Produktbild: Das ist doch der Gipfel

Das ist doch der Gipfel Geschichten von den Bergen der Welt

5

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

Bergwelten

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/1,8 cm

Gewicht

285 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7112-0017-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

Bergwelten

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/1,8 cm

Gewicht

285 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7112-0017-4

Herstelleradresse

BERGWELTEN
Hallsteiner Landesstr. 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    22.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gipfelsiege und Tragödien

    Dieses gediegen ausgestattete Buch erzählt die Anfänge des Bergsteigens. Berge und besonders die Alpen sind Barrieren, die es zu überwinden gilt, wenn man vom Norden in den Süden und umgekehrt will. Man überquert sie auf Saumpfaden, Karrenwegen und mehr oder weniger ausgebauten Straßen. Der Zweck ist immer ein pekuniärer - Handel. Die Sagen der Gebirgsbewohner sind voll von Monstern, Berggeistern und Drachen, die alle jene, die abseits der Pfade wandeln, den Tod finden lassen. Ab dem 18. Jahrhundert ändert sich das Bild: Künstler, Kartografen und auch Literaten wagen neben unerschrockenen Pionieren den Weg in die Höhe. Nicht mehr der kürzeste (Handels)Weg über den Berg zählt, sondern der Gipfelsieg. Andreas Lesti, Journalist, Germanist und begeisterter Alpinist schildert nun in 15 Porträts wie sich die Berge von Orten des Schreckens zu den heute von Touristen überlaufenen Sehnsuchtsorten entwickelten. Der Bogen spannt sich vom bretonischen Schiffsjungen und späteren Arzt Belsazar Hacquet, der ab 1775 zahllose Gipfel in den Westalpen bezwang, dabei Gehzeiten, Geländeschwierigkeiten und die Naturschönheiten beschrieb. Somit kann man ihn als einen der ersten Bergführer bezeichnen. Völlig unbedarft, blauäugig und unzureichend ausgerüstet („Halbschuhtourist“) erklimmt Johann Wolfgang von Goethe im November (!) 1779 das Furkajoch, versinkt dort hüfthoch im Schnee, ständig bedroht durch Lawinen und hat mehr Glück als Verstand, dass er dieses Abenteuer unbeschadet übersteht. Dann dürfen wir Alexander von Humboldt auf einer seiner Forschungsreise, die ihn u.a. Auf den Teide und den Chimborazo führt, begleiten. Die Expeditionen der österreichischen Brüder Schlagintweit nehmen uns in den 1850er Jahren mit nach Nordindien, wo die Brüder in fast drei Jahren nicht nur 30.000km zurücklegen, sondern auch neue Höhenrekorde aufstellen. Allerdings sammeln/rauben sie wahllos und obsessiv Artefakte, deren Auswertung unterblieben ist. Doch nicht nur wagemutige Männer besteigen die Berge. Lesti berichtet über die Amerikanerin Meta Brevoort, die sich gemeinsam mit ihrem Hund Tschingel, ein Duell um den Gipfelsieg am Matterhorn mit der Engländerin Lucy Walker liefert. Am 21. Juli 1871 ist es soweit - Good old Europe siegt! Die herausragendste Bergsteigerin ist jedoch die Polin Wanda Rutkiewicz, die in den 1980er Jahren endgültig in die Männerdomäne des Gipfelstürmens einbricht. Bis 1992 erklimmt sie acht der 14 Achttausender. Beim Besteigen des Kangchendzönga verunglückt sie auf 8300m tödlich. Dann erfahren wir, warum Skirennen in Japan so populär sind: Theodor von Lerch, dessen Namen in den Alpen kaum wer kennt, hat den Skilauf 1910 in den kleinen Ort Takata gebracht, der nun als Wiege des japanischen Skilaufs gilt. Spannend und berührend auch das Interview mit Norman Dyrenfurth (1918-2017), jenen Bergsteiger, der noch Hermann Buhl oder Sir Edmund Hillary persönlich gekannt hat. »Am Ende ergibt sich ein Bild von den Alpen der Gegenwart, das ohne die Helden der Vergangenheit nicht verständlich wäre.« Fazit: Das Buch ist wegen seiner gediegenen Ausstattung - Leinencover und Lesebändchen - ein tolles Geschenk nicht nur für Bergfexe. Das Titelbild zeigt übrigens eine Postkarte des Mont Blanc aus dem 19. Jahrhundert. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • annlu

