Träume aus Samt
Band 4

Träume aus Samt

Das Schicksal einer Familie

Hörbuch (CD)

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Variante: 2 CD (2020)

Träume aus Samt

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ab 10,99 €

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Yara Blümel

Spieldauer

10 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

22.09.2020

Verlag

Aufbau Audio

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Yara Blümel

Spieldauer

10 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

22.09.2020

Verlag

Aufbau Audio

Anzahl

2

Fassung

gekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783961052110

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Träume mit Hindernissen

Eliza am 29.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der letzte und abschließende Teil der Seidenstadt Saga entführt uns in die USA. Das Cover passt sehr gut zu den vorherigen Bänden. Wieder ist eine Frau und ein Haus zu erkennen, die dominierende Farbe ist diesmal dunkelblau. Der Klappentext verrät in groben Zügen, um was es diesmal geht. Ruth und ihre Familie haben es nach Chicago geschafft, aber der Weg war steinig. Sie mussten schmerzlich erfahren, dass man auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht allen Menschen vertrauen kann. Ruth steht auch in diesem Band wieder im Zentrum der Geschichte. Sie ist hin und her gerissen, sie möchte eigentlich noch lernen und studieren, doch ihre Familie ist auf ihr Einkommen angewiesen. Sie versucht Freundschaften zu knüpfen, doch dies ist gar nicht so leicht, denn in Amerika ist vieles anders. Ruths Vater hätte ich gerne an der einen oder anderen Stelle gerne geschüttelt, er ist manchmal sehr streng und sieht nicht die Chance, die sich seinen Töchtern bietet. Aber dies ist sicherlich seiner Angst und seinen Erlebnissen im KZ geschuldet. Es ist schön, dass wir nun die Familie Meyer bei ihren Anfängen in Amerika begleiten dürfen. Der Roman wird wie seine Vorgänger chronologisch erzählt. Zeitsprünge werden durch ein vorangestelltes Datum angekündigt. Die Zeitsprünge erhöhen die Spannung und auch das Lesetempo. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Gelungen sind der Autorin die Beschreibungen des Judentums und des Antisemitismus in den USA. Man merkt auch diesem Roman wieder die genaue Recherche der Autorin an. Ein wenig wehmütig nimmt man Abschied von Ruth und ihrer Familie. Es war schön sie begleiten zu dürfen. Liebe Ulrike Renk, danke dass Du uns von Ruth und ihrer Familie erzählt hast. Wir Leser*innen werden sie nicht vergessen.

Träume mit Hindernissen

Eliza am 29.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der letzte und abschließende Teil der Seidenstadt Saga entführt uns in die USA. Das Cover passt sehr gut zu den vorherigen Bänden. Wieder ist eine Frau und ein Haus zu erkennen, die dominierende Farbe ist diesmal dunkelblau. Der Klappentext verrät in groben Zügen, um was es diesmal geht. Ruth und ihre Familie haben es nach Chicago geschafft, aber der Weg war steinig. Sie mussten schmerzlich erfahren, dass man auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht allen Menschen vertrauen kann. Ruth steht auch in diesem Band wieder im Zentrum der Geschichte. Sie ist hin und her gerissen, sie möchte eigentlich noch lernen und studieren, doch ihre Familie ist auf ihr Einkommen angewiesen. Sie versucht Freundschaften zu knüpfen, doch dies ist gar nicht so leicht, denn in Amerika ist vieles anders. Ruths Vater hätte ich gerne an der einen oder anderen Stelle gerne geschüttelt, er ist manchmal sehr streng und sieht nicht die Chance, die sich seinen Töchtern bietet. Aber dies ist sicherlich seiner Angst und seinen Erlebnissen im KZ geschuldet. Es ist schön, dass wir nun die Familie Meyer bei ihren Anfängen in Amerika begleiten dürfen. Der Roman wird wie seine Vorgänger chronologisch erzählt. Zeitsprünge werden durch ein vorangestelltes Datum angekündigt. Die Zeitsprünge erhöhen die Spannung und auch das Lesetempo. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Gelungen sind der Autorin die Beschreibungen des Judentums und des Antisemitismus in den USA. Man merkt auch diesem Roman wieder die genaue Recherche der Autorin an. Ein wenig wehmütig nimmt man Abschied von Ruth und ihrer Familie. Es war schön sie begleiten zu dürfen. Liebe Ulrike Renk, danke dass Du uns von Ruth und ihrer Familie erzählt hast. Wir Leser*innen werden sie nicht vergessen.

