Produktbild: Mozarts letztes Requiem

Mozarts letztes Requiem Kriminalroman

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.04.2020

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/4,3 cm

Gewicht

779 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0969-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.04.2020

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/4,3 cm

Gewicht

779 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0969-9

Herstelleradresse

Verlag Anton Pustet
Bergstr. 12
5020 Salzburg
Österreich
Email: buch@pustet.at
Url: www.pustet.at
Telephone: +43 662 87350756
Fax: +43 662 87350779

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Musikalischer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht und zugleich zum Nachdenken anregt

Bewertung am 04.07.2020

Bewertungsnummer: 1347995

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wolfgang Amadeus Mozart gilt als größtes Musikgenie aller Zeiten, seinen Kompositionen werden sogar heilende Kräfte nachgesagt. Umso verblüffender ist die Nebenwirkung, die sein berühmtestes Werk gleich am Anfang dieses hochspannenden Kriminalromans entfaltet: Während der Aufführung des Requiems in der Salzburger Kirche zu St. Peter bricht der Dirigent vor den entsetzten Blicken von Musikern und Zuhörern tot zusammen. „Musik kann im schwersten Unglück trösten“, so steht es einige Seiten später, „sie kann Schmerzen lindern und Wunden heilen, sie lässt vor Trauer oder vor Freude weinen, sie kann höchste Sinneslust wecken und in die wildeste Ekstase versetzen – aber töten?“ „Mozarts letztes Requiem“ ist zwar nicht der erste Krimi, der sich um das Leben eines großen Komponisten rankt, er ist aber wohl der erste, der die Musik ins Zentrum einer Mordserie stellt und sie quasi zum Rang einer Mordwaffe erhebt. „Suchen Sie nicht nach einem Täter, sondern nach den Tönen“, bekommt der frisch in Salzburg angekommene Chefinspektor Nathan Stiller von einem geheimnisvollen Mönch zu hören. Tatsächlich stellt sich bei jedem neuen Opfer der Mordserie immer wieder die gleiche, ungewöhnliche wie spannende Frage: Kann Musik töten? Sämtliche Mordmotive werden vom Chefinspektor und seinem Team – einem krimibegeisterten Assistenten, einem hochgebildeten Gerichtsmediziner und einer charmanten Antiquarin – durchleuchtet: Neid, Geld, Sex, Macht und Religion. Doch jedes Mal, wenn sie Verdächtige ins Visier genommen haben, werden diese ihrerseits Opfer der Mordserie. Und mit jedem neuen Opfer wird der Kriminalfall immer verzwickter: Steckt hinter den Morden am Ende tatsächlich ein musikalisches Motiv? Bereichert wird die wendungsreiche Story durch eine Fülle an Zitaten aus Mozarts musikalischen Texten und Briefen, meist im italienischen oder lateinischen Original. Man kann sie problemlos überspringen, ohne den Faden der Handlung zu verlieren, oder auch die eigenen Fremdsprachkenntnisse an ihnen messen und so die vielen Wortspiele genießen. Denn das Buch bietet sogar eine Übersetzung aller Zitate (mit Glossar!) im Anhang. Die Einbeziehung der vielen Fakten und Legenden um Mozarts Tod wird nicht nur Mozart-Fans erfreuen, sondern sie macht die Suche nach dem mysteriösen Täter, sieht man von einigen verzeihlichen Längen ab, noch interessanter. Die Sprache wechselt gekonnt zwischen ironisch-literarischem Stil und Umgangston. Manchmal ist sie knapp und bündig, manchmal etwas barocker wie beim mozartschen Maskenball im Rokoko-Stil. Sehr gelungen ist die Parodie der Sprache von Thomas Mann bei der Figur des Gerichtsmediziners Dr. Thilo Horvath. Was am meisten an diesem unkonventionellen Kriminalroman fasziniert, ist die tiefe Reflektion über die Macht der Musik, die hinter der wortwörtlich atemberaubenden Lösung steckt. Am Ende steht der Leser auch gedanklich nicht wie bei vielen anderen Krimis mit leeren Händen da, sondern sinniert in Mozarts musikalischer Gedankenwelt weiter. Fazit: Wer Musik liebt, muss unbedingt diesen Krimi lesen!

