Zwischen Jetzt und Morgen

Sabine Bartsch

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Beschreibung

Die sechzehnjährige Maryam fällt aus allen Wolken, als der coolste Typ der Schule völlig unbekümmert mit ihr flirtet, obwohl Jungs wie er doch auf ganz andere Mädchen stehen. Und warum lässt er einfach nicht locker, obwohl sie ihn mit Witz und frechen Sprüchen auf Abstand zu halten versucht? Als eines Tages Maryams Schulfreund Liam spurlos verschwindet, begreift sie, dass sie Teil eines perfiden Spiels ist. Doch da schwebt sie bereits in Lebensgefahr. Turbulent! Witzig! Spannend! Mit einem Ausschnitt dieser Geschichte gewann die Autorin den Literaturpreis Nordost.

Sabine Bartsch wurde im schönen Oldenburg geboren, wo sie eine unbeschwerte Kindheit mit ihrer Freundin Pippi Langstrumpf verbrachte, bevor sie ihr Herz an den amerikanischen Trinker Ernest Hemingway verlor. Nachdem sie sich von dieser heftigen Affäre einigermaßen erholt hatte, studierte sie in Hannover und war anschließend als Kulturmanagerin und Festivalorganisatorin tätig. Heute ist sie Geschäftsführerin eines Kulturzentrums in Baden-Württemberg und widmet ihre freie Zeit dem Schreiben.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 16.02.2020
Verlag Via tolino media
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Dateigröße 179 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783739486093

Das meinen unsere Kund*innen

4.2/5.0

11 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Spannender Jugendroman mit kleinen Schwächen...

