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Outlaw Ocean Die gesetzlose See

4

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.04.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,5 cm

Gewicht

707 g

Farbe

Silbergrau / Dunkellila

Originaltitel

The Outlaw Ocean

Übersetzt von

Kerstin Fricke + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70086-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.04.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,5 cm

Gewicht

707 g

Farbe

Silbergrau / Dunkellila

Originaltitel

The Outlaw Ocean

Übersetzt von

  • Kerstin Fricke
  • Claudia Hahn
  • Tanja Lampa

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70086-2

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gefährliches Niemandsland

    Stellen Sie sich vor, die Meere und die Menschen, die auf ihnen arbeiten, werden maßlos ausgebeutet und niemanden interessiert es. Von dieser traurigen Realität erzählt der Investigativjournalist Ian Urbina in seinen Reportagen. Er beschreibt Fahrten auf riesigen, verdreckten Trawlern die zu Sklavenschiffen werden sowie Missionen mit Umweltschützern fernab von sicheren Häfen. Ein augenöffnender und absolut lesenswerter Bericht von unseren Weltmeeren.

  • chipie2909

    aus München

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch in drei Worten:…

    Dieses Buch in drei Worten: Packend! Bewegend! Schockierend! Über „Bracenet.net“ bin ich auf dieses Buch gestoßen und ich habe mir sofort das Outlaw Ocean Bundle bestellt (so erhielt ich Buch sowie ein Armband, welches aus einem Geisternetz produziert wurde. Ein Teil des Erlöses wird gespendet. In letzter Zeit habe ich mich sehr mit dem Thema Meeresschutz auseinandergesetzt und somit ist „Outlaw Ocean – Die gesetzlse See“ die perfekte Lektüre für mich. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Buch? Ian Urbina, ein Reporter, der wirklich bis an seine Grenzen geht, schreibt am häufigsten für die New York Times und ist zudem als Autor für The Atlantic und New Yorker tätig. 4 Jahre lang hat er für „Outlaw Ocean“ recherchiert und dafür war ihm kein Weg zu weit oder zu mühselig. In diesem Werk werden Themen aufgegriffen, die unglaublich oft unter den Teppich gekehrt werden. Unter anderem hat sich Ian Urbina mit den Themen Sea Shepherd, Sklaverei und Misshandlungen unter der Besatzung, Umweltverschmutzung und Piraterie auseinandergesetzt und seine Erfahrungen unglaublich spannend zu Papier gebracht. Mein Eindruck vom Buch: Irgendwo im Internet stand über dieses Buch, dass es sich liest, wie ein Thriller. Und dies kann ich nur bestätigen! Ich musste mich immer wieder daran erinnern, dass ich gerade keine Fiktion, sondern einen Augenzeugenbericht lese, so fesselnd hat Ian Urbina seine Erlebnisse dargestellt. Nur sind diese absolut schockierend. Der Reporter stellt dar, wie kriminelle Banden mit illegalem Fischfang ein Vermögen verdienen, ihre Mannschaft wie den letzten Dreck und noch schlimmer behandeln und dennoch nie vom Gesetz wirklich belangt werden können. Ich musste öfter während dem Lesen darüber den Kopf schütteln, wie skrupellos Menschen sein können. Nachdem es schwer ist, die Aktivitäten auf den Schiffen zu überprüfen, geschehen dort unfassbare Grausamkeiten. Allein bei dem Gedanken, dass es auf See in der heutigen Zeit immer noch so viel Sklaverei und Misshandlungen - sowohl seelische, als auch psychische - gibt, lässt mich richtig frösteln. In 15 Kapiteln darf der Leser die „Abenteuer“ Urbinas begleiten und jeder einzelne Bericht hat mich tief bewegt und nachdenklich gemacht. Aber nicht nur diese dunklen Seiten werden beleuchtet. Nein, man lernt auch Helden in den Abschnitten kennen, die mit Herzblut alles dafür tun, um gute Arbeitsbedingungen auf See zu schaffen und die Meeresbewohner zu schützen. Es müsste viel mehr von diesen Menschen geben! Fazit: Ich bin sehr dankbar dafür, dass Ian Urbina trotz aller Gefahren dieses Buch geschrieben hat und hoffe sehr, dass es unzählige Leser findet. Für mich ist dieses Buch ein wahrer Schatz und hat mich dazu gebracht, mein Konsumverhalten zu überdenken. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Welt ein Stückchen besser zu machen und genau das zeigt dieser Augenzeugenbericht auf eine fesselnde Weise.