Träume aus Samt

Bewertung aus Kaiserstuhl AG am 24.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist so fesselnd geschrieben, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Habe halbe Nächte durchgelesen. Die Geschichte fasziniert und regt zum Nachdenken an! Unglaublich was Ruth alles erdulden musste unter den Nazis! Ihr ganzes Leben hat Sie mit dieser grossen Angst vor den Braunen zugebracht.

Träume aus Samt

Bewertung aus Kaiserstuhl AG am 24.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist so fesselnd geschrieben, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Habe halbe Nächte durchgelesen. Die Geschichte fasziniert und regt zum Nachdenken an! Unglaublich was Ruth alles erdulden musste unter den Nazis! Ihr ganzes Leben hat Sie mit dieser grossen Angst vor den Braunen zugebracht.

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Träume aus Samt

von Ulrike Renk

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Monika Fuchs

Thalia Hamburg - EEZ

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5/5

Wie funktioniert ein neues Leben in einem anderen Land?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nun ist er endlich da – der vierte und abschließende Band der Seidenstadt-Saga. Nachdem die Familie Meyer am Ende des dritten Bands von England in die USA aufgebrochen ist, habe ich mich schon gefragt, was jetzt noch alles passieren kann. Ich dachte so naiv, dass sie es jetzt doch geschafft hätten. Aber damit habe ich es mir natürlich viel zu einfach gemacht! Die Inhaltsangabe ist stimmig, doch sie lenkt für mich ein wenig zu sehr von den Schwierigkeiten ab, die sich für die Familie ergeben. Nachdem Ruth mit ihren Eltern Karl und Martha und ihrer jüngeren Schwester Ilse endlich in New York angekommen ist, ist noch lange nicht alles gut. Dabei hat die Familie Meyer viel Glück gehabt. Einige jüdische Freunde aus Krefeld leben schon länger in Chicago. Und diese haben sich bereits um eine Wohnung für die Familie gekümmert. Außerdem konnten die Familie Meyer einige ihrer Besitztümer retten und in die neue Heimat schicken. Aber die USA empfangen sie nicht mit offenen Armen. Es gibt keine finanzielle Unterstützung des Staates. Also muss Karl schnellstmöglich eine Arbeit finden, denn sie müssen die Miete und ihren Lebensunterhalt zahlen. Und dass, obwohl er noch nicht richtig gut Englisch spricht. Auch Ruth muss ihre Träume begraben, ihren Schulabschluss nachzuholen und zu studieren. Sie muss ebenfalls arbeiten gehen. Doch durch ihr Zeit in England spricht sie viel besser Englisch als der Rest der Familie. Und so findet sie schnell Anschluss, muss aber schmerzlich lernen, dass die Amerikaner ganz anders sind, viel oberflächlicher. Überrascht hat mich, wie einfach die beiden Arbeit gefunden haben. Allerdings sie haben auch keine großen Ansprüche gestellt. Eine sehr interessantes Thema war für mich, wie Ruth, die fast erwachsen ist, sich wieder