Produktbild: Shewadsneh
Band 2

Shewadsneh Die Schlacht am Little Bighorn

Aus der Reihe Shewadsneh
8

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,1 cm

Gewicht

257 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-02169-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,1 cm

Gewicht

257 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-02169-3

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    07.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    toller Westernroman

    Klapptext: Amerika,1876: Shewadsneh eilt seinem alten Sattelgefährten Sam Coperfield, der um seinen Claim in Stonewall kämpft, zu Hilfe - dabei gibt es zwei Tote und sie müssen fliehen. Dadurch geraten die beiden, im Powder-River-Land, in die Kämpfe zwischen den Blauröcken und Indianern. Sie schließen sich ihrem Freund Crazy Horse an - einem Oglala-Häuptling der letzten freilebenden Indianerstämme, die wenige Monate vor der folgenschweren Schlacht am Little Bighorn, ihre heiligen Black Hills, mit ihrem überragenden Goldvorkommen, gegen die weißen Eindringlinge verteidigen, die diesen Reichtum illegal an sich reißen. Gleichzeitig plant die Unionsarmee in einem breitangelegten Zangen-Feldzug, diese rebellischen Indianerstämme in die Knie zu zwingen. Three Stars George Crook, Colonel John Gibbon, One Star Alfred Howe Terry und Oberstleutnant George Armstrong Custer sollen es richten. Ebenso hetzt Clyde Thompson - wegen dem Doppelmord in Stonewall - mit einer Revolvermeute die Sattelgefährten. Er will diese am Galgen sehen. Unverhofft steht den Gefährten der Jesuitenprediger Long Kendrick bei - ein ehemaliger Gunfighter, der mit der Oglala White Rose verheiratet ist und den Indianern das Christentum predigt. Haben die Gefährten eine Chance? Meine Meinung: Dies ist der 2.Band einer Westernreihe mit dem jungen Shewadsneh.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers gelesen werden.Ich kannte den vorherigen Teil schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies. Ich wurde nach Amerika in das Jahr 1876 entführt und freute mich Shewadsneh wieder zu treffen.Natürlich begleitete ich ihn eine Weile und erlebte dabei viele interessante Momente. Wieder hat hier der Autor einen sensationellen Roman erschaffen.Vor meinen Augen sah ich den wilden Westen,die Indianer und die weissen Gegner.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr packende und fesselnde Erzählweise wure ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele actionreiche und atemberaubende Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Gerade die Kämpfe am Little Big Horn hat der Autor hervorragend beschrieben.Auch durch die guten Recherchen habe ich viel Wissenswertes über die Indianer und ihren Problemen zu der damaligen Zeit erfahren.Das hat mir sehr gut gefallen.Die Handlung blieb durchweg einfach interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Fasziniert haben mich die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben. Das Cover ist sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab.Weider einmal hatte ich viele spannende Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.

  • Samantha Faye

    aus Freihung

    5/5

    14.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Entrechtet ...

