Produktbild: Die Schande Europas

Die Schande Europas Von Flüchtlingen und Menschenrechten

6

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.01.2020

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/1,7 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Originaltitel

Lesbos. La Honte de L'Europe

Übersetzt von

Hainer Kober

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10423-1

Beschreibung

Rezension

»Über Moria, das berüchtigte Lager auf Lesbos, hat der Globalisierungskritiker Jean Ziegler ein Buch geschrieben, das so erschütternd wie erhellend ist.« ("B5 Aktuell")
»Ein substantielles, wichtiges Buch!« ("SRF 2 Kultur")
»Man mag von unserem Hausidealisten halten, was man will – mit der Schande Europas, da hat er recht.« ("NZZ am Sonntag")
»Jean Ziegler hat ein hervorragendes Buch über die Flüchtlingslager am Rand unseres Kontinents geschrieben. Es kann unser Denken verändern« ("Tages-Anzeiger")
»Jean Ziegler hat wieder einmal ein kämpferisches Buch geschrieben, das berührt und wachrüttelt. Ein Appell, die moralischen Grundlagen Europas nicht weiter zu zerstören.« ("ARTE "Metropolis"")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.01.2020

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/1,7 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Originaltitel

Lesbos. La Honte de L'Europe

Übersetzt von

Hainer Kober

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10423-1

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend, unbeschreiblich!...

    Erschreckend, unbeschreiblich! Und all das passiert in Europa. Der Titel ist gerechtfertigt und für mich ein Buch, welches jeder europäer, der Menschenrechte verteidigen will, lesen sollte. In was für einer widerlichen Gemeinschaft wir doch manchmal Leben?!

  • selina (ig: literaturnen)

    5/5

    24.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein plädoyer für das lautwerden & das einstehen für menschenrechte

    in nur 144 seiten schildert der ehemalige vizepräsident des beratenden ausschusses des UN-menschenrechtsrats die situation geflüchteter in sogenannten hotspots wie moria in all ihrer schande. abwechselnd erzählt er die geschichte einzelner schutzsuchenden & helfenden - in jedem wort schwingt wohlwollen & bedauern mit. neben der persönlichen eindrücke seiner selbst sowie der von ihm interviewten stellt ziegler auch kurze zusammenfassungen geschichtlicher ereignisse vor, die zu flucht zwingen. mit zahlen, studien & viel wissen wird den lesenden der komplexe hintergrund wenigstens etwas vereinfacht. durch das ganze werk wird deutlich, wie die EU ihre eigenen werte verletzt - ohne auch nur mit der wimper zu zucken - & wie wir mit unseren steuern & unserem schweigen mitschuld tragen. ein buch, das wachrüttelt & sensibilisiert. ein buch, das schwer zu ertragen ist - & das auch sein muss.

  • Bewertung

    aus Stadl-Paura

    5/5

    28.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja es ist eine Schande!

    Jean Ziegler versteht es hervorragend, die Missstände in der EU aufzuzeigen! Die Hintergrund-Informationen machen einem sprachlos! Dieses Buch wäre eigentlich ein Pflichtbuch für alle unseren Politiker, vielleicht würden mache dann etwas "menschlicher" regieren bzw. reagieren, die Not der vielen Menschen verstehen und auch danach handeln.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    24.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heutige europäische Konzentrationslager

    Der 1934 geborene Schweizer Autor dieses Buchs war viele Jahre UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Anschließend gehörte er dem Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der UN an. Er hat schon viele Hotspots der Not gesehen, aber selten etwas so Schlimmes wie das große Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos. In diesem Buch nimmt er den Leser mit in ärmliche Unterkünfte. Er erzählt von schrecklichen Schicksalen. Er berichtet von unmenschlichen Methoden Flüchtlinge zurückzudrängen. Dazwischen zitiert er Gesetzestexte, die deutlich machen: Was hier geschieht ist ein großes Unrecht. Laut der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch das Recht in anderen Ländern Schutz vor Verfolgung zu suchen. Und wer würde freiwillig seine Heimat verlassen, um eine schreckliche und ungewisse Reise auf sich zu nehmen, wenn er nicht wirklich in seinem Herkunftsland große Not leiden würde? Das Unrecht, dass flüchtende Menschen aufs offene Meer zurückgetrieben werden, ist nicht zu begreifen. Gelingt es den Menschen sicher an Land anzukommen, müssen sie viele Jahre darauf warten, dass ihr Fall bearbeitet wird. In der Zwischenzeit leiden sie unter den unglaublich schlimmen Verhältnissen im berüchtigten Lager Moria. Der Geruch, der Dreck, verzweifelte und hoffnungslose Gesichter, aber vor allem die Geschichten dieser Überlebenden erschüttern den Leser. Man spürt die Wut des Autors angesichts dieser Zustände. Er schreibt, „Die Übeltäter in Brüssel lassen zu, dass sich in den Hotspots Überlebensbedingungen entwickeln, die an die Konzentrationslager unseligen Angedenkens erinnern, und hoffen so, die Flut der Flüchtlinge austrocknen zu können.“ Berichte über das Zurückdrängen der Flüchtlinge und die Zustände in Moria wechseln ab mit politischen Texten und Beschlüssen. Hintergrundinformationen ergänzen die Berichte. Die Gesetzestexte sind teilweise etwas lang, auch wenn sie wichtig sind, um diese Schande Europas deutlich zu machen. Fazit: Ein wichtiges Buch, das erschüttert und aufrüttelt. Der Vergleich mit den Konzentrationslagern im Dritten Reich erweckt die Frage: Was werden spätere Generationen über unser Schweigen angesichts dieser großen Schande und Menschenrechtsverletzung sagen?

  • Bewertung

    5/5

    26.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Friedensnobelpreisträger Europäische Union

    Grauenvolle Zustände, leere Versprechungen und Menschenunwürdiges Verhalten. Jean Ziegler klärt auf wie Geflüchtete in dem Lager auf Moria behandelt wurden und unter welchen Umständen sie leben musste, bevor das Lager abgebrannt ist. "Ich war nicht direkt verantwortlich für das menschliche Elend, das ich vor Augen hatte, doch als Europäer, als Mensch, der bislang stumm geblieben war, hatte ich zu der Verschwörung des Schweigens beigetragen, die diese Gräuel erst ermöglichten."

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