Produktbild: Was in jener Nacht geschah

Was in jener Nacht geschah Roman

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11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Originaltitel

The Break

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77072-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Originaltitel

The Break

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77072-4

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    05.11.2021

    eBook (ePUB)

    Erinnert an Toni Morrisson

    Der Roman handelt von einer kanadischen Bevölkerungsgruppe, über die hierzulande nur wenig bekannt ist, nämlich den Indigenen. In einer nicht genannten Großstadt in Zentralkanada, vielleicht ist es Winnipeg, leben viele Indigene, deren Alltag von Armut und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Wir begegnen zunächst Stella, die eines abends von ihrem Fenster aus die Vergewaltigung einer jungen Frau beobachtet. Die gerufene Polizei beginnt zu ermitteln, doch ist dies beileibe kein Krimi, sondern ein sehr spannendes Familiendrama, in dem die Frauen im Mittelpunkt stehen, die immer die schwersten Lasten zu tragen haben und doch die Familie zusammenhalten. Am Anfang jedes Kapitels spricht eine bereits verstorbene Großmutter aus dem off und philosophiert über die großen Themen des Lebens. Dann wird jedes Kapitel aus der wechselnden Perspektiven erzählt und wir lernen die anderen Mitglieder der Familie kennen. Da sind Stellas Cousinen Paulina und Louise sowie deren Mutter Cheryl. Paulina ist die Mutter von Emmely, die Mutter des Opfers und das überraschende Ende des Romans schließt den Kreis einer lange zurückliegenden Geschichte einer Freundschaft, die an einer vergleichbaren Gewalttat zerbrach. Dieser Roman ist sehr überzeugend, wechselt zwischen poetischen Passagen und hartem Sozialrealismus und ich muss sagen, dass er mich stellenweise an Toni Morrisson erinnert. Die Probleme der Afroamerikaner und der Indigenen sind sich sehr ähnlich. Ein lesenswerter Beitrag zum Kannada-Schwerpunkt der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

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