    Zwei Zitate, die Marlin zur Verfügung stellte:  "Ich werde mein Wort halten, bis die Steine schmelzen...Gott hat den weissen Mann gemacht und Gott hat den Apachen gemacht, und der Apache hat ebensoviel Recht auf das Land wie der weisse Mann. Ich will einen Vertrag machen, der dauerhaft ist, damit beide durch das Land ziehen können und keinen Streit haben." DELSHAY von den TONTO-APACHEN  Man verkauft nicht die Erde, auf der die Menschen wandeln.  TASHUNKA WITKO ( Crazy Horse ) Es ist eine unglaubliche Frechheit, mit welcher Chuzpe die Europäer einfach bereits von den Indigenen bewohntes und besiedeltes Land in Beschlag nahm, als angeblich leere Fläche.  Wie die Indigenen diffamiert wurden und noch immer bis heute Benachteiligung vielerlei Art erfahren.  Zwangsumsiedlungen, der Druck, in Reservaten leben zu müssen. Gewalt, Sterben und Tod. Ungeheure Verbrechen wurden gegen die Indigenen verübt.  Kompensation steht bis in die Gegenwart aus, die auch angemessen wäre.  1876: Shewadsneh, der "weiße" Indigene, der mit einer Cheyenne vermählt war und all die Kultur von innen kennt, erhält einen Hilferuf von seinem alten Freund Sam Coperfield. Er kämpft um seinen Claim in Stonewall.  Zwei ins Gras beißende zwingen sie dazu, Fersengeld zu geben.  Und unversehens sind sie zwischen den Frontlinien der Unionssoldaten und den Indigenen.  Selbstredend werden sie Alliierte ihres Seelenfreundes Crazy Horse. Der Chief der Nation der Oglala. Sie sind noch eine der verbliebenen freien Nationen. Die Black Hills sind sakrosant und es darf nicht sein, daß die weißen Barbaren sich das Gold von ihnen gierig unter den Nagel reißen.  Die Union plant mit der Armee einen Feldzug zu beginnen und wollen diese aufständischen "Indianer" zur endgültigen Kapitulation bringen.  Custer, der berüchtigte, George Crook, John Gibbon, Alfred Howe Terry sind die führenden Offiziere, die die Wende bringen sollen.  Clyde Thompson ist ebenso noch hinter unsere beiden Protagonisten her. Gefahr dräut also.  Long Kendrick ist ein weiterer Verbündeter unserer Helden. Dessen Ehefrau ist die Oglala White Rose. Er will die Indigenen bekehren.  Und dann, am 17.06.1876 beginnt sie dann. Die Schlacht am Little Bighorn. 1500 Lakota und Cheyenne kämpfen furios. Es entwickelt sich anders, als alle Beteiligten denken. Werden unsere Helden diese Tour de Force überleben?  Der Autor hat sehr fundiertes Wissen, bezüglich all dieser Historie und was die Indigenen betrifft. Sehr engagiert, mit Herz und empathisch hat er mit Verve und viel Seele dieses Buch verfasst.  Es hat tragische Komponenten und ist ebenso packend. Wahrhaft authentisch!  Shewadsneh ist ein integrer, loyaler, intelligenter Protagonist, den ich sehr schätze und mag.  Das ist mehr als ein Western. Das ist ein überragender Einblick in eine wechselhafte Epoche, mit Plastizität und einem berührenden Timbre des Narrativs.  Der Autor stammt aus Bern. Danke, Marlin ( Martin Neidhart ). 

  • ech

    aus Bochum

    4/5

    22.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Westernroman vor dem realen Hintergrund der Schlacht am Little Bighorn

    Mit diesem Buch schickt der Autor Martin „Marlin“ Neidhart den jungen Weißen Shewadsneh, der bei den Cheyenne aufgewachsen ist und nun so ein wenig zwischen den beiden Welten steht, in sein zweites Abenteuer. Man kann das Buch aber auch problemlos lesen und nachvollziehen, wenn man den ersten Band noch nicht kennt. Diesmal will Shewadsneh eigentlich nur seinem alten Sattelgefährten Sam Coperfield zur Hilfe eilen, gerät dabei aber in eine Schießerei, bei der es zwei Tote gibt. Obwohl Sam und er eindeutig in Notwehr gehandelt haben, müssen sie vor dem rachsüchtigen Bruder eines der Toten fliehen, der sie mit einer ganzen Meute verfolgt. Auf ihrer Flucht geraten sie im Powder-River-Land in die aufkommenden Kämpfe zwischen Indianern und Soldaten, die schlussendlich in der legendären Schlacht am Little Bighorn münden. Der Autor beweist hier seine umfangreichen Kenntnisse bzw. seine sorgfältige Recherchearbeit über die Zeit des wilden Westens und transportiert diese in Form einer spannenden und actionreichen Geschichte, die er mit einem hohen Erzähltempo stringent und weitestgehend schnörkellos vorantreibt. Zudem begegnen wir hier auch der einen oder anderen historisch verbürgten Figur, die der Geschichte noch ein paar zusätzlich Facetten hinzufügt. Die Abläufe, die zur Schlacht am Little Bighorn geführt haben, werden hier wahrheitsgetreu wiedergegeben. Dadurch geraten die Beschreibungen allerdings manchmal ein wenig zu sachlich und konnten so keine großen Emotionen bei mir wecken. Meinen Lesegenuss konnte dieser Umstand allerdings nur wenig trüben. Am Ende überwiegen die positiven Leseeindrücke bei weitem und ich habe ich mich als großer Fan des Genres Western bestens unterhalten gefühlt.

