Analyse von Goethes 'Prometheus'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.12.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
517 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346077042
Im Analyseteil soll dann anhand der Form, des Aufbaus, der Figuren und Tropen und natürlich dem Inhalt klar werden, mit welcher Intention Goethe dieses Werk verfasste und antiken Stoff so aufbereitete, dass darin das Gedankengut der Stürmer und Dränger transportiert werden konnte. Die Hymne Prometheus ist ein Vehikel der Forderungen und Ausdrucksformen des Sturm und Drangs und ist heute noch immer ein hilfreiches Dokument zur Analyse der Literatur zwischen 1770 und 1830.
"PROMETHEUS Hier meine Welt, mein All! Hier fühl ich mich;" So spricht der Titan Prometheus zu sich selbst im Fragment des Dramas Prometheus von Johann Wolfgang Goethe. Im Zusammenhang mit diesem Drama, entstand im Herbst 1774 das Gedicht Prometheus, das Goethe ursprünglich für die Hofdame Charlotte von Stein schrieb. In meiner Analyse bearbeite ich das Gedicht nach dieser Handschrift (1777), da das die erste Form des Gedichts war. Der erste Druck wurde erst 1785 veröffentlicht von F. H. Jacobi in seiner Schrift Über die Lehren des Spinoza. Goethe wusste jedoch nicht von dieser anonymen Veröffentlichung und nahm 1789 das Gedicht in seine eigenen Schriften auf.
Den Prometheus Stoff nahm sich Goethe aus der griechischen Mythologie. Nach der griechischen Mythologie war Prometheus "Sohn des Titanen Iapetos und der Klymene, [...] Feind des Zeus und Helfer der Menschen." Goethe übernahm den Mythos nicht eins zu eins, sondern bediente sich an den Interpretationen von Platon und Ovid, die als Erste Prometheus mit der Erschaffung der Menschen in Verbindung brachten.
Das Gedicht, das als Hymne in Freien Rhythmen geschrieben wurde, ist ein Werk der Sturm und Drang Zeit und steht repräsentativ für diese literarische Epoche.
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