Annis-Bücherstapel am 07.08.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Maryam Landmann ist eine Außenseiterin. Sie wünscht sich so sehr beliebt zu sein und allen Jungs den Kopf zu verdrehen, doch dafür ist sie einfach nicht hübsch genug, findet sie. Um möglichst gut mit der eigenen Situation umgehen zu können, hat sie beschlossen, Zynikerin zu werden und bemüht sich gar nicht erst, irgendjemandem zu gefallen. Bis durch eine Konfrontation mit zwei Schulkameraden plötzlich der beliebte und gutaussehende Hannes auf sie aufmerksam wird und sie bittet, ihm Nachhilfe zu geben. Vor Maryam liegt eine aufregende Zeit, die geprägt ist von vielen Zweifeln und ihrem inneren Konflikt, ob sie Hannes vertrauen kann und er es ehrlich mit ihr meint oder ob sie sich vor ihm in Acht nehmen soll, weil er sie womöglich nur vorführen will. Maryam Landmann ist ein 16-jähriges Mädchen, das sich wünscht beliebt und hübsch zu sein. Doch trotz ihres etwas geminderten Selbstwertgefühls tritt sie ziemlich selbstsicher auf und wirkt auch recht mutig. Ich finde gerade starke Protagonistinnen gut, doch gibt es für mich einen kleinen Widerspruch in dieser Figur. Einerseits will sie gern von den Jungen begehrt werden und cool sein, gemocht werden. Typischerweise reagieren Jugendliche in dem Alter dann eher so, dass sie nett sind und sich anpassen. Zwar finde ich gut, dass sie sich ein Stück weit abgrenzt, aber für mich ist es so leider nicht authentisch. Außerdem gefällt mir auch nicht alles, was sie sagt und wie sie es sagt. Maryam kennt die Rolle der Außenseiterin und weiß auch, wie schwer es zum Teil ist, damit umzugehen bzw. weiß auch, dass es wehtun kann. Trotzdem ist sie in ihren Äußerungen mitunter sehr beleidigend und von oben herab. Oft entsteht bei mir außerdem der Eindruck, dass sie besserwisserisch ist und ihr irgendwie alles gelingt. Da es ein Jugendroman ist, in dem die Protagonistin schon auch eine Vorbildwirkung inne hat, finde ich dieses Verhalten nicht immer gut. Für mich wird leider auch Maryam’s Ziel nicht richtig deutlich und sie macht mir persönlich zu wenig Entwicklung durch. Daneben fehlen mir richtige Hürden, die sie zu überwinden hat. Maryam gerät zwar in eine sehr gefährliche Situation, aber das war es ja auch schon fast. Insgesamt ist sie mir leider nicht sehr sympathisch, auch wenn mir der Ansatz einer starken Protagonistin sehr gefällt. Auch bei den Nebenfiguren habe ich ein paar Beanstandungen. Im Grunde sind die meisten wirklich nett und wenn sie nicht nett sind, soll es meines Erachtens auch so sein. Zum Teil sind die Figuren aber sehr klischeehaft und auch oberflächlich, wie z.B. die großbusige, von allen Jungs begehrte, blauäugige Tamara, die total naiv ist oder der wunderschöne, sexy und allseits beliebte Hannes. Da hätte ich mir mehr Einzigartigkeit und vor allem mehr Tiefe für alle Figuren gewünscht. Die Figuren sind in allem recht absolut, entweder schön, dumm oder böse. Ganz besonders schwierig finde ich den Umgang mit sensiblen Themen. Das Thema „Akne“ ist in der Pubertät häufig sehr belastend für die Betroffenen. Warum muss gerade der Bösewicht auch noch Akne haben und scheinbar auch nur er? Was löst das bei einem betroffenen Leser/ einer betroffenen Leserin aus? Noch viel schlimmer finde ich anfänglich Maryam’s Eltern bzw. deren Äußerungen. Für mich ist das ein absolutes NoGo. SPOILER ANFANG Mutter und Vater lästern tatsächlich über die fast noch nicht vorhandene Oberweite ihrer Tochter und belustigen sich. Die Tochter lauscht und bekommt das mit. SPOILER ENDE Auch an dieser Stelle frage ich mich, was will die Autorin damit erreichen. Ja, Maryam tut mir leid, aber ansonsten bin ich eher erschrocken. Später nehmen sie dann aus meiner Sicht die richtige Rolle ein und beschützen ihr Kind, aber auch die anderen Jugendlichen. Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Zwar fand ich auch hier den Anfang sehr klischeehaft (der Beginn einer typischen Teenie-Romanze), aber das ändert sich dann ja und es wird eher ein kleiner Thriller. Es gibt eine gut entwickelte Spannungskurve, nur ist meines Erachtens recht vorhersehbar, wer hinter allem steckt. Außerdem hätte ich mir hier mehr Tiefe für den Antagonisten gewünscht, um zu erfahren, was dessen Beweggründe für alles sind. Es gibt aus meiner Sicht keine wirklichen Konflikte, außer dem Hauptkonflikt, dafür aber den ein oder anderen überraschenden Twist. Besonders gefallen hat mir, dass die Freunde zusammenhalten und füreinander einstehen. Aber wie liest sich das Buch nun? Es sind 20 kürzere Kapitel, die in der ICH- Form im Präteritum aus Maryam’s Sicht geschrieben sind. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Doch meines Erachtens passt der Ausdruck nicht immer zur Zielgruppe und auch nicht zu den Protagonisten. Teilweise sind ordinäre Ausdrücke dabei, denen dann wiederum schon fast wieder etwas Kindliches entgegensteht. SPOILER ANFANG sagt eine 16- jährige wirklich: „Dieser pickelige Daniel ist das hinterletzte Arschloch...und ich bin schwer verwundert, dass du mit ihm abhängst.“? Meine 14-jährige Tochter hat mich schief angeguckt und gefragt, wer so spricht. SPOILER ENDE Ansonsten gelingt es der Autorin aus meiner Sicht sehr gut, Spannung aufzubauen. Mein Fazit nach 200 Seiten: „Zwischen Jetzt und Morgen“ ist ein Jugendroman, der zeigt, welche Folgen Mobbing haben und wie weit es gehen kann, wenn niemand die Täter stoppt. Wer einen spannenden Jugendroman sucht, der in Deutschland spielt und neben den ersten Schwärmereien das Thema „Mobbing“ bearbeitet, der dürfte mit diesem Roman gut beraten sein. Von mir erhält dieses Buch eine Kaufempfehlung (3,5/5 Sternen), weil mir die Geschichte gefallen hat und wirklich spannend war. Ein halbes Sternchen ziehe ich ab für die aus meiner Sicht fehlende Tiefe der Figuren, ein weiteres halbes Sternchen für den Umgang mit sensiblen Themen (Akne, körperliche Entwicklung in der Pubertät) und noch ein halbes Sternchen für den Schreibstil, der meines Erachtens nicht immer zur Zielgruppe und den Protagonisten passt. Ich muss nochmal erwähnen, dass mir dieses Buch wirklich gefallen hat, nur wurde für mich persönlich nicht das gesamte Potenzial genutzt. Schade! An dieser Stelle weise ich darauf hin, dass es mir fernliegt, die Autorin in irgendeiner Art und Weise zu beleidigen. Ich wünsche mir, dass all meine Anmerkungen als meine persönliche Meinung und als konstruktive Kritik verstanden werden. Vielen Dank an Sabine Bartsch für diese Geschichte.

