wanda und andere gefährliche Frauen: Verbrecherinnen über die Jahrhunderte" lautet der Titel dieses Buchs von Bagriele Hasmann und Sabine Wolfgang. Der Leser findet hier verschiedene Portäts von Verbrecherinnen aus Österreich. Sowohl clevere Hochstaplerinnen, als auch raffinierte Betrügerinnen, sadistische Peinigerinnen und brutale Mörderinnen haben in den vergangenen Jahrhunderten gelebt. Auch wenn es oft heißt - und man es selbst als Leser kaum glauben kann -, dass Frauen zu keiner brutalen Tat fähig seien, beweist dieses Buch doch das genaue Gegenteil.
Nach einem kurzen, Neugierde weckenden Vorwort wird in jedem der folgenden Kapitel eine Verbrecherin vorgestellt. Deutlich merkt man, dass die beiden Autorinnen viel Mühe in eine umfassende Recherche gesteckt haben. Als Leser erhält man einen ausführlichen Einblick in den Werdegang, die Beweggründe zur jeweiligen Tat, sowie Ausgang und Folgen. Teilweise werden die jeweiligen Seiten noch durch Fotos aufgewertet. Deren Anblick jagen dabei einen Schauer über den Rücken und hinterlassen ein Gänsehautgefühl.
Insgesamt eine tolle Recherchearbeit der beiden Autorinnen. Vier Sterne.
Bewertung
aus Gmunden
4/5
16.05.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wilder gehts nicht
Von furchterregenden Mörderinnen bis hin zu gerissenen Betrügerinnen finden sich alle in diesem Buch zusammen. Die Fälle sind Teils zum Kopfschütteln aber manchmal sogar zum Schmunzeln. Ideal für Leserinnen und Leser die sich für etwas ungewöhnliche Ereignisse interessieren.
Bewertung
aus Wien
1/5
18.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu viele Fehler und Schlampereien
Bekannte Fälle fehlen fast völlig, z.B. die Schwestern von Lainz, die Blauensteiner oder die sog. „Eislady“.
Auf dem Titel finden sich eine Mörderin, eine Zuhälterin und .... die Gräfin Marie Louise Larisch, die wieder einmal wie so oft in ihrem Leben zum Handkuß kommt. Zumindest bei ihr haben sich die Autorinnen weitgehend auf ihre Phantasie verlassen. Die einzige Biographie („Jene Gräfin Larisch“) haben sie nur sehr oberflächlich benutzt, ohne Zusammenhänge verstanden zu haben. Daher wohl die vielen Fehler. Dieses Buch wurde nicht als Quelle angegeben. Das Quellenverzeichnis ist äußerst unprofessionell und an Schlamperei nicht zu überbieten:
Das von einem Ghostwriter verfaßte „Larisch-“Buch "Kaiserin Elisabeth und ich", das mit "sensations und "scandals" aufgewertet" wurde, wurde mit falschen bibliographischen Angaben angeführt. Ansonsten gibt es nur Internet-Links.
Kaum eine Seite Beschreibung einer halbstündigen Sendung im BR 2012 wurde unkritisch benutzt mit einem falschen, aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat, das nicht die Habsburger betraf.
Die HP des Karmels Mayerling, wo allerdings die Larisch nur in der Chronik am 28.1.1889 erwähnt ist.
Dann eine Site, die nicht zugänglich ist. "Keine sichere Website". "Kann nicht geöffnet werden"!
Weiters ein Artikel aus dem "Spiegel" von 1980. Eine Kurzfassung des Buches von Gerd Holler, der im Zuge der Fristenlösungs-Diskussion die Idee hatte, in Mayerling müsse eine Abtreibung stattgefunden haben ("Die Lösung des Rätsels"), ebenfalls mit zahlreichen Fehlern und erfundenen "Quellen". Ein Zusammenhang mit diesem Larisch-Kapitel ist nicht ersichtlich.
Und dann noch eine Site „wuerstchenundbier“. Dieser merkwürdige Link führt zu einem Portal mit 470 Seiten Kraut und Rüben-Artikel, Politisches, Society usw, ohne Suchfunktion, daher völlig unbrauchbar.
Von einem "Sachbuch" sollte man ein ordentliches Quellenstudium erwarten.
Weit überschätzt das "Enfant terrible der Monarchie" oder die "schillernde Figur".... Die Gräfin spielte am Wiener Hof nach der aufgezwungenen Heirat (Intrige der Gräfin Festetics) keine Rolle mehr, war nur selten in Wien.
Unzählige faktische und zeitliche Fehler. Oberflächliche, einseitige Sichtweisen, böswillige Unterstellungen ohne Hintergrundwissen. Rudolf schaffte sich gern eine ihm Verpflichtete durch das Zahlen von Kleiderrechnungen. Nie wurde er von ML erpreßt, daß sie die Affäre auffliegen lassen wollte, nie hätte sie an eine Heirat mit der Vetsera gedacht.
Auf kaum zwei Seiten dann, was sie angeblich zur "gefährlichen Frau und Verbrecherin" macht. Ein berechtigtes lebenslanges Rehabilitationsbestreben kann man nicht mit "Wut und Rache" verwechseln. Die Autorinnen haben übersehen, daß die Gräfin durch eine Intrige des Kronprinzen geplant zur Alleinschuldigen gemacht wurde. Seine falschen "Liebes"briefe ließ er sich zurückgeben und verbrannte sie, auf die von ML wies er dezidiert in einem Codizill zum Testament hin. Elisabeth verweigerte ihr jegliche Rechtfertigung. In der Folge erhielt ihr 2. Mann kaum noch Engagements als Opernsänger. Begleitende Zeitungsberichte über den Mann "jener Gräfin Larisch, die...", führten zur Notwendigkeit, den Lebensunterhalt der Familie zu sichern mit einer schriftstellerischen Tätigkeit, da sie über Elisabeths Gedichte und Geschichten verfügte. Natürlich wollte der Kaiser diese "Wolkenkraxeleien" nicht veröffentlicht sehen und kaufte ihr das erste Manuskript ab. Ohne die Umstände und Hintergründe zu kennen ist es aber nicht möglich, die ganze Geschichte zu beurteilen. "Erpressung" war es zu dieser Zeit keine, wohl aber ein Vertrauensbruch, denn die "kleine Wallersee" wurde von Elisabeth für deren Zwecke mißbraucht und sie hat der Tante die Gschichtln geglaubt.
Vielleicht wollten die Autorinnen zur Verkaufsförderung auch ein Sissy-Thema bedienen.
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