Wolfgang Herrndorfs "Tschick". Eine fachwissenschaftliche und didaktische Analyse ausgewählter Aspekte
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.10.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
1564 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346045607
Wolfgang Herrndorf hat mit "Tschick" einen modernen Klassiker geschaffen, einen Roman, der einschlug wie eine Bombe. Ursprünglich für ein erwachsenes Publikum vorgesehen, wurde er kurze Zeit später auch von jugendlichen Lesern für sich entdeckt. Allein die Tatsache, dass Tschick sowohl für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, als auch den Deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen hat, verdeutlicht seinen Status als Grenzgänger zwischen Erwachsenen- und Jugendliteratur. Und auch die Einordnung in ein Genre fällt nicht leicht. Einerseits handelt es sich bei Tschick um einen Adoleszenzroman, begeben sich doch die beiden Protagonisten Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow auf eine Reise voller Abenteuer, sie begeben sich gewissermaßen auf die Suche nach ihrer eigenen Identität.
Die Adoleszenz bezeichnet die Zeit zwischen dem 11./12. und dem 25. Lebensjahr, dementsprechend das Erwachsenwerden im Zentrum des Romans steht. Häufige Motive sind dabei die Suche nach der eigenen Identität, die geschlechtliche Entwicklung und die Emanzipation vom Elternhaus, die mit einer Zunahme der Unabhängigkeit einhergeht. Dabei muss er jedoch vom Erziehungs-, Bildungs-, Entwicklungs- und Schulroman, in erster Linie für den erwachsenen Leser verfasst, abgegrenzt werden. Parallelen bestehen indes zum problemorientierten Jugendroman, beschränken sich doch beide auf die Zeitspanne des Erwachsenwerdens. Im Gegensatz zum Adoleszenzroman liegt beim problemorientierten Jugendroman jedoch der Fokus auf gesellschaftlichen Problematiken, die Helden besitzen keinen großartig ausgearbeiteten Charakter, während er bei ersterem auf den Problemen der Reifezeit selbst liegt.
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