Produktbild: Er ist da

Er ist da Der Wolf kehrt zurück

4

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

17946 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052827

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

17946 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052827

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  • annlu

    5/5

    06.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo der Wolf polarisiert sollten beide Parteien dieses Buch gelesen haben

    Er kehrt zurück nach Mitteleuropa. Geschützt durch europäische Gesetze kann sich der Wolf wieder in Gebieten etablieren, in denen er ausgerottet wurde. Ins Interesse der Medien gerückt löst seine Rückkehr eine Debatte über das Zusammenleben des Raubtieres mit dem Menschen aus. Wie gefährlich sind Wölfe eigentlich? Führt ihre Wiederkehr zum Aussterben von anderen Wildtierarten? Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen? Dies ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die im Buch beantwortet werden. Kurz und knapp lässt sich eine erste Antwort finden, die dann detailreicher ausgeführt wird. Dabei versteht sich das Buch nicht als wissenschaftliche Arbeit, basiert aber auf (aufgezeigten) Statistiken und dem Wissen der Wissenschaft. Auch wenn biologische Fakten zum Wolf gegeben werden, ist es die Mensch-Wolf-Beziehung, die hier im Vordergrund steht. So wird auf Gesetze, die Jagd aber auch die Problematik der Verluste von Nutztieren eingegangen. Schon das Vorwort von Tobias Moretti zeigt, dass das Thema Wolf polarisiert. Ich selbst lebe in einem Gebiet, in dem der Wolf bereits zum Politikum geworden ist und man manchmal das Gefühl hat, nicht ohne ausgeprägte Meinung zum Thema zurecht zu kommen. Damit scheiden sich die Geister in diejenigen, die den Schutz voranstellen und diejenigen, die die Wölfe am liebsten tot sehen wollen. Das Buch fiel in der Hinsicht recht neutral aus. Es behandelt Fragen und Argumentationen beider Seiten. Besonders wichtig war mir dabei, dass die Gefährlichkeit des Wolfes für den Menschen realistisch geschildert wurde. Allerdings wird nicht verschwiegen, dass sich in der Nutztierhaltung – im Besonderen in der unbeaufsichtigten Weidehaltung – der Wolf als problematisch erweist. Selbst die Bilder, die das Buch durchgängig illustrieren zeigten auch Wolfsrisse. Die Herangehensweise des Buches – über die Beantwortung der Fragen – liest sich überraschend wertneutral. Dennoch kommt man nicht umhin, den Schluss zu ziehen, dass es keine „Wolfslösung“ geben wird, die alle zufriedenstellt. Besonders die Erläuterung zu biologisch/ökologischen Fakten und manchen Kosten lässt in mir die Frage zurück, wie sinnvoll es überhaupt ist, manche Forderungen zu stellen, ist der Wolf doch schon da und wird auch nicht mehr so schnell verschwinden. Fazit: Gerade bei medial groß aufgehängten Themen ist die Grundlage einer sinnvollen Diskussion über genügend Hintergrundwissen zu verfügen und die Argumente beider Seiten zu kenen. Ob nun Wolfsbefürworter oder -gegner hier findet jeder Fakten zum Zusammenleben der Wölfe mit den Menschen.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    10.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohltuend sachlich und fundiert

    »Durch die neue Verbreitung der Wölfe wird eine alte Frage wieder aktuell: Wie können Menschen in dicht besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Gebieten mit großen Beutegreifern friedlich zusammenleben?« Wenn das Gespräch auf die Rückkehr der Wölfe kommt, wird die Diskussion oft sehr emotional. Nur wenige Menschen stehen der Thematik gleichgültig gegenüber, radikale Positionen gibt es hingegen oft. Klaus Hackländer hat an der Universität für Bodenkultur Wien den Lehrstuhl für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft und ist als Berater im Bereich Natur und Jagd tätig. In diesem Buch bemüht er sich, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu holen. Dazu stellt er auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zahlreiche Fakten vor. Wie er diese dann präsentiert, ist raffiniert gemacht: In 40 Kapiteln wird jeweils eine Frage von der Art beantwortet, wie sie auch in Diskussionen vorkommen könnte. Da heißt es dann zum Beispiel: »Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen?« oder »Wie gefährlich sind Wölfe wirklich?« Hackländers Intention ist klar. Er möchte die Frage erörtern, wie der Wolf in unsere Lebensräume integriert werden kann, wie ein Zusammenleben funktionieren kann. Ebenso deutlich wird, dass es keine Patentlösung gibt, nur Lösungsansätze. Die übrigens genau so sachlich auf ihre Durchführbarkeit und die Erfolgsaussichten überprüft werden. Ich denke, dass dies sehr hilfreich sein kann! Ich jedenfalls mochte diese Art des ruhigen Gegenüberstellens und Erläuterns. Und ich habe einiges Interessante erfahren. Die konkrete Zahlenauswertung zu Angriffen von Wölfen auf Menschen beispielsweise. Die Ersteller dieser weltweiten Studie waren ziemlich fleißig! Oder das Thema Herdenschutzhunde, hier hatte ich bislang ausschließlich die Vorteile der Tiere gesehen und keine realistische Vorstellung davon gehabt, was an Kosten, Aufwand und Herausforderungen für die Halter mit ihnen verbunden ist. Dieses ganze Abwägen von Schwierigkeiten, Schutzgedanken für Mensch, Wolf, Nutztier und Natur, vom durchaus vorhandenen Nutzen der Wölfe für das Ökosystem und den wirtschaftlichen Aspekten/Folgen (kurz genannt „Wolfsmanagement“) fand ich hochinteressant! Natürlich werden auch grundlegende Infos zum Wesen der Wölfe, zu ihren Fähigkeiten, ihrer Intelligenz, dem Sozialverhalten und dem Leben im Rudel vermittelt. Dazu gibt es sehr viele tolle Fotos und für die wissenschaftlichen Auswertungen und Fakten diverse Übersichtskarten und Schaubilder. Fazit: Ruhig, wohltuend sachlich und fundiert. Wolfsmanagement ist ein schwieriges Thema, dieses Buch kann bei der Planung helfen.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    10.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Durch die neue Verbreitung…