4/5

Spannender Jugendroman mit kleinen Schwächen...

Annis-Bücherstapel am 07.08.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Maryam Landmann ist eine Außenseiterin. Sie wünscht sich so sehr beliebt zu sein und allen Jungs den Kopf zu verdrehen, doch dafür ist sie einfach nicht hübsch genug, findet sie. Um möglichst gut mit der eigenen Situation umgehen zu können, hat sie beschlossen, Zynikerin zu werden und bemüht sich gar nicht erst, irgendjemandem zu gefallen. Bis durch eine Konfrontation mit zwei Schulkameraden plötzlich der beliebte und gutaussehende Hannes auf sie aufmerksam wird und sie bittet, ihm Nachhilfe zu geben. Vor Maryam liegt eine aufregende Zeit, die geprägt ist von vielen Zweifeln und ihrem inneren Konflikt, ob sie Hannes vertrauen kann und er es ehrlich mit ihr meint oder ob sie sich vor ihm in Acht nehmen soll, weil er sie womöglich nur vorführen will. Maryam Landmann ist ein 16-jähriges Mädchen, das sich wünscht beliebt und hübsch zu sein. Doch trotz ihres etwas geminderten Selbstwertgefühls tritt sie ziemlich selbstsicher auf und wirkt auch recht mutig. Ich finde gerade starke Protagonistinnen gut, doch gibt es für mich einen kleinen Widerspruch in dieser Figur. Einerseits will sie gern von den Jungen begehrt werden und cool sein, gemocht werden. Typischerweise reagieren Jugendliche in dem Alter dann eher so, dass sie nett sind und sich anpassen. Zwar finde ich gut, dass sie sich ein Stück weit abgrenzt, aber für mich ist es so leider nicht authentisch. Außerdem gefällt mir auch nicht alles, was sie sagt und wie sie es sagt. Maryam kennt die Rolle der Außenseiterin und weiß auch, wie schwer es zum Teil ist, damit umzugehen bzw. weiß auch, dass es wehtun kann. Trotzdem ist sie in ihren Äußerungen mitunter sehr beleidigend und von oben herab. Oft entsteht bei mir außerdem der Eindruck, dass sie besserwisserisch ist und ihr irgendwie alles gelingt. Da es ein Jugendroman ist, in dem die Protagonistin schon auch eine Vorbildwirkung inne hat, finde ich dieses Verhalten nicht immer gut. Für mich wird leider auch Maryam’s Ziel nicht richtig deutlich und sie macht mir persönlich zu wenig Entwicklung durch. Daneben fehlen mir richtige Hürden, die sie zu überwinden hat. Maryam gerät zwar in eine sehr gefährliche Situation, aber das war es ja auch schon fast. Insgesamt ist sie mir leider nicht sehr sympathisch, auch wenn mir der Ansatz einer starken Protagonistin sehr gefällt. Auch bei den Nebenfiguren habe ich ein paar Beanstandungen. Im Grunde sind die meisten wirklich nett und wenn sie nicht nett sind, soll es meines Erachtens auch so sein. Zum Teil sind die Figuren aber sehr klischeehaft und auch oberflächlich, wie z.B. die großbusige, von allen Jungs begehrte, blauäugige Tamara, die total naiv ist oder der wunderschöne, sexy und allseits beliebte Hannes. Da hätte ich mir mehr Einzigartigkeit und vor allem mehr Tiefe für alle Figuren gewünscht. Die Figuren sind in allem recht absolut, entweder schön, dumm oder böse. Ganz besonders schwierig finde ich den Umgang mit sensiblen Themen. Das Thema „Akne“ ist in der Pubertät häufig sehr belastend für die Betroffenen. Warum muss gerade der Bösewicht auch noch Akne haben und scheinbar auch nur er? Was löst das bei einem betroffenen Leser/ einer betroffenen Leserin aus? Noch viel schlimmer finde ich anfänglich Maryam’s Eltern bzw. deren Äußerungen. Für mich ist das ein absolutes NoGo. SPOILER ANFANG Mutter und Vater lästern tatsächlich über die fast noch nicht vorhandene Oberweite ihrer Tochter und belustigen sich. Die Tochter lauscht und bekommt das mit. SPOILER ENDE Auch an dieser Stelle frage ich mich, was will die Autorin damit erreichen. Ja, Maryam tut mir leid, aber ansonsten bin ich eher erschrocken. Später nehmen sie dann aus meiner Sicht die richtige Rolle ein und beschützen ihr Kind, aber auch die anderen Jugendlichen. Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Zwar fand ich auch hier den Anfang sehr klischeehaft (der Beginn einer typischen Teenie-Romanze), aber das ändert sich dann ja und es wird eher ein kleiner Thriller. Es gibt eine gut entwickelte Spannungskurve, nur ist meines Erachtens recht vorhersehbar, wer hinter allem steckt. Außerdem hätte ich mir hier mehr Tiefe für den Antagonisten gewünscht, um zu erfahren, was dessen Beweggründe für alles sind. Es gibt aus meiner Sicht keine wirklichen Konflikte, außer dem Hauptkonflikt, dafür aber den ein oder anderen überraschenden Twist. Besonders gefallen hat mir, dass die Freunde zusammenhalten und füreinander einstehen. Aber wie liest sich das Buch nun? Es sind 20 kürzere Kapitel, die in der ICH- Form im Präteritum aus Maryam’s Sicht geschrieben sind. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Doch meines Erachtens passt der Ausdruck nicht immer zur Zielgruppe und auch nicht zu den Protagonisten. Teilweise sind ordinäre Ausdrücke dabei, denen dann wiederum schon fast wieder etwas Kindliches entgegensteht. SPOILER ANFANG sagt eine 16- jährige wirklich: „Dieser pickelige Daniel ist das hinterletzte Arschloch...und ich bin schwer verwundert, dass du mit ihm abhängst.“? Meine 14-jährige Tochter hat mich schief angeguckt und gefragt, wer so spricht. SPOILER ENDE Ansonsten gelingt es der Autorin aus meiner Sicht sehr gut, Spannung aufzubauen. Mein Fazit nach 200 Seiten: „Zwischen Jetzt und Morgen“ ist ein Jugendroman, der zeigt, welche Folgen Mobbing haben und wie weit es gehen kann, wenn niemand die Täter stoppt. Wer einen spannenden Jugendroman sucht, der in Deutschland spielt und neben den ersten Schwärmereien das Thema „Mobbing“ bearbeitet, der dürfte mit diesem Roman gut beraten sein. Von mir erhält dieses Buch eine Kaufempfehlung (3,5/5 Sternen), weil mir die Geschichte gefallen hat und wirklich spannend war. Ein halbes Sternchen ziehe ich ab für die aus meiner Sicht fehlende Tiefe der Figuren, ein weiteres halbes Sternchen für den Umgang mit sensiblen Themen (Akne, körperliche Entwicklung in der Pubertät) und noch ein halbes Sternchen für den Schreibstil, der meines Erachtens nicht immer zur Zielgruppe und den Protagonisten passt. Ich muss nochmal erwähnen, dass mir dieses Buch wirklich gefallen hat, nur wurde für mich persönlich nicht das gesamte Potenzial genutzt. Schade! An dieser Stelle weise ich darauf hin, dass es mir fernliegt, die Autorin in irgendeiner Art und Weise zu beleidigen. Ich wünsche mir, dass all meine Anmerkungen als meine persönliche Meinung und als konstruktive Kritik verstanden werden. Vielen Dank an Sabine Bartsch für diese Geschichte.