  • chipie2909

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch in drei Worten: Packend! Bewegend! Schockierend!

    Über „Bracenet.net“ bin ich auf dieses Buch gestoßen und ich habe mir sofort das Outlaw Ocean Bundle bestellt (so erhielt ich Buch sowie ein Armband, welches aus einem Geisternetz produziert wurde. Ein Teil des Erlöses wird gespendet. In letzter Zeit habe ich mich sehr mit dem Thema Meeresschutz auseinandergesetzt und somit ist „Outlaw Ocean – Die gesetzlose See“ die perfekte Lektüre für mich. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Buch? Ian Urbina, ein Reporter, der wirklich bis an seine Grenzen geht, schreibt am häufigsten für die New York Times und ist zudem als Autor für The Atlantic und New Yorker tätig. 4 Jahre lang hat er für „Outlaw Ocean“ recherchiert und dafür war ihm kein Weg zu weit oder zu mühselig. In diesem Werk werden Themen aufgegriffen, die unglaublich oft unter den Teppich gekehrt werden. Unter anderem hat sich Ian Urbina mit den Themen Sea Shepherd, Sklaverei und Misshandlungen unter der Besatzung, Umweltverschmutzung und Piraterie auseinandergesetzt und seine Erfahrungen unglaublich spannend zu Papier gebracht. Mein Eindruck vom Buch: Irgendwo im Internet stand über dieses Buch, dass es sich liest, wie ein Thriller. Und dies kann ich nur bestätigen! Ich musste mich immer wieder daran erinnern, dass ich gerade keine Fiktion, sondern einen Augenzeugenbericht lese, so fesselnd hat Ian Urbina seine Erlebnisse dargestellt. Nur sind diese absolut schockierend. Der Reporter stellt dar, wie kriminelle Banden mit illegalem Fischfang ein Vermögen verdienen, ihre Mannschaft wie den letzten Dreck und noch schlimmer behandeln und dennoch nie vom Gesetz wirklich belangt werden können. Ich musste öfter während dem Lesen darüber den Kopf schütteln, wie skrupellos Menschen sein können. Nachdem es schwer ist, die Aktivitäten auf den Schiffen zu überprüfen, geschehen dort unfassbare Grausamkeiten. Allein bei dem Gedanken, dass es auf See in der heutigen Zeit immer noch so viel Sklaverei und Misshandlungen - sowohl seelische, als auch psychische - gibt, lässt mich richtig frösteln. In 15 Kapiteln darf der Leser die „Abenteuer“ Urbinas begleiten und jeder einzelne Bericht hat mich tief bewegt und nachdenklich gemacht. Aber nicht nur diese dunklen Seiten werden beleuchtet. Nein, man lernt auch Helden in den Abschnitten kennen, die mit Herzblut alles dafür tun, um gute Arbeitsbedingungen auf See zu schaffen und die Meeresbewohner zu schützen. Es müsste viel mehr von diesen Menschen geben! Fazit: Ich bin sehr dankbar dafür, dass Ian Urbina trotz aller Gefahren dieses Buch geschrieben hat und hoffe sehr, dass es unzählige Leser findet. Für mich ist dieses Buch ein wahrer Schatz und hat mich dazu gebracht, mein Konsumverhalten zu überdenken. Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Welt ein Stückchen besser zu machen und genau das zeigt dieser Augenzeugenbericht auf eine fesselnde Weise.

