Die retrospektive Anwendung von Theorien reflexiven Denkens auf den Fall Frau A. Eine Fallstudie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.02.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
498 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346120380
Vom Anbeginn der Supervision am Ende des 19. Jahrhunderts zeigte sich, dass der zu behandelnde Gegenstand supervisorischer Arbeit die emotionale Überforderung im beruflichen Feld ist. Supervision sollte helfen, in schwierigen beruflichen Situationen mit den eigenen Gefühlen umzugehen, um handlungsfähig zu bleiben. Gröning führt weiter aus, dass sich Supervision - um eben dieser Aufgabe gerecht werden zu können - zu einem reflexiven Konzept entwickelte, das sich in vielfacher Weise die Möglichkeiten reflexiven Denkens erschloss.
Da Supervision als eine Form von Beratung anzusehen ist, die sich auf berufliche Felder konzentriert, ist die Entwicklung von Beratung auch im Allgemeinen als reflexives Konzept zu verstehen, das seine Handlungsfelder auf alle menschlichen Lebensbereiche auszuweiten vermochte. Doch was heißt Reflexion? Welche Traditionen der Reflexion und des reflektierenden Denkens sind anwendbar für die Beratung? Und wie können diese praktisch im Beratungsprozess angewendet werden?
Die vorliegende Arbeit wird anhand einer retrospektiven Fallstudie verschiedene Formen reflexiven Denkens vorstellen und ihre spezifische Funktion im Beratungsprozess. Hierbei werden die Theorien John Dewes, Pierre Bourdiues und Wilfred Bions vorgestellt. Abschließend wird der vorgestellte Fall im Sinne der "Reflective function" beleuchtet.
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