In einer apokalyptischen Zukunft giert der teuflische Herrscher Bernard Lambkin mithilfe seiner Armee aus Dämonen nach der mystischen Waffe Mortifer, die ihm Macht über Leben und Tod verleihen würde.
Um sich aus den Fängen ihres sadistischen Dienstherrn freizukaufen, scheut die junge Leibeigene Shira vor keiner Gelegenheit zurück. Etwas, das jede Finsternis besiegen kann, schlummert in ihr und verleiht ihr die intuitive Kraft, Dinge vorherzusehen.
Als Shira im Verlies landet, wird sie deshalb von Trajan, einem Krieger mit übernatürlichen Fähigkeiten, befreit, der ebenfalls auf der Suche nach dem Mortifer ist. Er liefert ihr die Gelegenheit, Vergeltung an ihrem Peiniger zu üben und weckt ungeahnte Gefühle in ihr. Gemeinsam stellen sie sich Bernard Lambkin in einem blutigen Kampf um die Zukunft des Landes.
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Ich hatte das Buch schon länger im Blick und bin froh es nun endlich gelesen zu haben, denn es hat mich wirklich umgehauen.
Die Grundidee dieser Geschichte ist wirklich interessant und wurde auf eine packende Weise umgesetzt. Der Schreibstil zieht einem relativ schnell in das Buch hinein, obwohl es anfangs vielleicht auch ein wenig Zeit braucht, je nach Leser, bis man sich vollständig orientiert hat. Sobald man aber drin ist, ist kommt man kaum mehr los, denn das Buch hat einige spannende Wendungen, die auf wirklich ansprechende Art gestaltet wurden.
Ein grosses Plus geht an den Weltenaufbau dieses Buches. Das Buch spielt nämlich in einer Zukunft, in der die Menschen trotz unseres grossen Fortschrittes, den wir jetzt haben, wieder in eine ziemlich mittelalterliche Situation zurückgeschleudert wurden und nur einige Dinge erinnern noch an unsere heutige Zeit. Das wurde einfach grossartig umgesetzt, denn die Balance zwischen alt und neu war perfekt. So konnte ich mich schnell damit anfreunden, obwohl ich so eine Welt gar nicht erst erwartet habe, als ich den Klappentext gelesen habe.
Die Charaktere waren ebenfalls allesamt interessant gestaltet und habe alle ihre Tiefe bekommen, obwohl es einige davon gab. Die meiste Zeit wird aber aus Shiras Sicht berichtet, die wirklich eine starke Frau ist und so gut wie möglich versucht, ihre Schwächen nicht zu zeigen. Jedoch hat auch sie ihre Laster und eine Szene gegen Ende des Buches stellt dies toll dar. Trotz allem geht sie ihren eigenen Weg, was auch für ein hier schönes Ende sorgen wird (verraten werde ich es aber natürlich nicht).
Auch Trajan hat seine Laster und wirkt dadurch ebenfalls sehr interessant gestaltet. Das grösste Plus hier ist generell, dass zwischen Trajan und Shira klar eine Anziehung besteht, die Romantik hier aber nicht im Mittelpunkt steht, was ich bei all den Romantasybüchern, die es gibt, als ganz erfrischend finde, denn ich lebe ja immer noch mehr für die Geschichte selbst, als für die Beziehung.
Dann ist da auch noch Ben, der für einige interessante Momente sorgt, die ich hier aufgrund möglichen Spoilern ebenfalls nicht genauer erläutern möchte.
Und auch Lambkin, der durch und durch ein egoistischer und kalter Mensch ist, bekommt seine interessanten Facetten und wurde ebenfalls gut dargestellt.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch eine klare Empfehlung ist. Wer auf der Suche nach einer spannenden neuen Fantasywelt ist, ohne dabei gleich eine Reihe zu starten und auch ohne einmal gross auf Romantik fokussiert zu sein, der sollte einmal ein Blick auf dieses Buch werfen. Von mir bekommt es klare fünf Sterne.
Bewertung
aus Warstein
5/5
29.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Was ist das Mortifer
Dieses Buch spielt in einer düsteren Zukunft, Kriege haben die Welt die wir kennen zerstört und ins Chaos gestürzt. Doch der ersehnte Retter, der den Menschen Sicherheit und neuen Wohlstand verspricht, hält nicht was er versprochen hat. Großfürst Bernhard Lambkin führt eine Herrschaft des Schreckens, jeder Widerstand wird brutal niedergeworfen. Ein paar wenige Priviligierte leben im Wohlstand der Rest in Sklaverei.