4/5

Rasantes Abenteuer mit ernster Thematik

Eine Kundin/ein Kunde aus Am Mellensee am 27.07.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Zwischen Jetzt und Morgen" ist ein Jugendroman, über erste große Gefühle, falsche Entscheidungen und echte Freundschaft. Verpackt ist das Ganze in ein spannendes Abenteuer mit einer etwas anderen Heldin. Zu Beginn bekommt man einen kurzen Rückblick aus Maryam´s persönlichen Leben und den heutigen Stand, vor allem ihren Stand in der Gesellschaft und hier vielmehr im Lager Schule. Maryam bezeichnet sich selbst als zynisch. Vielmehr hat sie eine sehr gesunde Auffassungsgabe und ist so schlau, sich selbst als Mensch zu sehen, wenn auch eher kritisch und sich nicht anzupassen. Sie ist gut in der Schule, hat aber ihren eigenen Kopf und kühle Lage alles zu beurteilen, kritisieren und zu analysieren. Daher ist sie auch ein sehr vorsichtiger Mensch und lässt sich nicht so schnell auf andere ein. Sie hat lieber einen kleinen aber festen und verlässlichen Freundesstamm und und ich mag sie einfach total von ihrer Art her, denn sie ist ein ganz starken, selbstbewusstes und eigenständiges junges Mädchen, die mit Sicherheit ihren Weg gehen wird. Sie hat einen großen Gerechtigkeitssinn und tritt lieber für andere ein als für sich selbst. Als Hannes sich plötzlich für sie interessiert, gerät ihre bisherige Sichtweise etwas ins Wanken und sie genießt das neue aufkommende Gefühl, jedoch bleibt sie weiterhin skeptisch, denn Maryam vertraut lieber auf das altbekannte als auf sich plötzlich veränderte Situationen. Die Geschichte ist amüsant, mit überraschenden und aufregenden Elementen und auch süßen Momenten. Es passiert eine Menge in der kurzen Zeit und man hat nicht wirklich Augenblicke zum aufatmen, daher ist es auch keinen Fall Langweilig und teilweise auch erschreckend, zu was so junge Menschen schon im Stande sind. Den Schreibstil fand ich wirklich toll, vor allem ist er jugendlich gehalten, frech, trieft vor Sarkasmus und Selbstironie und hat dadurch einen sehr schönen Humor, den ich sehr mochte. Die Dialoge waren spritzig, amüsant, aber auch ernsthaft und nachdenklich. Die Handlung wird in der jeweiligen Ich-Perspektive von Maryam wiedergegeben. Diese Erzählart gefällt mir immer wieder, so dass man stets allen Gedankengängen, Handlungen und Gefühlen folgen kann. Die einzelnen Kapitel tragen kleine passende Überschriften und haben eine gleichbleibende kurze Leselänge. Meine Kritikpunkte liegen beim Ende der Geschichte. Dadurch das es im eBook gerade mal nur 140 Seiten sind zieht das Tempo natürlich stetig an, das stört mich auch nicht, jedoch verliert es sich so zum Ende und man hat den Eindruck es muss nun Enden. Ich denke ein wenig mehr Zeilen hätten nicht geschadet. Die eigentliche erste Liebe entsteht nebenbei, was ich Schade fand und ein wenig mehr Klärungsbedarf zum Wieso und Weshalb hätten mich schon nich interessiert. Das Cover ist zeitlos schön und ist passend zum Roman gewählt, so dass nichts verraten wird und genügend Interpretationsspielraum bleibt. Mein Fazit: Eine sehr rasante, humorvolle, aber auch sehr ernsthafte Thematik mit einer süßen Mischung aus Emotionen, Freundschaft, Familien, erste Liebe, Selbstfindung, Spannung und Abenteuer.