Musikalischer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht und zugleich zum Nachdenken anregt

Bewertung am 04.07.2020
Bewertungsnummer: 1347995
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wolfgang Amadeus Mozart gilt als größtes Musikgenie aller Zeiten, seinen Kompositionen werden sogar heilende Kräfte nachgesagt. Umso verblüffender ist die Nebenwirkung, die sein berühmtestes Werk gleich am Anfang dieses hochspannenden Kriminalromans entfaltet: Während der Aufführung des Requiems in der Salzburger Kirche zu St. Peter bricht der Dirigent vor den entsetzten Blicken von Musikern und Zuhörern tot zusammen. „Musik kann im schwersten Unglück trösten“, so steht es einige Seiten später, „sie kann Schmerzen lindern und Wunden heilen, sie lässt vor Trauer oder vor Freude weinen, sie kann höchste Sinneslust wecken und in die wildeste Ekstase versetzen – aber töten?“ „Mozarts letztes Requiem“ ist zwar nicht der erste Krimi, der sich um das Leben eines großen Komponisten rankt, er ist aber wohl der erste, der die Musik ins Zentrum einer Mordserie stellt und sie quasi zum Rang einer Mordwaffe erhebt. „Suchen Sie nicht nach einem Täter, sondern nach den Tönen“, bekommt der frisch in Salzburg angekommene Chefinspektor Nathan Stiller von einem geheimnisvollen Mönch zu hören. Tatsächlich stellt sich bei jedem neuen Opfer der Mordserie immer wieder die gleiche, ungewöhnliche wie spannende Frage: Kann Musik töten? Sämtliche Mordmotive werden vom Chefinspektor und seinem Team – einem krimibegeisterten Assistenten, einem hochgebildeten Gerichtsmediziner und einer charmanten Antiquarin – durchleuchtet: Neid, Geld, Sex, Macht und Religion. Doch jedes Mal, wenn sie Verdächtige ins Visier genommen haben, werden diese ihrerseits Opfer der Mordserie. Und mit jedem neuen Opfer wird der Kriminalfall immer verzwickter: Steckt hinter den Morden am Ende tatsächlich ein musikalisches Motiv? Bereichert wird die wendungsreiche Story durch eine Fülle an Zitaten aus Mozarts musikalischen Texten und Briefen, meist im italienischen oder lateinischen Original. Man kann sie problemlos überspringen, ohne den Faden der Handlung zu verlieren, oder auch die eigenen Fremdsprachkenntnisse an ihnen messen und so die vielen Wortspiele genießen. Denn das Buch bietet sogar eine Übersetzung aller Zitate (mit Glossar!) im Anhang. Die Einbeziehung der vielen Fakten und Legenden um Mozarts Tod wird nicht nur Mozart-Fans erfreuen, sondern sie macht die Suche nach dem mysteriösen Täter, sieht man von einigen verzeihlichen Längen ab, noch interessanter. Die Sprache wechselt gekonnt zwischen ironisch-literarischem Stil und Umgangston. Manchmal ist sie knapp und bündig, manchmal etwas barocker wie beim mozartschen Maskenball im Rokoko-Stil. Sehr gelungen ist die Parodie der Sprache von Thomas Mann bei der Figur des Gerichtsmediziners Dr. Thilo Horvath. Was am meisten an diesem unkonventionellen Kriminalroman fasziniert, ist die tiefe Reflektion über die Macht der Musik, die hinter der wortwörtlich atemberaubenden Lösung steckt. Am Ende steht der Leser auch gedanklich nicht wie bei vielen anderen Krimis mit leeren Händen da, sondern sinniert in Mozarts musikalischer Gedankenwelt weiter. Fazit: Wer Musik liebt, muss unbedingt diesen Krimi lesen!

Meister der musikalischen Mordserie

Bewertung aus Forchheim am 09.06.2020

Bewertungsnummer: 1338579

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr origineller und immer spannender Krininalroman mit außergewöhnlicher Auflösung! Ich lese sehr viel und habe schon lange kein so überraschendes, sprachlich herausragendes, auch historisch interessantes und durchwegs zum Weiterlesen motivierendes Buch in der Hand gehabt! Ein großes Kompliment an den Schriftstellerdebütanten, von diesem Mann wird sicher noch viel zu hören sein! Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung mit Kommissar Nathan Stiller! Wer also auf Page-Turner mit vielen unerwarteten Handlungswendungen steht, ist bei diesem Werk genau richtig!

Meister der musikalischen Mordserie

Bewertung aus Forchheim am 09.06.2020
Bewertungsnummer: 1338579
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr origineller und immer spannender Krininalroman mit außergewöhnlicher Auflösung! Ich lese sehr viel und habe schon lange kein so überraschendes, sprachlich herausragendes, auch historisch interessantes und durchwegs zum Weiterlesen motivierendes Buch in der Hand gehabt! Ein großes Kompliment an den Schriftstellerdebütanten, von diesem Mann wird sicher noch viel zu hören sein! Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung mit Kommissar Nathan Stiller! Wer also auf Page-Turner mit vielen unerwarteten Handlungswendungen steht, ist bei diesem Werk genau richtig!

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Mozarts letztes Requiem

von Jago Prinz

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