ihren Eltern untergeordnet hat. Sie hat bereits selbstständig in England gelebt, sie hat ihre Eltern und ihre Schwester durch ihr Engagement aus Deutschland gerettet, doch trotzdem ist sie wieder die brave Tochter, die auf ihre Eltern hört. Und was ich auch sehr interessant fand, war, dass die jüdischen Familien viel lieber unter sich blieben. Selbst die Amerikaner wurden unterteilt in Italo-Amerikaner, Ost-Juden aus Russland und Polen usw. Ich denke, dass das auch heute nicht so anders ist, und die Bevölkerungsgruppen sich auf jeden Fall in den Großstädten immer noch strikt trennen und Vermischungen nicht unbedingt gewünscht sind. Und da wundern wir uns, dass es in Deutschland heute nicht anders ist. Selbst Menschen, die aus Deutschland auswandern, finden sich in ihrer neuen Heimat doch wieder vorzugsweise mit anderen Deutschen zusammen. D.h. jeder Mensch versucht anscheinend mit den Menschen zusammenzuleben, die ihnen kulturell am Nächsten sind. Wir verfolgen das Leben von Ruth und ihrer Familie bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Danach folgt noch ein fiktiver Epilog. Mich hat auch der vierte Band dieser Reihe wieder sehr fasziniert, denn wie bereits oben beschrieben habe ich mir nie Gedanken gemacht, wie es den Juden ergangen ist, die das Glück hatten, in die USA auswandern zu dürfen. Die USA waren in dieser Zeit schon ein sehr interessantes Land. Ein Land, in dem die Menschen, die arbeiten wollen, tatsächlich viele Möglichkeiten haben. Sie können arbeiten, sie können sich in Abendschulen fortbilden und sie können aufsteigen. Aber vieles kostet auch Geld. Zu der Zeit waren die USA anscheinend tatsächlich noch das Land der 1000 Möglichkeiten, wo man vom Tellerwäscher zum Millionär werden konnte. Extrem berührt hat mich dann tatsächlich allerdings das Nachwort der Autoren, in dem sie zum einen noch einmal auf die wahren Fakten der Familiengeschichte Meyer eingegangen ist, aber zum anderen auch sehr geschickt auf die Gegenwart gelenkt hat. Sie appelliert an uns, dass wir endlich aufhören in Rassen zu denken, und warnt vor der Gefahr des wieder erstarkten Nationalismus einiger europäischer Länder. Ihren Wunsch an die Zukunft möchte ich einfach zitieren: „Ich hoffe, wir können Rassismus in jeglicher Form überwinden und die bunte, multikulturelle Welt als das erleben, was sie ist – bunt, vielfältig, aufregend und wunderbar. Ruth und Ilse würden es sich wünschen, da bin ich mir sicher.“ Ich finde, dass jeder Leser, jede Leserin diese Reihe einmal lesen sollte. Ulrike Renk zeigt darin anhand einer wahren Geschichte auf, wie sich die Situation auch der komplett assimilierten Juden nach dem Ende des Kaiserreichs und der Weimarer Republik verändert hat. Erst in vielen kleinen Schritten, vermeintlich harmlosen Einschränkungen, bis ihnen kein Leben in Deutschland mehr möglich war. Ein tief berührende Familiengeschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.
5/5