  • ech

    aus Bochum

    4/5

    22.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Westernroman vor…

    Spannender Westernroman vor dem realen Hintergrund der Schlacht am Little Bighorn Mit diesem Buch schickt der Autor Martin „Marlin“ Neidhart den jungen Weißen Shewadsneh, der bei den Cheyenne aufgewachsen ist und nun so ein wenig zwischen den beiden Welten steht, in sein zweites Abenteuer. Man kann das Buch aber auch problemlos lesen und nachvollziehen, wenn man den ersten Band noch nicht kennt. Diesmal will Shewadsneh eigentlich nur seinem alten Sattelgefährten Sam Coperfield zur Hilfe eilen, gerät dabei aber in eine Schießerei, bei der es zwei Tote gibt. Obwohl Sam und er eindeutig in Notwehr gehandelt haben, müssen sie vor dem rachsüchtigen Bruder eines der Toten fliehen, der sie mit einer ganzen Meute verfolgt. Auf ihrer Flucht geraten sie im Powder-River-Land in die aufkommenden Kämpfe zwischen Indianern und Soldaten, die schlussendlich in der legendären Schlacht am Little Bighorn münden. Der Autor beweist hier seine umfangreichen Kenntnisse bzw. seine sorgfältige Recherchearbeit über die Zeit des wilden Westens und transportiert diese in Form einer spannenden und actionreichen Geschichte, die er mit einem hohen Erzähltempo stringent und weitestgehend schnörkellos vorantreibt. Zudem begegnen wir hier auch der einen oder anderen historisch verbürgten Figur, die der Geschichte noch ein paar zusätzlich Facetten hinzufügt. Die Abläufe, die zur Schlacht am Little Bighorn geführt haben, werden hier wahrheitsgetreu wiedergegeben. Dadurch geraten die Beschreibungen allerdings manchmal ein wenig zu sachlich und konnten so keine großen Emotionen bei mir wecken. Meinen Lesegenuss konnte dieser Umstand allerdings nur wenig trüben. Am Ende überwiegen die positiven Leseeindrücke bei weitem und ich habe ich mich als großer Fan des Genres Western bestens unterhalten gefühlt.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    27.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und informativ

    „...Die Weißen haben uns viel versprochen, mehr als ich aufzählen kann, aber gehalten haben sie nur ein Versprechen; sie schworen, unser Land zu nehmen, und sie haben es genommen...“ Diese Worte von Red Cloud, dem Häuptling der Oglala, stehen zu Beginn des Buches, das im Kern die Schlacht am Little Bighon beschreibt. Darin eingebettet ist allerdings auch ein privates Schicksal. Wir schreiben das Jahr 1875. Sam Coperfield bietet Shewadsneh, den weißen Indianer, um Hilfe, da es der Thomson Clan auf seine Goldmine abgesehen hat. Der Autor hat erneut eine spannende Geschichte geschrieben. Günstig ist es, wenn man zuvor den ersten Teil über Shewadsneh gelesen hat, um die Zusammenhänge vollumfänglich zu begreifen. Zwar gibt es kurze Rückblenden, das sind aber nur Momentaufnahmen. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. In jeder Zeile ist die exakte Recherche des Autors spürbar. Als Sam und Shewadsneh im Saloon sind, erscheinen zwei der Thomsonbrüder. Die Situation eskaliert. Sam und Shewadsneh müssen fliehen, immer mit den Verfolgern auf ihrer Spur. Währenddessen zieht sich auch für die Oglala die Schlinge zu. „...Es ging um ergiebige Goldvorkommen in den Black Hills. Um diese zu erlangen, war den Weißen jedes Mittel recht...“ Gut ausgearbeitete und tiefgründige Gespräche, die Shewadsneh mit den Häuptlingen der Indianer nach seiner Ankunft in deren Lager führt, lassen die Probleme der Zeit lebendig werden. Das Land würde für alle reichen. Doch Goldgier und Machtanspruch bringen den Ureinwohnern Tod und Verderben. „...Dieses Land, unser Land, wird für uns immer mehr zu einem Land der Unfreiheit, des Zwangs und der Unterdrückung...“ Sitting Bull zieht sich für einige Tage zurück. Seine Visionen werden das weitere Handeln bestimmen. Die Armee der Weißen glaubt sich schon als Sieger. Sie wissen, dass sich mehrere Stämme er Ureinwohner am Little Bighorn getroffen haben. Noch ahnen sie aber nicht, dass die Häuptlinge aus ihren Niederlagen gelernt haben. Sehr ausführlich wird deren Taktik und die entsprechende Umsetzung beschrieben. Eines aber ist den Indianern klar. Die Armee wird nicht aufgeben. Crazy Horse formuliert das so: „...Ja, ich sage dir, sie kommen wieder und erst wenn der letzte freilebende Bison tot und der letzte Biber gehäutet ist, wird der weiße Mann merken, dass man Geld nicht essen kann...“ Währenddessen lassen Sam und Shewadsneh ihrer Verfolger mehrmals gekonnt auflaufen. Ein Ausblick auf die kommenden Jahre schließt das Buch ab. Die Geschichte hat mir sehr gtu gefallen.

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