Bildintervention und Abdruck. Das Aufzeigen der Medialität anhand von Dirk Braeckmans Fotografien
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.03.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
1119 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346132918
Das Medium, so heißt es, entzieht sich der Beobachtung, sobald es der Funktion des Vermittelns nachkommt. Als das Mittlere ist es von einer strukturellen Undurchdringlichkeit geprägt. Dies findet sich in Theorien von verschiedenen Medienwissenschaftler*innen wieder, wie Marshall McLuhan, Sybille Krämer, Ludwig Jäger oder auch Dieter Mersch. Mersch verwendet anstelle des Großbegriffs Medium lieber den Begriff der Medialität, welcher die Struktur und Funktionsweise eines Mediums umfasst. Die Medialität durchdringt das Medium und befähigt es hervorzubringen, darzustellen, zu übertragen und zu vermitteln; wird dabei jedoch nicht mitmediatisiert. Dabei handelt es sich beispielsweise um Materialitäten, Produktionsbedingungen oder Verfahren der Verbreitung und Übertragung. Mersch negative Medientheorie beschäftigt sich unter anderem mit dem Aufzeigen der Medialität und den damit zusammenhängenden Herausforderungen.
An Hand von zwei ausgewählten Fotografien des belgischen Fotografen Dirk Braeckman soll gezeigt werden, wie sich die Medialität der Beispielfotografien mittels (künstlerischer) Intervention aufzeigen lässt. Beide Fotografien bilden bereits bestehende Fotografien ab, welche Lichtreflektionen auf ihrer Oberfläche aufweisen. Während die Sicht auf das ,eigentliche' Motiv versperrt wird, drängen sich das Trägermaterial und Hinweise auf den Herstellungsprozess mit auf. Könnte man daher sagen, dass sich hier bereits eine Art von Medialität aufzeigt? Neben der formenhaften Darstellung des Motivs tritt plötzlich ihr bedingendes Material und nimmt ebenso den Status des Motivs ein. Treffen in den Fotografien letztendlich mehrere Ebenen einer Art Wirklichkeit aufeinander, die sich jedoch beide beim Akt des Fotografierens gleichberechtigt vor der Kamera befunden haben?
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