Ist Frankreich noch eine Großmacht? Sarkozys Versuch, Frankreich im Libyenkonflikt als Großmacht zu rehabilitieren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
608 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346046703
Die Fragen, worin dieser unerwartete und abrupte Rollentausch begründet liegt und ob Paris infolgedessen nach einer Großmachtstellung in der internationalen Gemeinschaft strebt, sollen in dem vorliegenden Beitrag untersucht werden. Konkret ergibt sich daraus folgende zentrale Forschungsfrage:
Nutzt Sarkozy den die Intervention im Libyenkonflikt zur Rehabilitierung Frankreichs als Großmacht auf der internationalen Bühne?
Um das außenpolitische verhalten Frankreichs operationalisieren zu können, wird dieses mit der eigenen "Rolle" Frankreichs, dem ego-part (vgl. Jönsson/Westerlund 1982; Holsti 1970), verglichen und analysiert. Nach Kirste und Maull (1996) ist grundsätzlich davon auszugehen, dass jeder Staat ein eigenes Rollenkonzept besitzt. Setzt man einen ausreichenden Bindegrad von Rollenkonzept und Rollenverhalten voraus, so kann das außenpolitische Verhalten eines jeden Staates am eigenen Rollenkonzept analysiert, erklärt und bewertet werden (vgl. Kirste/Maull 1996). Mit Hilfe dieses Analyserasters zur Untersuchung der Rollenbilder von politischen Entscheidungsträgern können Übereinstimmungen und Abweichungen vom (idealtypischen) Rollenkonzept einer Großmacht identifiziert werden.
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