Doch da ist Shira, Sklavin, aber trotzdem mit starkem Willen und sie hat anscheinend Fähigkeiten denen sie sich nicht bewußt ist. Erst das Zusammentreffen mit Trajan und den Sapienti lassen sie mehr und mehr ans Licht kommen.
Ein wirklich tolles Buch, spannend mit Protagonisten voller Wiedersprüche, die vielschichtig sind und mit sich selbst kämpfen. Dunkle Mächte, verborgenes und verschollendes Wissen.
Der Kampf um Freiheit und ein geheimisvolles Artefakt.
Doch was ist das Mortifer wirklich, kann es wirklich über Leben und Tod entscheiden, Tote lebendig machen?
Die Suche ist gefährlich und wirklich spannend gestaltet und die Lösung vollkommen überraschend.
Es ist aktionreich, es passiert viel, wird gekämpft, gelitten und gestorben.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist flüssig und gut verständlich, es wird aus der wechselnden Perspektive verschiedener Protagonisten erzählt, so dass ich ihre Handlungen und auch Gefühle sehr gut nachvollziehen konnte.
Auch die Handlungsorte, dieses Welt die mehr als einen Rückschritt gemacht hat, Technik nur für Priviligierte, vieles ist verloren, das Wissen haben nur wenige.
Es ist düster, dunkel und vieles ist grausam.
Doch da sind die Sapienti, ein Geheimbund, der einen an fernöstliche Sekten erinnert, sie kämpfen mit dem Schwert, bedienen sich der Meditation und ähnlichem.
Ganz toll beschrieben.
Ich hab ja schon die Protagonisten erwähnt, sie sind wirklich toll beschrieben und wem man wirklich vertrauen kann ist nicht klar, man wird von manchen überrascht.
Und auch das Ende ist überraschend und ich hoffe dass es eine Fortsetzung gibt, denn ich würde wirklich sehr gerne mehr erfahren.
Mein Fazit: Eine gelungene Kombination aus Dystopie und Fantasy. Düster, spannend und ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mit Shira mitgefiebert. Eine Protagonistin die ihren eigenen Weg geht, manchmal egoistisch, aber bereit für die Menschen die ihr am Herzen liegen alles zu opfern.
Ein Buch das seine Geheimnisse nur ganz langsam preis gibt. Ich kann es nur empfehlen, mir hat es sehr gut gefallen.
Aliqua_Lux
5/5
19.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Wenn ein Ziel dein Leben bestimmt
Inhalt:
In einer apokalyptischen Zukunft giert der teuflische Herrscher Bernard Lambkin mithilfe seiner Armee aus Dämonen nach der mystischen Waffe Mortifer, die ihm Macht über Leben und Tod verleihen würde.
Um sich aus den Fängen ihres sadistischen Dienstherrn freizukaufen, scheut die junge Leibeigene Shira vor keiner Gelegenheit zurück. Etwas, das jede Finsternis besiegen kann, schlummert in ihr und verleiht ihr die intuitive Kraft, Dinge vorherzusehen.
Als Shira im Verlies landet, wird sie deshalb von Trajan, einem Krieger mit übernatürlichen Fähigkeiten, befreit, der ebenfalls auf der Suche nach dem Mortifer ist. Er liefert ihr die Gelegenheit, Vergeltung an ihrem Peiniger zu üben und weckt ungeahnte Gefühle in ihr. Gemeinsam stellen sie sich Bernard Lambkin in einem blutigen Kampf um die Zukunft des Landes.
Meinung:
Dieses starke und schöne Cover hat direkt mein Interesse geweckt. Es passt einfach unglaublich gut zur Geschichte.
Shira ist mutig, stark und hat einen starken Willen, genau das zeigt sie auch. Ihr macht man nicht so leicht Angst.
Die Welt ist deutlich weiter als unsere und es ist spannend mehr darüber zu erfahren. Leider ist genau da mein Kritikpunkt: Mir fehlt mehr Hintergrund. Ich hätte gerne mehr verstanden und noch mehr gelesen. Auch bei den Charakteren habe ich das so empfunden und hätte mir mehr Tiefe gewünscht.
Allerdings tut es der Geschichte keinen Abbruch, es bleibt spannend und ich habe das Buch gern gelesen. Vor allem der Schreibstil von Sandra M. Grosz hat mir gut gefallen. Sie schreibt aufregend, deutlich und gibt der Welt ein Bild.
