Armut in der Dreigroschenoper Wie Bertolt Brecht trotz finsterer Zeiten mit dem epischen Theater die Bühnen eroberte
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.11.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-01257-9
Die Armut in der Gesellschaft: Ein Phänomen, das grundlegend in jeder Gesellschaft vorkommt. Sie ist immer da und bereits seit der Antike der Leitbegriff für die Symbolik und Praxis solidarischer Verfahren. Konkret bedeutet die Zentralisierung des Begriffs "Armut", dass der Umgang mit Armut in einer Gesellschaft Auskunft über deren Selbstverständnis gibt.
Inklusion und Exklusion spielen hierbei eine wichtige Rolle, da die Armut hierdurch als Grenzsituation sozialer, politischer und religiöser Zugehörigkeit aufgefasst werden kann. Zunächst muss der Begriff der Armut genauer untersucht und bestimmt werden, um damit arbeiten zu können.
Naheliegend ist die Definition, Armut als "Mangel an lebenswichtigen Gütern" zu sehen. Diese Bezeichnung drückt eine Bedürftigkeit aus, welche jedoch stets von der gesellschaftlichen Wahrnehmung abhängig ist. Demnach kann eine eindeutige
Begriffsbestimmung nicht festgehalten werden. Schließlich ist das Verhältnis von Bedürftigkeit und Wahrnehmung dieser kontextabhängig.
Weiter kann ein Mangel an lebenswichtigen Gütern auf verschiedene Weisen gedeutet werden. Ein Mangel kann an unterschiedlichen Situationen und Umgebungen festgemacht werden. So wird zwischen absoluter und relativer Armut differenziert, wobei einerseits das physische Existenzminimum gemeint ist, während bei relativer Armut die deutliche Abweichung nach unten vom Durchschnitt Fokus trägt.
Genauso bestehen hier jegliche Interpretationsmöglichkeiten. Selbst beim Begriff von "lebenswichtigen" Gütern kann nicht von einer allgemeingültigen Deutung gesprochen werden. Um sämtlichen verschiedenen Deutungen vorzubeugen, wird in der heutigen Zeit Armut eher als "Zustand eines Mangels an materiellen, kulturellen und sozialen Mitteln, die zur Sicherstellung sozialer Gerechtigkeit nötig sind" bezeichnet.
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