Produktbild: Metanoia

Metanoia

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

511 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783750472655

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

511 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783750472655

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  • Bewertung

    aus Nobitz

    5/5

    01.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht für schwache Nerven und Harmoniejunkies

    Es ist schon eine Kunst, das menschliche Horröse mit ebenso konsequenter Würde zu entfalten – zumal im Text – wie das rettende erlösende „Gute“, auf dessen Besinnungszwang jeder Mensch letzten Endes doch pocht und pochen muss, um eben nicht(!) unterzugehen. Dass Ben Flegel diese Kunst beherrscht, steht für mich fest, und insofern ist nicht nur die enorme Ehrlichkeit des Romans glaubwürdig, sondern auch die Penetranz, mit der einer affektierten Harmonisierung widerstanden wird. Dennoch ist die Geschichte der Metanoia auf vielerlei Weise schwer zu ertragen, um nicht einfach nur zu sagen: ganz und gar nicht leicht zu lesen. Denn tatsächlich liest sie sich ausgenommen schnell (weg), wenn man sich dafür nicht willentlich Zeit nimmt. Das spricht natürlich für den fast unmenschlichen Sog, der dem jungen Autor hier geglückt ist. Als Leserin bin ich damit konfrontiert, mich zu diesem Sog zu verhalten und gleichzeitig jede Haltung aufzugeben – Letzteres gebietet schon das inhaltliche Anliegen, welches in seitenlangen Kaskaden innerpsychischer Zustandsbeschreibungen „vorgetragen“ wird, Gott sei Dank ohne suggestive Mittel. Das ist so beeindruckend wie raffiniert. Für Leser mit einer Tendenz zur Transzendenz wird es eine Herausforderung sein, auf Glorreiches zu verzichten und sich der Maßgeblichkeit zu unterziehen, dass „wach“ nicht synonym „heil“ bedeutet. Und Leser mit fatalen traumatischen Dispositionen müssen im Zuge garantierter Resonanz für sich ein sicheres Setting finden, um das Lesen selbst gut zu überstehen. Was der Autor vigilant zur Verfügung stellt, ist eine großartige Dosierung im Ausführen der Tiefendimensionen des Protagonisten, gerade weil diese im Wortsinn so überwältigend sind. Was das Buch wirklich schafft, ist eine Art minutiöser „Wegbeschreibung“ menschlicher Verlorenheit – man darf sozusagen in „Zeitlupe“ mitverfolgen, wie sich Chaos verhält, (soweit das überhaupt möglich ist). Andererseits ankert es immer wieder zum Luftholen und Neusortieren in szenischen Bodenhaftungen, was der dramaturgischen Geschicklichkeit zuzuschreiben ist. Literarisch gesehen erinnert mich dieses Debüt an die Konsequenz eines Michel Houellebecq, allerdings ohne dessen typische depressive Grundfärbung. Vom Bedrückenden her liest es sich ähnlich wie „LJOD. Das Eis“ von Vladimir Sorokin. Nicht zuletzt aber – würde ich das Werk von Ben Flegel tatsächlich vergleichen wollen – steht es dicht bei den fein sezierenden Spaltszenarien von Haruki Murakami.

  • Bewertung

    aus Potsdam

    5/5

    16.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein berührender und tiefgreifender Roman

    Ich habe selten einen Roman gelesen, in dem die Innenwelt des Protagonisten so präzise und mitfühlend beschrieben wurde. Jede Welle an Emotionen hat mich gepackt und ein packendes und tief-berührendes Lese-Erlebnis geschaffen.

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