Die neunte Konfiguration

Die neunte Konfiguration

Thriller

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2020

Verlag

Festa

Seitenzahl

192

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2020

Verlag

Festa

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/2,5 cm

Gewicht

280 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-824-7

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5.0

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"Kängurus können sehr freundlich sein. Die sind nicht alle mies."

Bewertung am 17.05.2020

Bewertungsnummer: 345087

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tief in den Wäldern der USA liegt ein altes Herrenhaus, das von der Regierung als militärische Irrenanstalt genutzt wird. Alle dort untergebrachten Soldaten leiden an unterschiedlichen Geisteskrankheiten. Doch ist das wirklich die Wahrheit? Oder spielen die Insassen nur die Verrückten? Der Marine-Psychiater Hudson Cane soll Licht ins Dunkel bringen, doch nicht die Insassen sind seine größte Herausforderung, sondern vielmehr die Dämonen der eigenen Vergangenheit… Der US-amerikanische Autor William Peter Blatty ist vor allem durch seinen 1971 erschienenen Roman „Der Exorzist“ bekannt und das auf diesem (meiner Meinung nach) Meisterwerk der Horrorliteratur basierenden Drehbuch für den 1973 entstandenen Film, für das er sogar einen Oskar erhielt. Bereits 1966 schrieb Blatty allerdings einen ebenso genialen Roman, zuerst mit dem Titel „Twinkle, Twinkle, Killer Kane“, später veröffentlicht als „The Ninth Configuration“. Der Festa-Verlag ließ es sich zum Glück nicht nehmen, dieses Werk in seiner „Festa-Must-Read“-Reihe neu herauszugeben und so kommen auch die deutschen Leser in den Genuss dieses hervorragenden Buches. Im Gegensatz zu „Der Exorzist“ ist „Die neunte Konfiguration“ fern ab von Horror und vielmehr im Bereich des psychologischen Romans angesiedelt, angereichert mit viel Philosophie. Es werden Dinge erörtert wie die Existenz Gottes, ein mögliches Leben nach dem Tod, um nur zwei Beispiele zu nennen. Manche Abschnitte sind unheimlich humorvoll, andere dagegen sind unheimlich tragisch. Am Anfang werden zwar sehr viele Charaktere vorgestellt und eine Sortierung fällt erst schwer, mit jeder gelesenen Seite kristallisieren sich jedoch die Protagonisten heraus und die Struktur innerhalb der Irrenanstalt wird zunehmend klarer. Simulieren die Gefangenen ihren Wahnsinn nur, um sich vor dem Dienst in der Armee zu drücken? Flüchten sie sich vielleicht in den freiwilligen Wahnsinn, um sich vor dem wirklichen Durchdrehen zu schützen? Oder sind die Patienten wirklich verrückt? Und was hat das mit der Vergangenheit von Hudson Kane zu tun? Nach einem wirklich exzellenten Twist und im großen Finale hat man fast auf alles eine Antwort und manche Fragen brauchen letztendlich keine klare Beantwortung, sondern können so wie sie sind auch einfach stehen bleiben. Einfach großartig! Wer hier Horror erwartet, wird vollkommen enttäuscht. Wer sich allerdings auf einen psychologischen und philosophischen Roman einlässt, der Komik und Tragik unheimlich gut vereint, der wird mit einem ganz besonderen Buch belohnt. Ich bin mehr als nur begeistert!
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"Kängurus können sehr freundlich sein. Die sind nicht alle mies."

Bewertung am 17.05.2020
Bewertungsnummer: 345087
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tief in den Wäldern der USA liegt ein altes Herrenhaus, das von der Regierung als militärische Irrenanstalt genutzt wird. Alle dort untergebrachten Soldaten leiden an unterschiedlichen Geisteskrankheiten. Doch ist das wirklich die Wahrheit? Oder spielen die Insassen nur die Verrückten? Der Marine-Psychiater Hudson Cane soll Licht ins Dunkel bringen, doch nicht die Insassen sind seine größte Herausforderung, sondern vielmehr die Dämonen der eigenen Vergangenheit… Der US-amerikanische Autor William Peter Blatty ist vor allem durch seinen 1971 erschienenen Roman „Der Exorzist“ bekannt und das auf diesem (meiner Meinung nach) Meisterwerk der Horrorliteratur basierenden Drehbuch für den 1973 entstandenen Film, für das er sogar einen Oskar erhielt. Bereits 1966 schrieb Blatty allerdings einen ebenso genialen Roman, zuerst mit dem Titel „Twinkle, Twinkle, Killer Kane“, später veröffentlicht als „The Ninth Configuration“. Der Festa-Verlag ließ es sich zum Glück nicht nehmen, dieses Werk in seiner „Festa-Must-Read“-Reihe neu herauszugeben und so kommen auch die deutschen Leser in den Genuss dieses hervorragenden Buches. Im Gegensatz zu „Der Exorzist“ ist „Die neunte Konfiguration“ fern ab von Horror und vielmehr im Bereich des psychologischen Romans angesiedelt, angereichert mit viel Philosophie. Es werden Dinge erörtert wie die Existenz Gottes, ein mögliches Leben nach dem Tod, um nur zwei Beispiele zu nennen. Manche Abschnitte sind unheimlich humorvoll, andere dagegen sind unheimlich tragisch. Am Anfang werden zwar sehr viele Charaktere vorgestellt und eine Sortierung fällt erst schwer, mit jeder gelesenen Seite kristallisieren sich jedoch die Protagonisten heraus und die Struktur innerhalb der Irrenanstalt wird zunehmend klarer. Simulieren die Gefangenen ihren Wahnsinn nur, um sich vor dem Dienst in der Armee zu drücken? Flüchten sie sich vielleicht in den freiwilligen Wahnsinn, um sich vor dem wirklichen Durchdrehen zu schützen? Oder sind die Patienten wirklich verrückt? Und was hat das mit der Vergangenheit von Hudson Kane zu tun? Nach einem wirklich exzellenten Twist und im großen Finale hat man fast auf alles eine Antwort und manche Fragen brauchen letztendlich keine klare Beantwortung, sondern können so wie sie sind auch einfach stehen bleiben. Einfach großartig! Wer hier Horror erwartet, wird vollkommen enttäuscht. Wer sich allerdings auf einen psychologischen und philosophischen Roman einlässt, der Komik und Tragik unheimlich gut vereint, der wird mit einem ganz besonderen Buch belohnt. Ich bin mehr als nur begeistert!

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Die neunte Konfiguration

von William Peter Blatty

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