    5/5

    25.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    faszinierende Reise durch die Zeit von den Anfängen des Alpinismus bis in die Gegenwart

    Von der Zeit, als es gerade anfing mit der Bergsteigerei, über das Goldene Zeitalter des Alpinismus (1854-1865) reichen interessante Berggeschichten bis in die Gegenwart. Ob bekannte Gelehrte und Forscher, die ersten Pauschaltorristen oder Hunde, die im Gegensatz zum Frauchen die Mitgliedschaft des British Alpine Club bekommen haben – hier finden sich interessante Geschichte rund um die Welt der Berge. In fünfzehn Kapiteln wandert der Autor durch die Zeit und die Alpingeschichte. Es beginnt Belsazar Hacquet, der eine ausführliche Abhandlung darüber geschrieben hat, was eine alpine Reise eigentlich erfordert. Goethes Bergtour ist vom Glück gekennzeichnet. Humbold hingegen geht auf sehr wissenschaftliche Weise an das Bergsteigen heran. Darin eifern ihm die Brüder Schlagintweit nach, die allerdings recht unglücklich an ihren Ruhm herangehen. Ein junger Mann, seine Tante und ihr Hund gelten als exzentrische Truppe. Bereits 1863 machen die ersten Pauschaltouristen die Alpen unsicher. Aleister Crowley zeigt sich mehr als nur exzentrisch, dafür erntet Theodor von Lerch Ruhm in Japan. Fritz Wiessner scheitert am K2, Norman Dyhrenfurth erlebt fast hundert Jahre Alpingeschichte. Erste Gipfelrekorde werden von Frauen gemacht, die Alpen mit Skiern überquert und Skiabfahrten auf achttausend Metern gemacht. Die Bergführer kommen mit der Familie Barmasse und dem Matterhorn zu Wort. Ein Nachruf auf David Lama schließt das Buch ab, zeigt noch einmal die Gefahren auf, denen man sich auch heute noch als Extrembergsteiger ausliefert, aber auch in welche Richtung der Bergsport der Zukunft geht. Ausgehend von einer Furcht vor dem Gebirge und seinen Gefahren zeigen die Geschichten, dass die neu entstandene Faszination an ihnen doch immer mit einem Konkurrenzdenken einhergeht. Um die Errungenschaften im Kontext zu sehen, finden sich an vielen Kapitelenden Auflistungen der bis dahin verzeichneten Erfolge. So findet man die bis 1800 bestiegenen Alpengipfel ebenso, wie die Geschichte der Höhenrekorde, die Eroberung der letzten sieben unbestiegenen Alpengipfel genauso, wie die wildesten Hunde der Alpingeschichte, eine kurze Zusammenfassung der Skigeschichte so wie die Ersten auf den 8000ern (und auch jene, die alle davon geschafft haben oder die sie mit Skiern befahren haben). Die Geschichten bringen den Leser dazu, einen Schritt zurück zu gehen – in Zeiten, in denen auch das Nichterreichen eines Gipfels eine Heldentat war, in denen bereits dort Herausforderungen gesucht und gefunden wurden. Fazit: An Büchern über den Alpinismus mangelt es nicht. Dieses ist zwar klein aber fein. Schon der Leineneinband mit dem Bild einer Postkarte aus dem 19.Jhd. zeigt, dass den Leser hier Qualität erwartet.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    4/5

    29.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pioniere des Bergsteigens. Spannend!

