Entwurf einer Predigt zu Apk 19,1-8. Über die besondere Sprachkraft apokalyptischer Bilder und Metaphern Unter besonderer Berücksichtigung der homiletischen Frage, wie apokalyptische Bilder und Metaphern in Predigten verwendet werden können
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
704 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346160171
In V. 2 ist davon die Rede, dass sein Urteil über die Hure Babylon voll Gerechtigkeit und Wahrheit sei, doch ich erschauere zugleich darüber, dass mein Gott scheinbar unter Anwendung von Gewalt das Blut seiner Knechte an ihr gerächt hat. Ist mein Gott etwa ein gewalttätiger und rachesüchtiger Gott? Doch der himmlische Chor ruft ein zweites Mal "Halleluja" (V. 3) und lässt sich davon nicht beirren. Nun erschauere ich noch mehr, wenn ich V. 4 lese und mir vorstelle, wie die vierundzwanzig Ältesten und die vier Wesen auf ihre Knie fallen und Gott anbeten, der wie ein König auf dem Thron sitzt. Wiederum sprechen sie "Amen, Halleluja!". Und wenn es in V. 5 heißt "¿ä` f¿¿¿` äp¿` t¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿ e¿¿¿¿¿¿e¿ ¿¿¿¿¿sa", dann frage ich mich unweigerlich, wem denn diese Stimme gehöre, die zum Lobpreis Gottes auffordert und wieder stoße ich mich an dem Zusatz, dass sich alle, sowohl die Kleinen, als auch die Großen vor ihm und seiner Macht fürchten sollen.
Ich frage mich: Muss ich mich vor meinem Gott fürchten? Und wieder werde ich urplötzlich aus meinen Gedanken gerissen, wenn in V. 6 erneut vom vielstimmigen Chor die Rede ist, dessen Gesang sich nun sogar anhört ¿¿¿ f¿¿¿`¿ ¿¿d¿t¿¿ p¿¿¿¿¿¿ und ¿¿¿ f¿¿¿`¿ ß¿¿¿t¿¿¿ ¿¿s¿¿¿¿¿¿. Mir stockt geradezu der Atem, weil ihr Gesang klingt "wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Dröhnen eines gewaltigen Donnerschlags" (V. 6). Sie künden davon, dass der HERR, unser Gott, nun König geworden sei und ich fühle mich in eine Inthronisationsszene versetzt. Ich frage mich, wer denn mit der Braut des Lammes gemeint sei? V. 8 berichtet davon, dass sie sich in leuchtend, weißes Leinen kleiden durfte und damit die Taten der Heiligen gemeint seien. Doch ich bleibe mit der Frage zurück, wozu mich der Text aufrufen will: Zum Lob, zur Nachfolge oder vielleicht auch zu beidem?
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