Das Pantheon und seine architektonische Wirkung an ausgewählten Beispielen
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.10.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
57 (Printausgabe)
Dateigröße
1713 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346029645
Rom ist die europäische Stadt, in der sich zahlreiche Monumente befinden, die ihren Ursprung in der Antike haben. Jedes Jahr pilgern Menschen aus der ganzen Welt in die italienische Hauptstadt, um berühmte Sehenswürdigkeiten wie Amphitheater, Forum Romanum , Kaiserforen und Engelsburg hautnah mit eigenen Augen bewundern zu können. Ein wahrer Besuchermagnet für Touristen, Archäologen, Geschichtswissenschaftler und Architekturliebhaber ist außerdem das Pantheon.
Das im Zentrum Roms liegende Pantheon zählt zu den antiken Bauwerken, die bis heute am besten erhalten geblieben sind. Sein guter Zustand ist darauf zurückzuführen, dass es in eine christliche Kirche umgewandelt wurde, nachdem Kaiser Phokas den Baukomplex 608 n. Chr. an Papst Bonifaz IV. übertragen hat. Dies hatte zur Folge, dass es vor mutwilliger Zerstörung geschützt war. Demnach wundert es nicht, dass dieser einzigartige Bau mit zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Der Bau des noch heute zu bewundernden Monuments wird Hadrian zugeschrieben, welcher viele bauliche Maßnahmen in Rom vornahm, was aus alten Schriftquellen und archäologischen Funden hervorgeht. Dazu zählen Restaurierungen wie beispielsweise beim Augustusforum oder Neuerrichtungen. Auch außerhalb von Rom führte Hadrian seine Bautätigkeit aus. Sein Landsitz bei Tivoli sei hierbei besonders hervorgehoben. In der Hauptstadt Italiens sind die Engelsburg und das Pantheon die bekanntesten Beispiele der hadrianischen Baupolitik.
Die Besonderheit des Pantheons ist seine Vorbildfunktion für zahlreiche Bauten, die über die Epochen hinweg entstanden sind. In der Antike hatte das Pantheon noch keine besonders starke Auswirkung auf die nachfolgende Architektur; seine hohe Wertschätzung ist vielmehr ein neuzeitliches Phänomen.
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