Produktbild: Privateigentum

Privateigentum

Aus der Reihe Salto
1

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/11,6/1,7 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Rubin / Elfenbein

Auflage

2

Originaltitel

Propriété privée

Übersetzt von

Antje Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8031-1356-6

Beschreibung

Rezension

»Von Anfang an versetzt Julia Deck den Leser in Alarmbereitschaft, jeder Satz ist mehrdeutig und doppelbödig. Mit beißendem Spott macht sie sich über die heutige Bourgeoisie lustig.« Les Inrockuptibles

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/11,6/1,7 cm

Gewicht

220 g

Farbe

Rubin / Elfenbein

Auflage

2

Originaltitel

Propriété privée

Übersetzt von

Antje Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8031-1356-6

Herstelleradresse

Wagenbach Klaus GmbH
Emser Strasse 40/41
10719 Berlin
DE

Email: mail@wagenbach.de

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    14.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire über das bürgerliche…

    Satire über das bürgerliche Leben Bei uns in Heidelberg wurde ein neuer Stadtteil gebaut. In diesem Viertel stehen Passivhäuser, die so gut gedämmt sind, dass man im Winter keine Heizung braucht, im Sommer aber eine Klimaanlage, wenn man weniger als 35 Grad in der Wohnung haben möchte. Ähnlich ergeht es der Ich-Erzählerin im Pariser Speckgürtel, deren Wasser unter der Straße umgetauscht wird, was aber nicht funktioniert, weswegen sie immer kalt duschen muss. Das Leben der Bewohner dieser Straße erinnert an Anke Stelling „Schäfchen im Trockenen“, wobei es unwahrscheinlich ist, dass die französische Autorin dieses Buch kennt. Während Stelling eine WG beschreibt, wird hier das Leben von auf einer Straße in einem Neubaugebiet geschildert, die aber alle zum wohlhabenden Teil der Gesellschaft gehören. Man lebt nahe Paris und hätte seine Ruhe, wenn nicht die gerade die Nachbarn eine Party feiern. Das wiederum erinnert mich an eine Wanderung im Odenwald, wo ich Häuser in einem einsamen Tal sah. „Dich mein stilles Tal, grüß ich tausend Mal“, sagt das Volkslied, doch es war Samstag und der Lärm der Hobbyhandwerker zog unerbittlich den Berg hoch. Zurück zum Buch: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ ist das nächste Lied, das mir einfällt. Dies bezieht sich zum einen auf die neue Terrasse des Nachbarn, die den Garten der Erzählerin verdreckt zum anderen auf eine tote Katze und zu schlechter letzt auf eine verschwundene Nachbarin. Während viele Satiren immer weiter zuspitzen bis sie völlig unglaubwürdig werden, löst Deck dieses Problem, indem sie aus der verschwundenen Nachbarin einen Krimi macht, bei dem der Ehemann der Erzählerin verhaftet wird. Die Handlung dieser 40 Seiten ist so kompliziert, dass es Drehbuch für einen Tatort sein könnte. Weil ich nicht alles verstanden habe, hätte fast einen Stern abgezogen. Da ich sonst aber zufrieden war und der erste Kritiker bin, lasse ich dann doch alle Sterne.

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  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Privateigentum

    Ein bisschen wie 'Der Gott des Gemetzels', ein wenig wie 'Vorstadtweiber', eine peinlich genaue Milieustudie über genervte Menschen eines Kleinbürgertums. Krimielemente on top - fertig ist das bitterböse Kammerspiel. Langweilig wird es in diesem kleinen Buch jedenfalls nicht. Man muss es allerdings schwarzhumorig mögen.

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