Jedem der gerne von einer apokalyptischen Zukunft liest und auf herausfordernde Charaktere steht, dem kann ich "Tochter des Feuers" von Sandra M. Grosz empfehlen.
Martin Schult
aus Borken
4/5
24.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Actionreiche Fantasy
In einer düsteren Zeit leidet das Volk unter der diktatorischen Herrschaft vom gnadenlosen Bernard Lambkin. Um seine Macht zu festigen, ist er auf der Suche nach der verschollenen Waffe "Mortifer", die der Sage nach, die Herrschaft über Leben und Tod ermöglichen soll. Niemand weiß genau, was hinter dieser Waffe steckt und welche Kraft sie wirklich besitzt, aber sie sollte auf keinem Fall in die falschen Hände geraten. Dies sieht auch die junge Shira so, die bereit ist, alles zu tun, um ihrem vorgezeichneten Schicksal als Leibeigene zu entfliehen. Sie ist fest entschlossen, den Kampf anzutreten und spürt zunehmend eine Kraft in ihr, die sich entfalten will...
Die junge Autorin Sandra M. Grosz hat mit "Tochter des feuers" einen spannenden und packenden Fantasy-Roman veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem bildreichen und äußerst temperamentvollen Schreibstil, der mich schnell in die apokalyptische Welt entführte. Der gerade bei Fantasy-Romanen ungewöhnliche Weg des Einzelbandes hat den Vorteil, dass die Geschichte vermeintlich bis zum Ende erzählt wird, gleichzeitig hat er aber das Problem, das die neu geschaffenen Welten nicht detailreich erläutert werden können. Sandra M. Grosz gelingt aus meiner Sicht ein guter Mittelweg, ein wenig mehr Hintergrundinformation zu der interessant aufgebauten Welt hätte der Geschichte aus meiner Sicht aber auch gut zu Gesicht gestanden. Nichts desto trotz kommt im Verlauf aufgrund zahlreicher Actionszenen niemals Langeweile auf und die Spannung bleibt bis zum fulminanten Finale auf einem guten Niveau.
Insgesamt ist "Die Tochter des Feuers" für mich ein gelungener Fantasy-Roman, der viele gute Ideen beinhaltet, aber an der einen oder anderen Stelle etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können. Ich empfehle das Buch dennoch gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
Bewertung
aus Borken
4/5
24.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Actionreiche Fantasy In einer…
Actionreiche Fantasy In einer düsteren Zeit leidet das Volk unter der diktatorischen Herrschaft vom gnadenlosen Bernard Lambkin. Um seine Macht zu festigen, ist er auf der Suche nach der verschollenen Waffe "Mortifer", die der Sage nach, die Herrschaft über Leben und Tod ermöglichen soll. Niemand weiß genau, was hinter dieser Waffe steckt und welche Kraft sie wirklich besitzt, aber sie sollte auf keinem Fall in die falschen Hände geraten. Dies sieht auch die junge Shira so, die bereit ist, alles zu tun, um ihrem vorgezeichneten Schicksal als Leibeigene zu entfliehen. Sie ist fest entschlossen, den Kampf anzutreten und spürt zunehmend eine Kraft in ihr, die sich entfalten will... Die junge Autorin Sandra M. Grosz hat mit "Tochter des feuers" einen spannenden und packenden Fantasy-Roman veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem bildreichen und äußerst temperamentvollen Schreibstil, der mich schnell in die apokalyptische Welt entführte. Der gerade bei Fantasy-Romanen ungewöhnliche Weg des Einzelbandes hat den Vorteil, dass die Geschichte vermeintlich bis zum Ende erzählt wird, gleichzeitig hat er aber das Problem, das die neu geschaffenen Welten nicht detailreich erläutert werden können. Sandra M. Grosz gelingt aus meiner Sicht ein guter Mittelweg, ein wenig mehr Hintergrundinformation zu der interessant aufgebauten Welt hätte der Geschichte aus meiner Sicht aber auch gut zu Gesicht gestanden. Nichts desto trotz kommt im Verlauf aufgrund zahlreicher Actionszenen niemals Langeweile auf und die Spannung bleibt bis zum fulminanten Finale auf einem guten Niveau. Insgesamt ist "Die Tochter des Feuers" für mich ein gelungener Fantasy-Roman, der viele gute Ideen beinhaltet, aber an der einen oder anderen Stelle etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können. Ich empfehle das Buch dennoch gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.
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