Die Demokratiebewegung in Südkorea und der Gwangju-Aufstand. Die Militärreaktion auf die Proteste in Gwangju von 1980
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.04.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1014 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346142702
Nach Darlegung der Kernannahmen Lees wird die Methodik erläutert. Anschließend folgt eine Darstellung der Gwangju-Proteste bevor der power sharing-Mechanismus der Hanahoe dargelegt wird. Danach wird analysiert, warum die Charakteristika des Gwangju-Aufstands ebenfalls als notwendige Bedingungen erachtet werden.
Südkorea gilt als Musterbeispiel einer weitgehend gelungenen Demokratisierung im Rahmen der sogenannten Dritten Welle der Demokratisierung. Kehrseite dieser wirtschaftlichen Entwicklung war ein oft autoritärer bis autokratischer Charakter der südkoreanischen Regime. Zwischen 1945 und 1987 entwickelte sich das Land unter Präsident Park Chung-hee zunehmend zur vom Militär geführten Entwicklungsdiktatur. Nach der Ermordung Parks 1979 putschte ein Teil des südkoreanischen Militärs unter Führung des Generalmajors Chun Doo-hwan gegen die demokratische Übergangsregierung unter Choe Kyu-ha. In der Folge brachen erneut landesweite Proteste aus. Besonders heftig waren die Proteste im Mai 1980 in der Stadt Gwangju in der südwestlichen Jeollanam-Provinz aus. Das Chun-Regime entsandte Militär und ließ die anfangs friedlichen Proteste blutig niederschlagen.
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