    »Am Ende ergibt sich ein Bild von den Alpen der Gegenwart, das ohne die Helden der Vergangenheit nicht verständlich wäre.« Noch im 17. Jahrhundert war das Hochgebirge ein Angstraum. Man vermutete in den Höhen Monster und Drachen und ganz sicher würde jeder, der zu weit hinaufsteigen würde, dort den Tod finden. Im 18. Jahrhundert wandelte sich das Bild. Künstler und Literaten befassten sich mit den Bergen und wagemutige Pioniere strebten in die Höhe. 15 Porträts und Geschichten in diesem Buch befassen sich mit diesen ersten Bergsteigern. Dabei finden sich neben prominenten Namen wie z.B. Goethe oder Alexander von Humboldt, auch viele unbekannte oder vergessene. Ich lernte faszinierende Persönlichkeiten kennen und staunte, wie viele von Bedeutung für die Welt des Bergsteigens es doch gibt. Die Geschichten beginnen in den Alpen, erstrecken sich aber auch auf andere Gebirge der Welt. Die Themen zeigen eine ähnliche Vielfalt. So erfährt man beispielsweise, wo Goethe wandelte und welche Berge ihn inspirierten. Man reist mit Humboldt auf den Teide und verfolgt die Reise der ersten Gruppe Pauschaltouristen durch die Alpen im Sommer 1863. Auch Vierbeiner haben ihren Platz im Buch. Hündin Tschingel war im Sommer 1869 das erste weibliche Wesen auf dem Gipfel des Monte Rosa und zementierte in den folgenden Jahren ihren Ruf als erfolgreichster Hund der Alpingeschichte. Wer hat schon von Theodor von Lerch gehört? Kaum jemand in den Alpen kennt seinen Namen, in Japan jedoch wird er in einem Atemzug mit Mozart genannt. Er ist dafür verantwortlich, dass ein kleiner Ort namens Takata heute als „Wiege des japanischen Skilaufs“ gilt. Das Buch endet nicht mit den ganz frühen Pioniertaten, sondern befasst sich auch mit modernen. So ist z.B. ein Kapitel Wanda Rutkiewicz gewidmet, die zwischen 1973 und 1992 mehrere Rekorde im Frauen-Bergsteigen erzielte, unter anderem war sie die erste Europäerin auf dem Mount Everest und die erste Frau überhaupt auf dem K2. Fesselnd auch Aktionen wie die erste komplette Alpenlängsdurchquerung in nur 40 Tagen oder die erste Skiabfahrt von über 8.000 Metern. Am Ende der Kapitel gibt es Listen zu interessanten Themen, z.B. die Geschichte der Höhenweltrekorde oder Skiabfahrten an 8.000ern. Welche großen Alpengipfel wurden bis zum Jahr 1800 bestiegen? Welche Menschen waren zuerst auf den 8.000ern und wer schaffte es als erstes, sie alle zu besteigen? Viel zu schnell ist das Büchlein gelesen. Das war für mich auch das einzige Manko. Ich mag Geschichten über Pioniere und hier erfuhr ich so viel Interessantes und Neues, dass ich am Ende mancher Kapitel traurig war, dass es schon zum nächsten weiterging. Natürlich gibt es ein Literaturverzeichnis am Ende, das auf Stoff zum Weiterlesen hinweist, aber ich habe mich schon gefragt, ob ein paar Seiten mehr nicht möglich gewesen wären. In der Summe ergibt sich ein hochinteressantes Buch für jeden, der sich für Berge, das Bergsteigen und Pioniere interessiert. Der Einband unterstreicht den hochwertigen Eindruck, das Buch eignet sich also auch gut als Geschenk. Fazit: Pioniere des Bergsteigens. Wer glaubt, mit Namen wie Hillary und Messner die wichtigsten zu kennen, wird staunen. Spannend und unterhaltsam.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    4/5

    29.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Am Ende ergibt sich ein Bild…

