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Das wollte ich Ihnen noch sagen Ein Jahrhundert im Gespräch

3

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

315

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

347 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-919808-81-6

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.04.2020

Verlag

Topicus

Seitenzahl

315

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

347 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-919808-81-6

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Beeindruckendes und Belangloses

Aischa aus Kissing am 24.05.2020

Bewertungsnummer: 1332076

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag Interviews als Erzählform. Auch wenn natürlich die Auswahl und Formulierung der Fragen durch den Interviewer das Ergebnis beeinflusst, obwohl er unliebsame Antworten streichen kann und oftmals der Befragte der Veröffentlichung zustimmen muss, so habe ich doch den Eindruck, einen direkten, nur wenig gefilterten Blick auf das Leben, auf die Ansichten eines Menschen zu erhaschen. Und doch hat mich diese Sammlung der Gespräche mit 22 prominenten Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts ein wenig enttäuscht. Vielleicht lag es zum Teil an meinen Erwartungen - der Untertitel "ein Jahrhundert im Gespräch" verspricht ja nicht gerade wenig. Die Interviews sind nach Dekaden gegliedert, wobei diese leider sehr unterschiedlich stark repräsentiert sind: So gibt es über die 1940er Jahre gleich sechs Interviewpartner, für die 1950er gerade mal einen. Die Auswahl wird nicht erklärt und scheint mir recht willkürlich. Und auch der Titel ist etwas irreführend: Denn in der Regel sind die Befragten ja nicht an Autor Groenewoud herangetreten und wollten unbedingt etwas mitteilen, sondern im Gegenteil. Um viele Interviews musste der Journalist lange Zeit und immer wieder hartnäckig bitten. Interessant ist, wenn Groenewoud Einblick gewährt, mit welchen journalistischen Tricks er schwierige Interviewpartner "knackt". Was diese jedoch erzählen, hat mich sehr unterschiedlich gut unterhalten. Tsvi Nussbaum, der als jüdischer Junge in Warschau den Holocaust überlebte und flüchten konnte, erzählt in bewegenden Worten von seinen Schuldgefühlen, als einziger der Familie überlebt zu haben. Dagegen sind die Aussagen der ehemaligen iranischen Kaiserin Farah Diba-Pahlavi wenig überraschend. Zu oft habe ich bereits gelesen und gehört, wie sie die Gräueltaten beschönigt oder leugnet, die unter der Schreckensherrschaft ihres Mannes begangen wurden. Insgesamt ein Buch mit Stärken und Schwächen, aus dem wahrscheinlich eher jüngere Leser noch viel Neues ziehen dürften.

Beeindruckendes und Belangloses

Aischa aus Kissing am 24.05.2020
Bewertungsnummer: 1332076
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich mag Interviews als Erzählform. Auch wenn natürlich die Auswahl und Formulierung der Fragen durch den Interviewer das Ergebnis beeinflusst, obwohl er unliebsame Antworten streichen kann und oftmals der Befragte der Veröffentlichung zustimmen muss, so habe ich doch den Eindruck, einen direkten, nur wenig gefilterten Blick auf das Leben, auf die Ansichten eines Menschen zu erhaschen. Und doch hat mich diese Sammlung der Gespräche mit 22 prominenten Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts ein wenig enttäuscht. Vielleicht lag es zum Teil an meinen Erwartungen - der Untertitel "ein Jahrhundert im Gespräch" verspricht ja nicht gerade wenig. Die Interviews sind nach Dekaden gegliedert, wobei diese leider sehr unterschiedlich stark repräsentiert sind: So gibt es über die 1940er Jahre gleich sechs Interviewpartner, für die 1950er gerade mal einen. Die Auswahl wird nicht erklärt und scheint mir recht willkürlich. Und auch der Titel ist etwas irreführend: Denn in der Regel sind die Befragten ja nicht an Autor Groenewoud herangetreten und wollten unbedingt etwas mitteilen, sondern im Gegenteil. Um viele Interviews musste der Journalist lange Zeit und immer wieder hartnäckig bitten. Interessant ist, wenn Groenewoud Einblick gewährt, mit welchen journalistischen Tricks er schwierige Interviewpartner "knackt". Was diese jedoch erzählen, hat mich sehr unterschiedlich gut unterhalten. Tsvi Nussbaum, der als jüdischer Junge in Warschau den Holocaust überlebte und flüchten konnte, erzählt in bewegenden Worten von seinen Schuldgefühlen, als einziger der Familie überlebt zu haben. Dagegen sind die Aussagen der ehemaligen iranischen Kaiserin Farah Diba-Pahlavi wenig überraschend. Zu oft habe ich bereits gelesen und gehört, wie sie die Gräueltaten beschönigt oder leugnet, die unter der Schreckensherrschaft ihres Mannes begangen wurden. Insgesamt ein Buch mit Stärken und Schwächen, aus dem wahrscheinlich eher jüngere Leser noch viel Neues ziehen dürften.

