Maigret und der gelbe Hund
Georges Simenon. Maigret Band 6

Maigret und der gelbe Hund

Roman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung


Maigret sitzt im Hôtel de l’Amiral und raucht eine Pfeife nach der anderen. Eigentlich wurde er nach Rennes beordert, um die mobile Einsatzbrigade neu zu organisieren, doch seit in Concarneau ein angesehener Weinhändler fast erschossen und in den Flaschen des Hotels Gift gefunden wurde, herrscht helle Aufregung in der Hafenstadt. Während sich ein junger Inspektor aus Rennes auf Spurensuche begibt, beobachtet Maigret das Kommen und Gehen im Café des Hotels und die verängstigten Stammgäste. Warum glauben sie, die nächsten Opfer zu sein? Und was hat es mit dem gelben Hund auf sich, der an jedem Tatort auftaucht?

Details

Verkaufsrang

21960

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.2020

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

21960

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.09.2020

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,3 cm

Gewicht

216 g

Auflage

1

Reihe

Kommissar Maigret

Übersetzer

  • Elisabeth Edl
  • Wolfgang Matz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00700-8

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Ruhige Detektivgeschichte mit toller Atmosphäre

Igelmanu66 aus Mülheim am 14.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Und irgend jemand lauert mir auf, irgend jemand, den ich nicht kenne … Weswegen? Sagen Sie es mir! Weswegen? … Er wird herkommen mit seinem entsetzlichen Hund, der den Blick eines Menschen hat…« Concarneau, eine kleine französische Hafenstadt, in der jeder jeden kennt. Viele Fischer, aber auch einige Männer der besseren Gesellschaft treffen sich hier regelmäßig im Hôtel de l’Amiral, zum gemeinsamen Trinken und Kartenspiel. Eines Abends wird einer von ihnen auf dem Heimweg von einer Kugel getroffen – eine Reihe weiterer Verbrechen schließt sich an. Gleichzeitig taucht ein mysteriöser gelber Hund auf, den niemand kennt und der niemandem zu gehören scheint. In der Stadt kommt, angeheizt durch entsprechende Pressemeldungen, Panik auf. Und Einzelne scheinen sich besonders bedroht zu fühlen… Kürzlich las ich meinen ersten Maigret und da er mir gut gefallen hatte, musste natürlich ein weiterer her. Auch hier hat mich die besondere Atmosphäre gleich eingefangen. Ich liebe diesen Schreibstil, sehe alles ganz genau vor mir und habe beim Lesen das Gefühl, mit durch die kleinen Straßen zu laufen. Auch Kommissar Maigret sagte mir wieder sehr zu. Er ist halt der klassische Detektiv, der ruhig ermittelt und mit Hilfe seiner scharfen Beobachtungen, einer Kombination aus Erfahrung und Bauchgefühl und seinen umfangreichen handschriftlichen Notizen letztlich zum Erfolg kommt. Sehr amüsant fand ich, wie er herrlich cool blieb, wenn sich vor ihm der wütende Bürgermeister aufplusterte und mit Drohungen um sich warf. Bei den Ermittlungen muss Maigret sich mit den Besonderheiten einer Kleinstadt auseinandersetzen, der Leser lernt einige recht interessante Charaktere kennen. Die Furcht mancher Menschen vor dem Hund konnte ich allerdings nicht nachvollziehen, das Tier hat mir von Anfang bis Ende nur leidgetan. Die Auflösung war letztlich schlüssig, aber auch sehr ungewöhnlich. Das gefiel mir. Auch das Ende war mir sympathisch. Ich denke, diesem zweiten Maigret werden weitere folgen ;-) Fazit: Ruhige Detektivgeschichte mit toller Atmosphäre. Gerne mehr davon!

Ruhige Detektivgeschichte mit toller Atmosphäre

Igelmanu66 aus Mülheim am 14.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Und irgend jemand lauert mir auf, irgend jemand, den ich nicht kenne … Weswegen? Sagen Sie es mir! Weswegen? … Er wird herkommen mit seinem entsetzlichen Hund, der den Blick eines Menschen hat…« Concarneau, eine kleine französische Hafenstadt, in der jeder jeden kennt. Viele Fischer, aber auch einige Männer der besseren Gesellschaft treffen sich hier regelmäßig im Hôtel de l’Amiral, zum gemeinsamen Trinken und Kartenspiel. Eines Abends wird einer von ihnen auf dem Heimweg von einer Kugel getroffen – eine Reihe weiterer Verbrechen schließt sich an. Gleichzeitig taucht ein mysteriöser gelber Hund auf, den niemand kennt und der niemandem zu gehören scheint. In der Stadt kommt, angeheizt durch entsprechende Pressemeldungen, Panik auf. Und Einzelne scheinen sich besonders bedroht zu fühlen… Kürzlich las ich meinen ersten Maigret und da er mir gut gefallen hatte, musste natürlich ein weiterer her. Auch hier hat mich die besondere Atmosphäre gleich eingefangen. Ich liebe diesen Schreibstil, sehe alles ganz genau vor mir und habe beim Lesen das Gefühl, mit durch die kleinen Straßen zu laufen. Auch Kommissar Maigret sagte mir wieder sehr zu. Er ist halt der klassische Detektiv, der ruhig ermittelt und mit Hilfe seiner scharfen Beobachtungen, einer Kombination aus Erfahrung und Bauchgefühl und seinen umfangreichen handschriftlichen Notizen letztlich zum Erfolg kommt. Sehr amüsant fand ich, wie er herrlich cool blieb, wenn sich vor ihm der wütende Bürgermeister aufplusterte und mit Drohungen um sich warf. Bei den Ermittlungen muss Maigret sich mit den Besonderheiten einer Kleinstadt auseinandersetzen, der Leser lernt einige recht interessante Charaktere kennen. Die Furcht mancher Menschen vor dem Hund konnte ich allerdings nicht nachvollziehen, das Tier hat mir von Anfang bis Ende nur leidgetan. Die Auflösung war letztlich schlüssig, aber auch sehr ungewöhnlich. Das gefiel mir. Auch das Ende war mir sympathisch. Ich denke, diesem zweiten Maigret werden weitere folgen ;-) Fazit: Ruhige Detektivgeschichte mit toller Atmosphäre. Gerne mehr davon!

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