    »Am Ende ergibt sich ein Bild von den Alpen der Gegenwart, das ohne die Helden der Vergangenheit nicht verständlich wäre.« Noch im 17. Jahrhundert war das Hochgebirge ein Angstraum. Man vermutete in den Höhen Monster und Drachen und ganz sicher würde jeder, der zu weit hinaufsteigen würde, dort den Tod finden. Im 18. Jahrhundert wandelte sich das Bild. Künstler und Literaten befassten sich mit den Bergen und wagemutige Pioniere strebten in die Höhe. 15 Porträts und Geschichten in diesem Buch befassen sich mit diesen ersten Bergsteigern. Dabei finden sich neben prominenten Namen wie z.B. Goethe oder Alexander von Humboldt, auch viele unbekannte oder vergessene. Ich lernte faszinierende Persönlichkeiten kennen und staunte, wie viele von Bedeutung für die Welt des Bergsteigens es doch gibt. Die Geschichten beginnen in den Alpen, erstrecken sich aber auch auf andere Gebirge der Welt. Die Themen zeigen eine ähnliche Vielfalt. So erfährt man beispielsweise, wo Goethe wandelte und welche Berge ihn inspirierten. Man reist mit Humboldt auf den Teide und verfolgt die Reise der ersten Gruppe Pauschaltouristen durch die Alpen im Sommer 1863. Auch Vierbeiner haben ihren Platz im Buch. Hündin Tschingel war im Sommer 1869 das erste weibliche Wesen auf dem Gipfel des Monte Rosa und zementierte in den folgenden Jahren ihren Ruf als erfolgreichster Hund der Alpingeschichte. Wer hat schon von Theodor von Lerch gehört? Kaum jemand in den Alpen kennt seinen Namen, in Japan jedoch wird er in einem Atemzug mit Mozart genannt. Er ist dafür verantwortlich, dass ein kleiner Ort namens Takata heute als „Wiege des japanischen Skilaufs“ gilt. Das Buch endet nicht mit den ganz frühen Pioniertaten, sondern befasst sich auch mit modernen. So ist z.B. ein Kapitel Wanda Rutkiewicz gewidmet, die zwischen 1973 und 1992 mehrere Rekorde im Frauen-Bergsteigen erzielte, unter anderem war sie die erste Europäerin auf dem Mount Everest und die erste Frau überhaupt auf dem K2. Fesselnd auch Aktionen wie die erste komplette Alpenlängsdurchquerung in nur 40 Tagen oder die erste Skiabfahrt von über 8.000 Metern. Am Ende der Kapitel gibt es Listen zu interessanten Themen, z.B. die Geschichte der Höhenweltrekorde oder Skiabfahrten an 8.000ern. Welche großen Alpengipfel wurden bis zum Jahr 1800 bestiegen? Welche Menschen waren zuerst auf den 8.000ern und wer schaffte es als erstes, sie alle zu besteigen? Viel zu schnell ist das Büchlein gelesen. Das war für mich auch das einzige Manko. Ich mag Geschichten über Pioniere und hier erfuhr ich so viel Interessantes und Neues, dass ich am Ende mancher Kapitel traurig war, dass es schon zum nächsten weiterging. Natürlich gibt es ein Literaturverzeichnis am Ende, das auf Stoff zum Weiterlesen hinweist, aber ich habe mich schon gefragt, ob ein paar Seiten mehr nicht möglich gewesen wären. In der Summe ergibt sich ein hochinteressantes Buch für jeden, der sich für Berge, das Bergsteigen und Pioniere interessiert. Der Einband unterstreicht den hochwertigen Eindruck, das Buch eignet sich also auch gut als Geschenk. Fazit: Pioniere des Bergsteigens. Wer glaubt, mit Namen wie Hillary und Messner die wichtigsten zu kennen, wird staunen. Spannend und unterhaltsam.

  • Peter Krackowizer

    aus Neumarkt am Wallersee

    3/5

    24.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nette Kurzgeschichten über alpinistische Ereignisse von Personen, aber auch nicht mehr

    Zweifellos stimmt der Buchtitel und -untertitel mit dem Inhalt überein. Es ist aber eben die Frage, was sich der Leser erwartet. Ich hätte mir ausführlichere Geschichten erwarten. Das doch sehr kleine Buchformat bietet auf 144 kleinen Seiten neben einer fünfseitigen Einleitung 15 Geschichten, zwischen vier und acht Seiten, mehrheitlich um die fünf Seiten kurz, kleine Seiten. Zwischen den Geschichten gibt es immer links eine leere Seite und am Ende mancher Kapitel eine einseitige Übersicht zu verschiedenen Themen (Große Gipfel der Alpen, die bis 1800 bestiegen wurden; Geschichte der Höhenrekorde, u. a.). Über Belsazar Hacquet – ein vergessener Held, habe ich doch wenig erfahren, Goethe stiefelte im Winter in den Schweizer Alpen umher, Alexander Humbold bestieg den höchsten Berg Spaniens, eine Amerikanerin bestieg mit ihrem Hund Berge in der Schweiz, ein Sachse war am K2, vier Österreicher auf der längsten Skitour der Alpen oder ein Interview mit Norman Dyhrenfurth kurz vor seinem Tod in Salzburg sind Themen im Buch sowie David Lama, Familie Barmasse oder Theodor von Lerch, der in Japan Skifahren ging. Am Ende des Buches ein kommentiertes Literaturverzeichnis. Lesti schreibt, wie der Titel verspricht und hält, Geschichten. Vielleicht ist der eine oder andere Satz eine persönliche Interpretation von Personen oder deren Verhalten, der eine oder andere Satz, damit die Geschichte nicht zu kurz gerät. Ich fand das Buch nett zum Lesen, aber wirklich inhaltsschwer es in meinen Augen nicht.

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