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    03.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Missbrauch auf und in den Meeren

    Eigentlich halte ich mich für halbwegs politisch interessiert und ganz gut über das Weltgeschehen informiert. Diese Selbsteinschätzung hat Ian Urbina mit dieser Reportage über kriminelle Machenschaften auf und in den Ozeanen gehörig verunsichert. Zu oft musste ich beim Lesen feststellen, dass ich von den beschriebenen Misständen noch nie gehört hatte oder zumindest deren wahres Ausmaß nicht kannte. Urbina konnte als Reporter der New York Times über vier Jahre lang für diese Thematik recherchieren. Und dafür zolle ich gleich dreifach Respekt: Seinem Arbeitgeber, dass er diesen kostenintensiven Journalismus ermöglicht hat, dem Autor selbst, der sich selbstlos und mutig nicht nur in äußerst unbequeme, sondern auch immer wieder gefährliche Situationen begeben hat und auch seiner Familie, die auf den Ehemann und Vater verzichtet, damit dieser Unrecht ans Licht der Öffentlichkeit bringt. Aber zurück zum Buch: Urbina zeigt anschaulich, wie schwierig oder fast unmöglich es die Weite des Meeres macht, Kriminelle zu verfolgen. Und überdies ist das internationale Seerecht teils widersprüchlich und weist etliche Gesetzeslücken auf, was im Schlechten wie im Guten genutzt werden kann: So zum Beispiel von "Women on Waves", die Abtreibungen an Bord von Schiffen durchführen, die in ausreichender Entfernung zur Küste von Ländern ankern, in denen Schwangerschaftsabbrüche illegal sind. Denn die Gerichtsbarkeit eines Landes endet 200 Seemeilen vor dessen Küste. Das Buch berichtet von Zwangsarbeit auf thailändischen Fischereiflotten; die erlittenen Grausamkeiten und Folgen für diese modernen Seesklaven sind unfassbar. Und noch unfassbarer, wie die Weltöffentlichkeit wegsieht. Der Nachthimmel ist genauer kartografiert als der Meeresboden, und ich hatte in der Tat oft das Gefühl, mehr Berichte über den Mars als über die Missstände auf unseren Meeren zu kennen. Bei aller Tragik der Themen bleibt dennoch Raum für Humor, sei es, wenn Urbina den Dorschfang von Fischern, den intelligente Wale von den Leinen fressen, bevor sie in die Boote eingeholt werden, als "All-you-can-eat-Büfett" für die riesigen Meeressäuger bezeichnet. Oder auch im Kapitel über "Sealand", eine verlassene Flugabwehrplattform aus dem zweiten Weltkrieg, die 1966 durch einen skurrilen Briten eingenommen und zur Nation erklärt wurde. Besonders gut gefällt mir, dass der Autor sehr kritisch hinterfragt und reflektiert. NGOs sind nicht per se "die Guten", auch deren Feindbilder und Methoden untersucht Urbina genau. Und zu guter Letzt zeigt er im Anhang auf, was der Einzelne tun kann, um den beschriebenen Missständen entgegen zu wirken. Irritiert hat mich der etwas langatmige Stil - immerhin hat Urbina den renommierten Pulitzer-Preis gewonnen. Ein Blick ins englische Original zeigt schnell, dass die Übersetzung nicht sonderlich gelungen ist. Zu viele sprachliche Facetten gehen verloren. So wird etwa das Kapitel "Waste away" einfallslos mit "Die große Mülltonne" übersetzt. Ja, "Waste" ist "Müll", jedoch bedeutet "waste away" auch dahinsiechen, verkümmern oder verschwenden. Schade, von den gleich drei Übersetzerinnen hätte ich mir mehr sprachliches Feingefühl gewünscht. Fazit: Eine beeindruckende Thematik, aus persönlicher Sicht erlebt und beschrieben und mit hinreichend Fakten belegt. Sprachlich leider einen Punkt Abzug; wer gut Englisch spricht ist sicher mit dem Original wesentlich besser bedient.

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