Eigentlich haben sich Beth, Noah, Sato und ihre Freunde gefreut, nach der Hitze während der Klassenfahrt in Louisiana wieder zurück nach Toronto zu kommen. Ordentliches Essen, vernünftiger Internetempfang und an jeder Ecke eine Steckdose... ein Traum im Vergleich zu den froschverseuchten Sümpfen! Aber schnell wird klar, dass Kanada im Würgegriff einer weitaus schlimmeren Seuche steckt: Ein Virus verwandelt die Menschen nach und nach in gewalttätige Pflanzenmonster, und die Armee hat eine großflächige Quarantäne verhängt. Aber Ende der Welt hin oder her, so einfach lassen sich die Kids nicht unterkriegen!
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5.0/5.0
Bewertung
5/5
22.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wieso müssen wir hierbleiben?
Beth, Noah, Sato wollen eigentlich einfach nur, dass die Klassenfahrt endlich aufhört. Doch dann landen sie auf einmal in eine Quarantänezone und inmitten einer Seuche. Dabei wollen sie doch einfach nur nach Hause!
Was wie der Anfang einer typischen Zombiegeschichte klingt wird nach und nach sehr viel mehr - doch die Geschichte beginnt langsam, was ihr den nötigen Tiefgang gibt mit den verschiedenen Protagonist*innen zu sympathisieren und sie besser kennen zu lernen. Besonders schön fand ich hier die Freundschaft zwischen den Teenagern, die sehr hervorgehoben wird und mir realistisch erschien, besonders wenn man bedenkt welche dämlichen Entscheidungen sie zusammen treffen.
Der Zeichenstil von Jérome Hamon ist schnittig und passend, er ist teilwiese etwas kantig und grob, außerdem fiel mir auf, dass sich gerade die namenlosen Personen im Hintergrund oft sehr ähneln. Dennoch passt er zu der dystopischen Erzählung sehr gut. Positiv viel mir außerdem auf, dass die Gruppe nicht von weißen cis Menschen dominiert wird, sondern schön durchmischt wird. Viel Platz für Romantik und lIebe ist hier nicht, und das fand ich auch ziemlich passend. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht!
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