4/5

Rasantes Abenteuer mit ernster Thematik

Eine Kundin/ein Kunde aus Am Mellensee am 27.07.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Zwischen Jetzt und Morgen" ist ein Jugendroman, über erste große Gefühle, falsche Entscheidungen und echte Freundschaft. Verpackt ist das Ganze in ein spannendes Abenteuer mit einer etwas anderen Heldin. Zu Beginn bekommt man einen kurzen Rückblick aus Maryam´s persönlichen Leben und den heutigen Stand, vor allem ihren Stand in der Gesellschaft und hier vielmehr im Lager Schule. Maryam bezeichnet sich selbst als zynisch. Vielmehr hat sie eine sehr gesunde Auffassungsgabe und ist so schlau, sich selbst als Mensch zu sehen, wenn auch eher kritisch und sich nicht anzupassen. Sie ist gut in der Schule, hat aber ihren eigenen Kopf und kühle Lage alles zu beurteilen, kritisieren und zu analysieren. Daher ist sie auch ein sehr vorsichtiger Mensch und lässt sich nicht so schnell auf andere ein. Sie hat lieber einen kleinen aber festen und verlässlichen Freundesstamm und und ich mag sie einfach total von ihrer Art her, denn sie ist ein ganz starken, selbstbewusstes und eigenständiges junges Mädchen, die mit Sicherheit ihren Weg gehen wird. Sie hat einen großen Gerechtigkeitssinn und tritt lieber für andere ein als für sich selbst. Als Hannes sich plötzlich für sie interessiert, gerät ihre bisherige Sichtweise etwas ins Wanken und sie genießt das neue aufkommende Gefühl, jedoch bleibt sie weiterhin skeptisch, denn Maryam vertraut lieber auf das altbekannte als auf sich plötzlich veränderte Situationen. Die Geschichte ist amüsant, mit überraschenden und aufregenden Elementen und auch süßen Momenten. Es passiert eine Menge in der kurzen Zeit und man hat nicht wirklich Augenblicke zum aufatmen, daher ist es auch keinen Fall Langweilig und teilweise auch erschreckend, zu was so junge Menschen schon im Stande sind. Den Schreibstil fand ich wirklich toll, vor allem ist er jugendlich gehalten, frech, trieft vor Sarkasmus und Selbstironie und hat dadurch einen sehr schönen Humor, den ich sehr mochte. Die Dialoge waren spritzig, amüsant, aber auch ernsthaft und nachdenklich. Die Handlung wird in der jeweiligen Ich-Perspektive von Maryam wiedergegeben. Diese Erzählart gefällt mir immer wieder, so dass man stets allen Gedankengängen, Handlungen und Gefühlen folgen kann. Die einzelnen Kapitel tragen kleine passende Überschriften und haben eine gleichbleibende kurze Leselänge. Meine Kritikpunkte liegen beim Ende der Geschichte. Dadurch das es im eBook gerade mal nur 140 Seiten sind zieht das Tempo natürlich stetig an, das stört mich auch nicht, jedoch verliert es sich so zum Ende und man hat den Eindruck es muss nun Enden. Ich denke ein wenig mehr Zeilen hätten nicht geschadet. Die eigentliche erste Liebe entsteht nebenbei, was ich Schade fand und ein wenig mehr Klärungsbedarf zum Wieso und Weshalb hätten mich schon nich interessiert. Das Cover ist zeitlos schön und ist passend zum Roman gewählt, so dass nichts verraten wird und genügend Interpretationsspielraum bleibt. Mein Fazit: Eine sehr rasante, humorvolle, aber auch sehr ernsthafte Thematik mit einer süßen Mischung aus Emotionen, Freundschaft, Familien, erste Liebe, Selbstfindung, Spannung und Abenteuer.

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