Historische Momente erzählen Zeitzeugen durch ihre persönlichen und beeindruckenden Geschichten!

Bewertung aus Hannover am 06.01.2020

Bewertungsnummer: 1281521

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das wollte ich Ihnen noch sagen“ – Ein Jahrhundert im Gespräch von André Groenewoud ist im Topicus Verlag am 15. Oktober 2019 erschienen. Der Autor hat es geschafft einen umfassenden Einblick in das zwanzigste Jahrhundert zu geben, indem er Persönlichkeiten bzw. Zeitzeugen und geschichtlichen Ereignissen miteinander verknüpft hat. Die Kapitel sind nach Jahrzehnten und Personen unterteilt. Insgesamt werden 19 Persönlichkeiten vorgestellt und ein Blick in ihre Vita gewährt. Die Personen haben teilweise keinen großen Bekanntheitsgrad und sind nichtsdestotrotz in die Geschichte eingegangen. Einige von Ihnen möchte mit Ihren Handlungen nicht mehr in Verbindung gebracht werden und betrachten ihr damaliges Verhalten heute sehr kritisch und haben immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Mit ihrer Geschichte dabei sind u.a. die jüngste Passagierin und zugleich letzte lebende Passagierin der Titanic, Milvina Dean. Tavi Nussbaum ist der Warschauer Getto-Junge, der mit erhobenen Händen vor den SS-Männern stand und mit diesem Bild Berühmtheit erlangte. Und Ted van Kirk ist derjenige, der 1945 die Atombombe auf Hiroshima warf. Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und werde es sicherlich noch einmal zur Hand nehmen. Die Gliederung in Kapitel mit besonderen Personen mit einer angenehmen Leselänge ist besonders gut gelungen. Manches erlebte regte mich zum Nachdenken an und ich brauchte erstmal eine Pause, bevor es mit der nächsten Person weiterging. Sehr beeindruckend und bewegend fand ich das Erlebte. Zudem hat es der Autor geschafft, Persönlichkeiten vorzustellen, die „versteckte Zeitzeugen“ sind und mir zuvor eher unbekannt waren.

Historische Momente erzählen Zeitzeugen durch ihre persönlichen und beeindruckenden Geschichten!

Bewertung aus Hannover am 06.01.2020
Bewertungsnummer: 1281521
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das wollte ich Ihnen noch sagen“ – Ein Jahrhundert im Gespräch von André Groenewoud ist im Topicus Verlag am 15. Oktober 2019 erschienen. Der Autor hat es geschafft einen umfassenden Einblick in das zwanzigste Jahrhundert zu geben, indem er Persönlichkeiten bzw. Zeitzeugen und geschichtlichen Ereignissen miteinander verknüpft hat. Die Kapitel sind nach Jahrzehnten und Personen unterteilt. Insgesamt werden 19 Persönlichkeiten vorgestellt und ein Blick in ihre Vita gewährt. Die Personen haben teilweise keinen großen Bekanntheitsgrad und sind nichtsdestotrotz in die Geschichte eingegangen. Einige von Ihnen möchte mit Ihren Handlungen nicht mehr in Verbindung gebracht werden und betrachten ihr damaliges Verhalten heute sehr kritisch und haben immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Mit ihrer Geschichte dabei sind u.a. die jüngste Passagierin und zugleich letzte lebende Passagierin der Titanic, Milvina Dean. Tavi Nussbaum ist der Warschauer Getto-Junge, der mit erhobenen Händen vor den SS-Männern stand und mit diesem Bild Berühmtheit erlangte. Und Ted van Kirk ist derjenige, der 1945 die Atombombe auf Hiroshima warf. Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und werde es sicherlich noch einmal zur Hand nehmen. Die Gliederung in Kapitel mit besonderen Personen mit einer angenehmen Leselänge ist besonders gut gelungen. Manches erlebte regte mich zum Nachdenken an und ich brauchte erstmal eine Pause, bevor es mit der nächsten Person weiterging. Sehr beeindruckend und bewegend fand ich das Erlebte. Zudem hat es der Autor geschafft, Persönlichkeiten vorzustellen, die „versteckte Zeitzeugen“ sind und mir zuvor eher unbekannt waren.

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