Wie funktioniert ein neues Leben in einem anderen Land?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nun ist er endlich da – der vierte und abschließende Band der Seidenstadt-Saga. Nachdem die Familie Meyer am Ende des dritten Bands von England in die USA aufgebrochen ist, habe ich mich schon gefragt, was jetzt noch alles passieren kann. Ich dachte so naiv, dass sie es jetzt doch geschafft hätten. Aber damit habe ich es mir natürlich viel zu einfach gemacht! Die Inhaltsangabe ist stimmig, doch sie lenkt für mich ein wenig zu sehr von den Schwierigkeiten ab, die sich für die Familie ergeben. Nachdem Ruth mit ihren Eltern Karl und Martha und ihrer jüngeren Schwester Ilse endlich in New York angekommen ist, ist noch lange nicht alles gut. Dabei hat die Familie Meyer viel Glück gehabt. Einige jüdische Freunde aus Krefeld leben schon länger in Chicago. Und diese haben sich bereits um eine Wohnung für die Familie gekümmert. Außerdem konnten die Familie Meyer einige ihrer Besitztümer retten und in die neue Heimat schicken. Aber die USA empfangen sie nicht mit offenen Armen. Es gibt keine finanzielle Unterstützung des Staates. Also muss Karl schnellstmöglich eine Arbeit finden, denn sie müssen die Miete und ihren Lebensunterhalt zahlen. Und dass, obwohl er noch nicht richtig gut Englisch spricht. Auch Ruth muss ihre Träume begraben, ihren Schulabschluss nachzuholen und zu studieren. Sie muss ebenfalls arbeiten gehen. Doch durch ihr Zeit in England spricht sie viel besser Englisch als der Rest der Familie. Und so findet sie schnell Anschluss, muss aber schmerzlich lernen, dass die Amerikaner ganz anders sind, viel oberflächlicher. Überrascht hat mich, wie einfach die beiden Arbeit gefunden haben. Allerdings sie haben auch keine großen Ansprüche gestellt. Eine sehr interessantes Thema war für mich, wie Ruth, die fast erwachsen ist, sich wieder ihren Eltern untergeordnet hat. Sie hat bereits selbstständig in England gelebt, sie hat ihre Eltern und ihre Schwester durch ihr Engagement aus Deutschland gerettet, doch trotzdem ist sie wieder die brave Tochter, die auf ihre Eltern hört. Und was ich auch sehr interessant fand, war, dass die jüdischen Familien viel lieber unter sich blieben. Selbst die Amerikaner wurden unterteilt in Italo-Amerikaner, Ost-Juden aus Russland und Polen usw. Ich denke, dass das auch heute nicht so anders ist, und die Bevölkerungsgruppen sich auf jeden Fall in den Großstädten immer noch strikt trennen und Vermischungen nicht unbedingt gewünscht sind. Und da wundern wir uns, dass es in Deutschland heute nicht anders ist. Selbst Menschen, die aus Deutschland auswandern, finden sich in ihrer neuen Heimat doch wieder vorzugsweise mit anderen Deutschen zusammen. D.h. jeder Mensch versucht anscheinend mit den Menschen zusammenzuleben, die ihnen kulturell am Nächsten sind. Wir verfolgen das Leben von Ruth und ihrer Familie bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Danach folgt noch ein fiktiver Epilog. Mich hat auch der vierte Band dieser Reihe wieder sehr fasziniert, denn wie bereits oben beschrieben habe ich mir nie Gedanken gemacht, wie es den Juden ergangen ist, die das Glück hatten, in die USA auswandern zu dürfen. Die USA waren in dieser Zeit schon ein sehr interessantes Land. Ein Land, in dem die Menschen, die arbeiten wollen, tatsächlich viele Möglichkeiten haben. Sie können arbeiten, sie können sich in Abendschulen fortbilden und sie können aufsteigen. Aber vieles kostet auch Geld. Zu der Zeit waren die USA anscheinend tatsächlich noch das Land der 1000 Möglichkeiten, wo man vom Tellerwäscher zum Millionär werden konnte. Extrem berührt hat mich dann tatsächlich allerdings das Nachwort der Autoren, in dem sie zum einen noch einmal auf die wahren Fakten der Familiengeschichte Meyer eingegangen ist, aber zum anderen auch sehr geschickt auf die Gegenwart gelenkt hat. Sie appelliert an uns, dass wir endlich aufhören in Rassen zu denken, und warnt vor der Gefahr des wieder erstarkten Nationalismus einiger europäischer Länder. Ihren Wunsch an die Zukunft möchte ich einfach zitieren: „Ich hoffe, wir können Rassismus in jeglicher Form überwinden und die bunte, multikulturelle Welt als das erleben, was sie ist – bunt, vielfältig, aufregend und wunderbar. Ruth und Ilse würden es sich wünschen, da bin ich mir sicher.“ Ich finde, dass jeder Leser, jede Leserin diese Reihe einmal lesen sollte. Ulrike Renk zeigt darin anhand einer wahren Geschichte auf, wie sich die Situation auch der komplett assimilierten Juden nach dem Ende des Kaiserreichs und der Weimarer Republik verändert hat. Erst in vielen kleinen Schritten, vermeintlich harmlosen Einschränkungen, bis ihnen kein Leben in Deutschland mehr möglich war. Ein tief berührende Familiengeschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Monika Fuchs
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Hannelore Wolter

Thalia Erlangen

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4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Schicksal von Ruth Meyer und ihrer Familie geht in Chcago weiter. In bewegenden Worten schildert Ulrike Renk den Alltag mit all seinen Tücken, die Probleme ,den Zwiespalt, die Zweifel.
4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Schicksal von Ruth Meyer und ihrer Familie geht in Chcago weiter. In bewegenden Worten schildert Ulrike Renk den Alltag mit all seinen Tücken, die Probleme ,den Zwiespalt, die Zweifel.

Hannelore Wolter
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Träume aus Samt

von Ulrike Renk

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