    »Durch die neue Verbreitung der Wölfe wird eine alte Frage wieder aktuell: Wie können Menschen in dicht besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Gebieten mit großen Beutegreifern friedlich zusammenleben?« Wenn das Gespräch auf die Rückkehr der Wölfe kommt, wird die Diskussion oft sehr emotional. Nur wenige Menschen stehen der Thematik gleichgültig gegenüber, radikale Positionen gibt es hingegen oft. Klaus Hackländer hat an der Universität für Bodenkultur Wien den Lehrstuhl für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft und ist als Berater im Bereich Natur und Jagd tätig. In diesem Buch bemüht er sich, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu holen. Dazu stellt er auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zahlreiche Fakten vor. Wie er diese dann präsentiert, ist raffiniert gemacht: In 40 Kapiteln wird jeweils eine Frage von der Art beantwortet, wie sie auch in Diskussionen vorkommen könnte. Da heißt es dann zum Beispiel: »Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen?« oder »Wie gefährlich sind Wölfe wirklich?« Hackländers Intention ist klar. Er möchte die Frage erörtern, wie der Wolf in unsere Lebensräume integriert werden kann, wie ein Zusammenleben funktionieren kann. Ebenso deutlich wird, dass es keine Patentlösung gibt, nur Lösungsansätze. Die übrigens genau so sachlich auf ihre Durchführbarkeit und die Erfolgsaussichten überprüft werden. Ich denke, dass dies sehr hilfreich sein kann! Ich jedenfalls mochte diese Art des ruhigen Gegenüberstellens und Erläuterns. Und ich habe einiges Interessante erfahren. Die konkrete Zahlenauswertung zu Angriffen von Wölfen auf Menschen beispielsweise. Die Ersteller dieser weltweiten Studie waren ziemlich fleißig! Oder das Thema Herdenschutzhunde, hier hatte ich bislang ausschließlich die Vorteile der Tiere gesehen und keine realistische Vorstellung davon gehabt, was an Kosten, Aufwand und Herausforderungen für die Halter mit ihnen verbunden ist. Dieses ganze Abwägen von Schwierigkeiten, Schutzgedanken für Mensch, Wolf, Nutztier und Natur, vom durchaus vorhandenen Nutzen der Wölfe für das Ökosystem und den wirtschaftlichen Aspekten/Folgen (kurz genannt „Wolfsmanagement“) fand ich hochinteressant! Natürlich werden auch grundlegende Infos zum Wesen der Wölfe, zu ihren Fähigkeiten, ihrer Intelligenz, dem Sozialverhalten und dem Leben im Rudel vermittelt. Dazu gibt es sehr viele tolle Fotos und für die wissenschaftlichen Auswertungen und Fakten diverse Übersichtskarten und Schaubilder. Fazit: Ruhig, wohltuend sachlich und fundiert. Wolfsmanagement ist ein schwieriges Thema, dieses Buch kann bei der Planung helfen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    30.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sachliche Annäherung an ein emotionales Thema

    Klaus Hackländer, Wildbiologe an der Universität für Bodenkultur in Wien, versucht mit 40 gezielt gestellten Fragen zum Streitthema „Wolf“ Stellung zu beziehen. Dabei wird der komplexe Sachverhalt von allen Seiten beleuchtet. Obwohl die Diskussion pro und kontra Wolf sehr emotional geführt wird, bleibt der Autor immer sachlich. Es kommen Wissenschaftler und Betroffene zu Wort. Klaus Hackländer geht den verschiedenen Mythen vom Kinder fressenden Monster nach. Was ist dran an den Erzählungen in Sagen und Märchen? Ohne Wölfin kein Rom? Immerhin soll, so die Sage, eine Wölfin die ausgesetzten Zwillinge Romulus und Remus gesäugt haben. Einige Fragen beschäftigen sich damit, wie der Wolf in unser heutigen Lebensraum integriert werden kann, ohne dass er selbst Schaden nimmt oder Schaden anrichtet. Wie viele Wölfe verträgt ein Land (eine Region)? Eine einzige Antwort ist natürlich nicht möglich (S. 172) Klaus Hackländer ist Professor für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Er leitet außerdem das Department für Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung. Er beschreibt die Wölfe als äußerst intelligente Tiere, die sehr schnell lernen. Deshalb ist es auch so schwierig, die einzelnen Rudel zu beobachten oder zu folgen. Selbst das Besendern ist keine Garantie, die Wanderungen der Tiere lückenlos zu dokumentieren. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, weil es Klaus Hackländer versteht, diese komplexe Materie durch die 40 Fragen differenziert und sachlich zu betrachten. Außerdem bietet er Lösungsansätze, die mit ein bisschen gutem Willen und viel Aufklärungsarbeit bei den Betroffenen umgesetzt werden könnten. Fazit: Ein sehr gut gelungenes Sachbuch, das nicht nur auf interessante und fundierte Weise ein sehr komplexes, emotionsbehaftetes Thema aus Sicht von Experten und Betroffenen beleuchtet, sondern auch Lösungsansätze präsentiert und hinterfragt! Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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